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Unionsfraktionschef: Brinkhaus verlangt mehr Verlässlichkeit in deutscher Rüstungspol
Hayoung Jeon/ EPA-EFE/ REX

Wie geht es weiter mit deutschen Rüstungsexporten nach Saudi-Arabien? Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus pocht zumindest auf mehr Verlässlichkeit in der Frage und urteilt: "So wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen."

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palef 23.03.2019, 12:27
1. Lieber Herr Brinkhaus,

statt hier auf dem Putz zu hauen, kümmern Sie sich bitte doch erst einmal darum, dass Ihre Verteidigungsministerin mit ihren etlichen Milliarden erstmal das Geld für eine funktionierende Deutsche Armee ausgibt. Wenn sie alles richtig macht, kann sie die übriggebliebenen Beträge gern an die NATO weitergeben.

Aber einfach 'mehr' Geld, das kann es ja wohl nicht sein. Ihre Attacke auf die SPD ist jedenfalls nicht hilfreich.
Und das Thema Saudi-Arabien wird Ihre Partei hoffentlich noch viele, viele Stimmen kosten. Rüstung aus Deutscher Sicht ist Verteidigung, nicht Vernichtung von Ethnien.

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yvowald@freenet.de 23.03.2019, 12:30
2. Rüstungsproduktion stoppen

Warum sagt Herr Brinkhaus nicht klar und deutlich, daß Deutschland ab sofort keinerlei Waffen und Rüstungsgüter mehr an Staaten liefert, die insgeheim Kriege schüre, wie etwa Saudi-Arabien?
Hier sollte Deutschland Flagge zeigen und eine eindeutige Moral vertreten - ohne wenn und aber. Allerdings wird es Herr Brinkhaus schwer haben, die Rüstungslobbyisten in der CDU von ihrem Ansinnen, Waffen und Gerät für militärische Zwecke zu produzieren, abzubringen. Zu sehr locckt das Große Geld, denn Rüstungsgüter kennen keinen Wettbewerb, sondern nur Höchstpreise.

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fkfkalle3 23.03.2019, 12:46
3. Insbesondere Deutschland

hat den 2 % Anteil innerhalb der Bündnisvereinbarung doch längst überschritten. Alle Kosten die durch die notwendige Hilfe entstehen, die aus Not und Flucht aus den Kriegsgebieten ,gerade in Deutschland entstehen , sind ein aktiver Bündnisbeitrag. Man möge rechnen .

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gerosr 23.03.2019, 12:46
4. Cdu

Christliche Union? Die Partei des Kapitalismus, der es egal ist, ob mit deutschen Waffen im Jemen, in Syrien und anderswo die Bevölkerung getötet wird! Hauptsache die Kohle stimmt! Ich frage mich, wann zum Beispiel die Kirchen der Partei den Namen "Christlich" verbieten werden!

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cum infamia 23.03.2019, 12:53
5. unversorgt ?

Frau vdL hat wohl noch paar schlechtversorgte "Berater" in ihrer Meschpoke, die dringend von der Bundeswehr versorgt werden wollen ?

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cucaracho_enojado 23.03.2019, 13:15
6. Hallo?!

Was haben denn 'gemeinsame Rüstungsprojekte' mit dem Verkauf von Waffen an Schurkenstaaten zu tun?? Unglaublich ...

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Anandamid 23.03.2019, 14:26
7. Also wenn ein Unternehmen meint, Geschäfte mit obskuren

...Feudalherrschern machen zu müssen, kann man das unternehmerische Risiko, das sich daraus ergibt, getrost dem "allgemeinen Lebensrisiko" zurechnen. Immerhin gibt es Unternehmen, deren allgemeine Geschäftsstrategien eine Gefahr für sich und andere darstellen.

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franz.v.trotta 23.03.2019, 14:38
8.

Schöne Worte, mieser Kern: Deutschland soll mehr Waffen exportieren.

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icke_selba 23.03.2019, 15:33
9. Kurze Verständnisfrage

Was an "Wir liefern keine Waffen in Krisengebiete. Wir liefern keine Waffen an menschenverachtende Diktaturen. Wir liefern keine Waffen an Terrorunterstützer. Punkt!" wäre denn nicht verlässlich, Herr Brinkhaus?

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