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Uno-Generalsekretär Guterres: Der Flächenbrand des Hasses
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Hassrede bedroht unser Zusammenleben, sie führt zu Ausgrenzung und Gewalt. Jeder kann ihr Opfer werden. Gegen sie anzugehen, ist ein Gebot der Menschlichkeit.

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James Blönd 25.06.2019, 19:33
10. Lösungsorientiertes Denken

Zitat von andre_36
Hass ist ein Gefühl. Ich bin dagegen, Gefühle gesellschaftlich zu ächten und zu unterdrücken. Das verstärkt nur bereits vorhandene negative Gefühle. Wenn man gegen Rasismus, Antisemetismus, Frauenfeindlichkeit etc. vorgehen will, sollte man das eindeutig formulieren.
Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Die zwei Kernfragen bleibt nämlich unberücksichtigt: 1. Warum entsteht dieser Hass? 2. Was ist die Lösung?

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andre_36 25.06.2019, 20:23
11.

Zitat von James Blönd
Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Die zwei Kernfragen bleibt nämlich unberücksichtigt: 1. Warum entsteht dieser Hass? 2. Was ist die Lösung?
Erste Antworten aus dem Bauch und von Erfahrungen gestützt: 1. Aus Mangel an Liebe 2. Liebe

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spmc-12355639674612 25.06.2019, 20:45
12. Man muss

Zitat von andre_36
Hass ist ein Gefühl. Ich bin dagegen, Gefühle gesellschaftlich zu ächten und zu unterdrücken. Das verstärkt nur bereits vorhandene negative Gefühle. Wenn man gegen Rasismus, Antisemetismus, Frauenfeindlichkeit etc. vorgehen will, sollte man das eindeutig formulieren.
verhindern, dass sich der Hass ungedämpft verstärkt, dass sich Menschen gegenseitig in ihrem - meist unbegründeten - Hass bestärken und zu Taten gegen andere Menschen aufstacheln. Daher richtet sich der Beitrag von Herrn gegen die HassREDE, nicht gegen das Gefühl des Hasses, das dennoch kein positives ist. Es hat gute Gründe, dass der "vernunftbegabte" Mensch (Homo Sapiens) die Kunst beherrschen sollte, seine Vernunft über seine die Gefühle regieren zu lassen.

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spmc-12355639674612 25.06.2019, 20:55
13. Sehr oft

Zitat von doc_snyeder
Hassreden kommen nicht aus dem Nichts. Sie sind vielfach Ausdruck des Gefühls, dass die Politik Proteste in vernünftiger und zivilisierter Sprache zu unerwünschten und vielfach als hassenswert empfundenen Entscheidungen und Entwicklungen überhaupt nicht zur Kenntnis nimmt. Insofern können Hassreden immer noch eine Form des Protestes sein. - Gewaltaufrufe und - androhungen sind das aber nicht mehr und deshalb justitiabel.
kommen Hassreden aus dem Zustand mangelnder oder fehlerhafter Information. In einer Zeit, in der Informationen immer ungefilterter die Menschen erreichen, sind viele ganz einfach mit der Flut an Informationen, die sie selten komplett einordnen und angemessen bewerten können, überfordert.
Und gerade bei Protesten gegen die aktuelle Politik übersehen viele Menschen, dass die Politik nicht für jedes ihrer ganz persönlichen Probleme und für jede ihrer Ängste verantwortlich sein kann. Viele haben auch gar nicht den historischen Überblick, um die Geschwindigkeit und Nebeneffekte von Entwicklungen abschätzen zu können. Aus diesem Mangel an historischem Wissen entsteht oft eine Art rückwärtsgewandte Fluchtbewegung in eine angeblich bessere, weil frühere und vertrautere Zeit. Aber keine Angst vor der Zukunft: Früher war fast nichts wirklich besser.

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shardan 25.06.2019, 21:18
14.

Zitat von okav
in Deutschland wird gehetzt. Dies ist bereits mehrfach Dokumentiert ob nun in ZDF Neo oder Beispielsweise durch Constantin Schreiber und und und. Es stört sich aber niemand daran. Kein aufbegehren und gegensteuern. Randthema bzw. verdrängtes Thema in Politik, Medien, Schulen und Öffentlichkeit. Einerseits soll integriert werden andererseits will man sich aber mit ihnen nicht beschäftigen, weil es unbequem werden könnte. Da tut man halt doch lieber do, als ob sie nicht da sind.
Das mag so sein... und worin unterscheidet es sich von Christen? Schauen Sie mal im Kabelnetz in einige der "Jesus"-Kanäle... "Swaggarts classic crusade", bitte nicht die entschärfte deutsche Übersetzung sondern das Original. Es sage keiner, Christen wüssten nicht, wie Hetze geht. So ganz nebenbei ist vermutlich vieles, was in den Moscheen gesprochen wird, auch und nicht zuletzt eine Reaktion auf eine intolerant bis feindlich agierende Umgebung.

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Peace&Freedom 26.06.2019, 11:20
15. Eine sehr wichtige Rede.

"Wir dürfen nie vergessen, dass jeder von uns irgendwo "ein anderer" für jemanden ist."

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alois.busch 27.06.2019, 23:19
16. Nichts gelernt

Leider haben die meisten Menschen nichts dazugelernt. Vieles läuft falsch, insbesondere alle Religionen. Alle Religionen haben nur ein Ziel Machterhalt und dies bringt das Verderben.

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