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Union: Laschet fordert Ende der Diskussion um Kanzlerkandidatur
Bernd von Jutrczenka/DPA

CDU-Vize Laschet will die Diskussion um die nächste Kanzlerkandidatur in der Union vertagen. Anders als der Fraktionsvorsitzende Brinkhaus vermeidet er ein Bekenntnis zu CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer.

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herrin 12.06.2019, 07:49
1. Die Eine ist mir so lieb wie die beiden Anderen!

Weder AKK, noch Laschet, noch Merz sollten die Kanzlerkandidatur anstreben. Es wird Zeit für neues und jüngeres Blut. Nicht die abgehalfterten Parteifunktionäre! Der Stall gehört ausgemistet. Und Laschet schafft es schon nicht NRW aufzuräumen bzw. zu verwalten. Wie soll das dann im Bund klappen? Nein, Jungs und Mädel, haltet die FInger da raus. Und lasst jemand Neues und Unverbrauchtes das Thema stemmen!

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MagittaW 12.06.2019, 07:55
2. Keiner wirds!

Laschet oder Kramp-Karrenbauer? Skylla oder Charybdis? Ich denke mal: keiner wirds!
Das mag jetzt komisch klingen, aber "Kramp-Karrenbauer" klingt für mich einfach zu sonderbar, zu lang um sympatisch zu wirken. "Laschet" klingt besser - und wie sprachwissenschaftliche Studien beweisen: Nomen est omen! Ja, der Name hat Einfluss auf die Karriere, siehe Trump, Obama, Bush, Kohl, Brand, Schmidt, Merkel, etc...
Deshalb heißt der nächste Bundeskanzler: Habeck! Oder Scholz (ja, der Spaß musste sein - vom Namen her würde es passen).

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sparrenburger 12.06.2019, 07:56
3. nix gelernt

Die CDU tut nicht mal so, als ob sie aus der EU-Wahl was gelernt hat. Themen sind denen sch...egal. Hauptsache die direkte Konkurenz hat noch größere Verluste und man selbst bleibt Gesprächsthema. Dann ist deren Welt schon in Ordnung. Dauert bestimmt nicht mehr lange und F. Merz wird wieder aus der Kiste gezogen. Es werden schließlich neue Gesichter gebraucht^^.

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Freidenker10 12.06.2019, 08:07
4.

Laschet kommt zwar eloquent und jovial rüber, ist aber am Ende des Tages ein Merkel-Boy und Merkel genauso verpflichtet wie AKK. Laschet als Kanzler mit den Grünen in einer Koaltition wäre mit zu weit links und zu unsozial. Ob er sich gerade dafür positioniert weiß ich nicht, hoffe es aber nicht. Vielleicht durchbrechen die Wähler aber auch bis dahin dieses "Scheingesetz" das es einen Unionskanzler geben muss, wäre mir derzeit am liebsten, ohne jetzt ein allzu großer Grünen-Fan zu sein. Hätte den Vorteil das die Grünen endlich Farbe bezüglich ihres Flüchtlingskurses und auch ihrer sozialen Ausrichtung bekennen müssten! Mit einem Unionskanzler könnten sie ansonsten das Good Cop - Bad Cop Spielchen weiterspielen...

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kratzdistel 12.06.2019, 08:34
5. gut ding braucht weil

es gibt überhaupt keine gründe, für eine personaldebatte in der CDU. wir hatten jetzt eu-wahlen und keine Bundestagswahlen. noch immer haben CDU und die SPD die Stimmenmehrheit. es war für viele ein fehler, Merkels getreuen Kauder durch Brinkhaus zu ersetzen.
noch ist vieles aus der groko-vereinbarung nicht umgesetzt. das ganze spekulieren auf Regierungswechsel ist doch des teufels.man darf auch nicht das Ergebnis der eu-wahl berücksichtigen, sondern das der Bundestagswahl 2017. da gab es verweigerer, die sollen schön warten bis zur nächsten Wahl. noch sitzt die Regierung fest im sattel und muss keinen kranken abgeordneten zur Stimmabgabe in den bundestag tragen wie einst die CDU, um für ein gesetz eine stimme mehr zu haben.rot, rot grün verträgt sich nicht in vielen Bundesländern. das führt nur zum roten socken wahlkampf. Damit war Ypsilanti in Hessen gescheitert und M;erz hat Aversionen gegen die Grünen. dann ist das beste es bleibt wie es ist. wichtiger ist, dass die CDU das umsetzt, was sie
verspricht. über skolstrejk för klimated und den verdruss nach dem dieselabgasskandal mit all seinen folgen darf sie sich nicht wundern.

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xismus 12.06.2019, 08:44
6. "Volksparteien" !?! Union, SPD

Die mantraartige Wiederholung der nachfolgenden Aussage ist ein Synonym dafür und drückt die Hilflosigkeit von Union und SPD aus. Nach jeder Wahl die identische Aiussage, wie zuletzt 2018/2019 zu Bayern, Hessen, Niedersachsen, Europa, Bremen - Merkel-Pressekonferenz nach der BT Wahl 2017
Zitat: "Ich sehe nicht, was wir anders machen sollten" Wir sind stärkste Partei, der Wähler hat uns einen Aiuftrag gegeben, ohne die CDU kann nicht regiert weden.....und davon ist auch die SPD überzeugt. Beliebt ist auch noch der Satz: So kann es nicht mehr weitergehen. Zu der Erkenntnis: Hilfe, der Wähler hat uns geschrumpft! reicht es nicht, stattdessen wird geschwurbelt und gefaselt. Wenn man 20, 30 Jahre und viele noch mehr, Politik macht, nutzt sich das ab. Eine "Laufzeitbegrenzung" ist angebracht. Wenn ein Auto so lang gefahren wurde, ohne regelmäßige Inspektionen, nur ab und zu von außen putzen, dann landet das Auto zwangsläufig auf dem Schrottplatz......und offensichtlich ist das jetzt das Los von Union und SPD. Was soll da das Kanzlerinnen- Angebot: Kramp-Karrenbauer? Neue Leute braucht das Land !!!!! frisch, unvefrbraucht, ideenreich.

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havit 12.06.2019, 09:05
7. Total spitze,

wie sich die Herrschaften in Stellung bringen. Meiner Meinung nach sollte die CDU, ich meine nur die CDU ohne CSU, den versunkenen Karren Deutschland erst mal auf Vordermann/Frau bringen. Das Volk hatte und hat andere Vorstellungen und Wünsche wie die bestehende Regierung sie durchgezogen hat. Soll sich die Regierung erstmal um diese Sachen kümmern, dann ist ist sicher auch wieder legitimiert eine Bundesrepublik zu führen. Momentan ist sie es nicht.

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simonweber1 12.06.2019, 09:21
8. Im

Zitat von herrin
Weder AKK, noch Laschet, noch Merz sollten die Kanzlerkandidatur anstreben. Es wird Zeit für neues und jüngeres Blut. Nicht die abgehalfterten Parteifunktionäre! Der Stall gehört ausgemistet. Und Laschet schafft es schon nicht NRW aufzuräumen bzw. zu verwalten. Wie soll das dann im Bund klappen? Nein, Jungs und Mädel, haltet die FInger da raus. Und lasst jemand Neues und Unverbrauchtes das Thema stemmen!
Prinzip eine logische Forderung, aber wo sollen sie herkommen aus der CDU , die neuen unverbrauchten kreativen Köpfe ? Bei der CDU ist es im wesentlichen nicht anders als bei der SPD. Die jungen "Nachwuchskräfte" haben nichts vorzuweisen außer, dass sie mit oder ohne Studienabschluss in den Bundestag gewählt wurden und wesentlich zum funktionieren der GroKO beitragen.

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mariakar 12.06.2019, 09:37
9. Seltsam, hat nicht auch Herr Laschet mit

Äußerungen gegen Frau Kramp-Karrenbauer diese Diskussion befördert? Erst Öl ins Feuer gießen und dann löschen wollen? Will er damit seine eigene Position stärken? Die Parteien sagen zwar immer nach jeder verloren Wahl, sie hätten verstanden. Aber es entsteht der Eindruck, genau das Gegenteil passiert. Die Ämter sind mal wieder wichtiger als Sachpolitik.

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