Forum: Politik
Union nach Neuaufstellung der SPD : ...verdammt ich brauch dich, ich will dich nicht
DPA

Bleiben oder gehen - der SPD-Parteitag am Wochenende soll Klarheit bringen, ob die GroKo weitermachen kann. Darauf hoffen CDU und CSU. Aber was will eigentlich die Union?

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luny 03.12.2019, 21:00
1. Sie klebt halt

Hallo Herr Gathmann,

ja, Merkel klebt halt an ihrem Kanzlersessel.

Solange das so ist, wird sich nichts ändern.

LUNY

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derhey 03.12.2019, 21:13
2. Schön und gut

woher kommt die Hoffnung, in zwei Jahren ist ein besseres Ergebnis zu erwarten, also mehr als 30%+? Kann auch verdammt viel weniger werden nach all den Querelen und trotz der Rente. Wenn jetzt noch Steuergeschenke für die Unternehmer kommen als Kompensation für weiteres soziale Entgegenkommen an die SPD (z.B. Mindestlohn) dann verlieren alle.

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olmen 03.12.2019, 21:15
3. Union hat doch Antworten

und die sind doch klar. Im übrigen sollte auch SPON erst mal abwarten, wie sich die SPD weiter aufstellt - oder noch mehr Unklarheiten geschaffen werden. Im Übrigen haben wir eine Verfassung, die Neuwahlen nicht leicht macht. Also - man sollte nicht zu früh alles zerreden oder klein reden - auch bei SPON nicht.

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haarer.15 03.12.2019, 21:31
4. Nachvollziehbar ...

.... dass die Schwarzen jetzt doch ein wenig kalte Füße kriegen. Bei der Truppe ist ja selbst noch sovieles ungeklärt - bei Ausrichtung, Zielen, Inhalten und K-Frage. Im Moment wird doch schon deutlich, wer mehr an wem klebt.

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neanderspezi 03.12.2019, 21:34
5. Zu den beiden passt doch noch leicht der Rest einer Legislaturperiode

Das Bild spricht Bände. Auch unausgesprochen steht hier in großen Lettern: Aber Olaf, Du wirst doch mir und der Groko mit allem was Du an Kraft aufbringen kannst doch absolut treu bleiben, sozusagen mit mir ein Herz und eine Seele darstellend, nicht wahr. Und Olaf signalisiert ohne zu zögern absolute Treue, was seinem Profil nicht so ganz leicht anzusehen ist.

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allenicksschonweg 03.12.2019, 21:40
6. Naja,

das wahrscheinlichste Szenario hat der Autor lieber weggelassen. Vielleicht weil es ihm nicht passt? Das die Union im Moment keine Neuwahlen möchte mag durchaus zutreffend sein. Aber wenn es denn doch dazu kommt ist die Union - trotz aller Einbußen - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit deutlich stärker als die Grünen. Die werden in Umfragen immer deutlich stärker geführt als sie dann bei Wahlen tatsächlich sind. Dennoch ergäbe sich daraus eine interessante Option für die Grünen: Schwarz-Grün - ohne die FDP. Sicherlich: den Kanzler stellen wäre eine tolle Sache. Nur: Grün-Rot-Rot müsste zunächst mal rechnerisch klappen (was die Umfragen bislang meistens NICHT ergeben) und zweitens wären das doch arg unsichere Partner, auf die sich die Grünen da einlassen. Und das Szenario, dass der erste, grüne Kanzler schon nach kurzer Zeit scheitert, weil die Koalitionspartner nicht verlässlich sind und sich in internen Reibereien aufarbeiten, dürfte kein grüner Stratege wollen. Und dabei geht es gar nicht so sehr um die SPD. Aber die Linkspartei genießt beim grünen Spitzenpersonal definitiv kein hohes Ansehen. Im Gegenteil: wo immer die Grünen an der Macht waren, ging es so realpolitisch zu wie kaum sonstwo! Siehe bei Autokanzler Schröder oder heute beim Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg.

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haresu 03.12.2019, 21:46
7. Die CDU steht vor einer Richtungsentscheidung

Die Zeit in der man sich hinter der SPD verstecken konnte geht zu Ende. Demnächst heißt es mit den Grünen oder gar mit der AFD. Bei einer Koalition mit den Grünen wird es mit dem gemütlichen Abarbeiten lauwarmer Reförmchen nicht mehr getan sein. Dann finden die gesellschaftlichen Konflikte endlich wieder in einer Regierung statt und die Grünen werden die CDU so alt aussehen lassen, wie diese wirklich ist. Die eigentliche Angst der CDU ist nicht der Verlust des Kanzleramts, sondern der Verlust ihrer Funktion. Die Grünen könnten zur Volkspartei werden, das Thema Umweltschutz übermächtig, was bliebe dann für die CDU? Die hat längst wenig anderen Zusammenhalt mehr als die Macht, das Schwinden des gemeinsamen Kerns und die wirtschaftsliberalen und werteunionistischen Fliehkräfte verstärken sich gegenseitig. Mit zunehmendem Machtverlust, sogar schon in einer Koalition mit den Grünen, werden die Verteter der reinen Lehren die Zerreißproben forcieren. Irgendwann wird sich die CDU entscheiden müssen wofür sie stehen will und das ist es, wovor sie die meiste Angst hat.

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porter.bar 03.12.2019, 21:50
8. Für mich ist noch nicht erwiesen

dass sich dieses Duo auch bei den Delegierten am kommenden Parteitag durchsetzen wird.
Wenn doch, werden sie die zuvor erhobenen Grundsätze, sehr stark relativieren müssen. Mindestlohn etc...
Ein Ausscheiden aus der Regierung und eine Neuwahl mit dann noch weniger Prozenten, werden diese zwei politisch nicht überleben können.
Martin Schulz lässt grüßen!

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claus7447 03.12.2019, 21:57
9. Die schwarze Null

Wenn Deutschland derzeit für einen Kredit von 100 Euro 102,80 Euro bei 0 Zins bekommt, eine gute Gelegenheit die Infrastruktur zu reparieren. Das Problem liegt eher daran, haben wir freie Kapazitäten.

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