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Uno-Konferenz zum Waffenhandel: Syrien, Nordkorea und Iran blockieren globalen Rüstun
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Ein weltweit gültiger Vertrag zum Waffenhandel schien greifbar nahe - und ist doch gescheitert: Syrien, Nordkorea und Iran haben das Abkommen abgelehnt. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich "sehr enttäuscht", Menschenrechtsorganisationen werfen den drei Staaten Zynismus vor.

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malehrlichsein 29.03.2013, 10:28
50. Dummer Artikel...

Was will uns der Autor mitteilen? Drei Wurststaaten halten die anderen Staaten ab von was? Wer blockiert hier was? Einen "Vertrag", der Waffenhandel irgendwie "reguliert"? Bleibt doch sowieso ein Witz, diese sogenannte Regulierung. Stellt einfach den Waffenhandel ein und sorgt nur für eure Selbstverteidigung. Und wer diktiert die Bedingungen dieses angeblichen Rüstungsvertrages? Die Amis, Chinesen und u. a. auch das heilige Germanien, die grössten Exporteure. Wie war das doch gleich vor einem Jahr? Germanien liefert Panzer nach Indonesien? Munition auch? Toll...alles ein marktschreirischer Witz, was hier diskutiert wird. Und die Iraner haben Recht, wenn sie das Recht auf Selbstverteidigung meinen...Der Ami wartet doch nur darauf, dass die Mullahs schwach werden.....Öl, Gas und Bodenschätze ausbeuten...siehe Irak, Afghanistan und die anderen Länder...jawoll! Scheiss Waffenlobby. Kohle machen, darum gehts. Der Mensch hat nichts gelernt und wird es auch nicht, dafür ist er zu machtbesessen von der Natur ausgestattet. Gentechnik könnte dies regulieren....aber wer steuert dies dann?

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ein anderer 29.03.2013, 10:30
51. ...

Zitat von Carabus
Es gibt sie doch: die Schurken-Staaten. Und natürlich gerade die üblichen Verdächtigen. Das Konsensprinzip funktioniert eh nie. Es gibt immer Staaten, die ausscheren. Es ist nur der allerkleinste gemeinsame Nenner durchsetzbar. Es gehört ein Mehrheits-Stimmrecht her, auch auf die Gefahr hin, dass solche Staaten aus der UNO austreten. Besser das, als wenn sie alles nur blockieren.
Natürlich gibt es die Schurken-Staaten. Man muss schon nur die Vetos im Sicherheitsrat beachten. Jetzt eine Krise schwingen weil Ausnahmsweise der Iran, Syrien usw. die Möglichkeit für ein Veto bekamen wo doch sonst hauptsächlich die USA danach Russland und China Vetos am laufenden Band benutzen, hat schon etwas komisches.

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ratxi 29.03.2013, 10:33
52. Mehrheitsprinzipien sind eine tolle Sache.

Zitat von fwi
Natürlich wäre dieses Abkommen wiederum nur ein kleiner Schritt zu weniger Waffen gewesen. Aber ein Schritt ist besser als keiner. Die UNO und die Welt sollte sich nicht von menschenverachtenden Politikern erpressen lassen. In manchen Bereichen passt das Einstimmigkeitsprinzip wohl nicht mehr in unsere Welt. Wir sollten in klaren Mehrheiten denken, um weiterzukommen.
Ihre Ausführung klingen logisch; auf den ersten Blick.
Aber was wäre die Schlussfolgerung?
Was wäre der Weg für Ihre ja hehren Ziele?
"sollte sich nicht erpressen lassen" heisst Krieg im Falle der Nichtunterwerfung?
"in klaren Mehrheiten denken" heisst der Vorgabe der wenigen ganz starken folgen zu müssen, um nicht völkerrechtlich legitimiert überrannt zu werden?
Mehrheitsprinzipien sind eine tolle Sache.
In Demokratien, die vom Volk gewollt sind.
Darüber hinaus sind Staaten souverän.

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hubertrudnick1 29.03.2013, 10:34
53. UN Konferenz

Zitat von Hape1
Richtig! Was selbst ein UN-Waffenembargo wert ist, sah man seinerzeit in Libyen als Frankreich trotz diesem beschlossenen Embargos die "Aktivisten" eifrig mit Waffen versorgte. Das diese Waffen heute in Mali und Syrien zum "Einsatz" kommen ist eine Art "unangenehme Nebenwirkung".
Für mich ist die UN nicht glaubwürdig, ihre sinnlosen Konferenzen sollen den Menschen nur die Augen trüben, dabei geht das Spiel unverändert weiter.
HR

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max.flügelschmied 29.03.2013, 10:41
54. Großmachtträume

Zitat von sysop
Ein weltweit gültiger Vertrag zum Waffenhandel schien greifbar nahe - und ist doch gescheitert: Syrien, Nordkorea und Iran haben das Abkommen abgelehnt. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich "sehr enttäuscht", Menschenrechtsorganisationen werfen den drei Staaten Zynismus vor.
Alle diese Länder leben ihre Großmachtträume aus. Iran will der Welt rundherum seinen Glauben aufzwingen. Das geht am Besten mit Waffen. Die Friedenskultur wie es sie in Europa gibt ist in anderen Ländern unbekannt. Wenn die sowas sehen empfinden sie das als Quatsch. Das macht die Sache so gefährlich.

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leader63 29.03.2013, 10:42
55. ...!

hi,

man benötigt Waffenhandelgesetze nur, um Legal gegen Länder Krieg zu führen die Waffen importieren die den Russen, Chinesen oder Amis nicht gefällt.

Oder wozu benötigt man sonst Kontrollen!
Kontrollen werden benötigt um irgendetwas oder -jemanden zu bestrafen.

Die Strategie ist viel zu durchsichtig von der Waffen Lobby um ihre Monopole durchzusetzen.

mfg

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jan.lolling 29.03.2013, 10:42
56. verlogen bis ins Mark

wer glaubt denn allen ernstes dass dieser Vertrag jemals mehr sein hätte können als Papier. Also die Nordkoreaner halten alle anderen davon ab den Waffenhandel zu begrenzen. Für wie dumm hält man den Bürger denn?
Nordkorea hätte locker unterschreiben können, wäre ja trotzdem nur ein Stück Papier ohne Wert geblieben.

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cassandra106 29.03.2013, 10:48
57.

Zitat von sysop
Ein weltweit gültiger Vertrag zum Waffenhandel schien greifbar nahe - und ist doch gescheitert: Syrien, Nordkorea und Iran haben das Abkommen abgelehnt. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon zeigte sich "sehr enttäuscht", Menschenrechtsorganisationen werfen den drei Staaten Zynismus vor.
Wie nutzlos solche Verträge sind, sieht man doch an Deutschland. Sowohl gegen Korruption als auch gegen Waffenhandel wurden da schon so manche Gesetze beschlossen und Deutschland ratifiziert die einfach nicht oder hält sich auch sonst nicht dran.

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freddygrant 29.03.2013, 10:48
58. Jede Entscheidung hat....

....auch Gründe. Warum bringt SPON nur die Ablehnung
und nicht die Fakten dazu. Wenn man diesen im totalen
politischen Spannungsfeld stehenden Staaten dies vorwirft
sollte man erst mal diese Spanungen politisch herausnehmen und nicht mit Waffenlieferungen an Rebellen, Chaoten und internationale Verbrecherbanden den "Status quo" und souveräne Staaten destabilisieren. Diese Heuchlerei und Zynismus ist eher bei den großen Waffenlieferanten incl. Deutschland und z.T. auch beim UN-General zu suchen.

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Mesrine 29.03.2013, 10:49
59. ....

wichtiger ist doch die frage, wer diese waffen in umlauf bringt. kann mich mal jemand an die top 5 der weltweiten waffenexporteure erinnern? usa, russland, deutschland, GB und frankreich...also, worum gehts hier?

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