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Uno-Konferenz zum Waffenhandel: Syrien, Nordkorea und Iran blockieren globalen Rüstun
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Ein weltweit gültiger Vertrag zum Waffenhandel schien greifbar nahe - und ist doch gescheitert: Syrien, Nordkorea und Iran haben das Abkommen abgelehnt. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich "sehr enttäuscht", Menschenrechtsorganisationen werfen den drei Staaten Zynismus vor.

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hubertrudnick1 29.03.2013, 09:09
1. UN Konferenz

Zitat von sysop
Ein weltweit gültiger Vertrag zum Waffenhandel schien greifbar nahe - und ist doch gescheitert: Syrien, Nordkorea und Iran haben das Abkommen abgelehnt. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich "sehr enttäuscht", Menschenrechtsorganisationen werfen den drei Staaten Zynismus vor.
Soche UN Konferenzen sind doch imgrunde nur eine Farce, man macht sich gegenseitig was vor und die Waffengeschäfte von allen Seiten laufen nach wie vor wie geschmiert weiter.
HR

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dwg 29.03.2013, 09:10
2.

Zitat von sysop
Ein weltweit gültiger Vertrag zum Waffenhandel schien greifbar nahe - und ist doch gescheitert: Syrien, Nordkorea und Iran haben das Abkommen abgelehnt. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich "sehr enttäuscht", Menschenrechtsorganisationen werfen den drei Staaten Zynismus vor.
So, so, Syrien, Nordkorea und Iran halten die anderen 190 Staaten davon ab, etwas sinnvolles zu vereinbaren. Und das bei der Heterogenität der verbleibenden 190 Staaten. Was, ansonsten, erwartet man von Nordkorea und Iran? Die haben gemeinsame Raketenaktivitäten und mehr, was sie sich damit selber verbieten würden. Und wie erwartet man das Assad stimmt? Ja, ne is gut, dann kauf ich jetzt keine Waffen mehr?

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Thomas-Melber-Stuttgart 29.03.2013, 09:10
3. Wer im Glashaus sitzt ...

Zitat von sysop
Ein weltweit gültiger Vertrag zum Waffenhandel schien greifbar nahe - ...
Wer diesen Vertrag unterstützt kann ja bereits jetzt mit gutem Beispiel voran gehen; aufgefordert sind u.a. die USA, Großbritannien und Frankreich, wie auch Saudi Arabien und Katar.

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jacko2013 29.03.2013, 09:11
4.

wieso lässt man sich von diesen drei unbedeutenden Staaten daran hindern? dann schließen wir ohne die drei den Vertrag, wen interessierte? die drei Staaten sind sowieso nicht Systemrelevant!

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ratschbumm 29.03.2013, 09:13
5. Ein solcher Vertrag wäre genauso wirksam

Zitat von sysop
Ein weltweit gültiger Vertrag zum Waffenhandel schien greifbar nahe - und ist doch gescheitert: Syrien, Nordkorea und Iran haben das Abkommen abgelehnt. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich "sehr enttäuscht", Menschenrechtsorganisationen werfen den drei Staaten Zynismus vor.
wie das Verbot der Herstellung von Landminen.
Die Rüstungslobby würde den Teufel tun und sich dran halten.
Wer wollte/will denn Waffen in Spannungsgebiete liefern ?

Tunesien, Libyen, Ägypten, Irak, Syrien, und unzählige andere Länder der Welt.

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Atheist_Crusader 29.03.2013, 09:15
6.

Zitat von sysop
Ein Vertreter Nordkoreas nannte den Vertrag einen "riskanten Entwurf, der von großen Waffenexporteuren politisch manipuliert werden kann".
Na deswegen haben ja auch alle zugestimmt. Die Großen haben schon ihre Mittel und Wege um ihre Waffenverkäufe legal aussehen zu lassen... oder die Verbote auf andere Art zu unterlaufen. Die Kleinen weniger.

Wenn sich so gegensätzliche Interessen wie die USA, Russland, China und der Rest der globalen Waffenhändler an einen Tisch setzen und zu einer Übereinstimmung kommen... selbst wenn es nur eine der üblichen impotenten UNO-Regelungen ist - ich wäre auch nervös. Erinnert mich an Bismarcks alten Ausspruch: "Wenn irgendwo zwischen zwei Mächten ein noch so harmlos aussehender Pakt geschlossen wird, muß man sich sofort fragen, wer hier umgebracht werden soll."

Und Syrien und Iran haben ja wohl allen Grund zynisch zu sein. Nachdem die USA mal wieder alle politischen Institutionen mißbraucht haben, um sie wirtschaftlich und militärisch zu knebeln. Aber selbst nur dann auf die UNO hören, wenn es ihnen passt. Haben wir ja im Irak gesehen. Das ist Niemand dem ich am Verhandlungstisch trauen würde.

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cirkular 29.03.2013, 09:20
7. Abbildung falsch

Da hat der Bilderdienst wieder einmal in die falsche Kiste gegriffen oder war es nich Syrien, sondern die NRA, die für einen den freien Waffenhandel waren?

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fixiundpaxi 29.03.2013, 09:21
8. Zynismus...

Zitat von sysop
Ein weltweit gültiger Vertrag zum Waffenhandel schien greifbar nahe - und ist doch gescheitert: Syrien, Nordkorea und Iran haben das Abkommen abgelehnt. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich "sehr enttäuscht", Menschenrechtsorganisationen werfen den drei Staaten Zynismus vor.
...sollte wohl eher den Waffenherstellern unterstellt werden! Den genannten drei Ländern geht's doch bestenfalls darum, Waffen (oder "waffenfähiges Material") zu importieren. Die stellen doch nichts selbst her (wenn man mal von Pappraketen und Modellflugzeugen absieht). Das Geschäft machen (nach den USA und Russland) an dritter Stelle die Deutschen ... denn an dieser Stelle stehen wir als waffenexportierende Nation in der Welt!

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Hape1 29.03.2013, 09:23
9. ...

Zitat von hubertrudnick1
Soche UN Konferenzen sind doch imgrunde nur eine Farce, man macht sich gegenseitig was vor und die Waffengeschäfte von allen Seiten laufen nach wie vor wie geschmiert weiter. HR
Richtig! Was selbst ein UN-Waffenembargo wert ist, sah man seinerzeit in Libyen als Frankreich trotz diesem beschlossenen Embargos die "Aktivisten" eifrig mit Waffen versorgte.

Das diese Waffen heute in Mali und Syrien zum "Einsatz" kommen ist eine Art "unangenehme Nebenwirkung".

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