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Uno-Millennium-Dörfer: Was bleibt von den 600 Millionen Dollar?
Christian Werner

Zehn Jahre viel Geld in die abgelegensten Dörfer: So sollten Armut, Hunger und Krankheiten in Afrika besiegt werden. Was hat das Prestigeprojekt der Uno gebracht? Besuch in einem der zwölf "Millennium-Dörfer".

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vothka 03.10.2019, 12:20
1.

"Wie viel von diesen Erfolgen auf lange Sicht bleibe, sei fraglich, meint Nyadzi: "Das Projekt hat in einigen Bereichen gezeigt, welche Verbesserungen mit recht wenig Geld möglich sind.""
Aber: "Seit das Projekt ausgelaufen ist, fehlt vieles von diesem Geld."

Ich denke da kann man geilteilter Meinung sein ob 600 Mil. "recht wenig Geld" für ein paar Holzhütten und Aufklärungsunterricht ist. Vor allem wenn - sofern es nicht konstant in eine Richtung fließt - alle Fortschritte wieder verloren gehen.

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frankfurtbeat 03.10.2019, 12:24
2. lustig ...

lustig ... am Schreibtisch erarbeitet und nicht darüber nachgedacht. Wenn man z.B. aus Holzkisten liefert sollte man wissen was man da tut denn das Klima ist nicht dasselbe wie in der Region um den Schreibtisch. Auch nutzt es wenig wenn man dann die Imker mit dem Absatzproblem allein stehen lässt. Dazu bedarf es der Unterstützung oder meint man den Honig in der Region zu verkaufen wo das Geld dafür nicht vorhanden ist ...

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zzzzxy 03.10.2019, 12:32
3. 600 Mio und was bleibt, wenn der Hahn abgedreht wird..

jedenfalls war mit nicht bewusst, dass bereits die erste Stufe der Tabakproduktion Feinstaubbelastungen erzeugt.

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raly 03.10.2019, 12:39
4. ...

schon interessant - die erfolgreichsten Projekte fuer die Doerfer/Bauern waren die, bei denen sie sich einfach an den Regeln der globalen Marktwirtschaft orientiert haben. Also, ich wuerde mal sagen man kann daraus lernen, lasst die Bauern machen, unterstuetzt sie dabei in den globalen Maerkten mitzumischen und investiert in medizinische Aufklaerung, and off they go!

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gehmlich 03.10.2019, 12:48
5. 600m€ für 12 Dörfer????

Wirklich, 50m€ pro Dorf? In abgelegene Gegenden in Afrika??? Das nenne ich Geldverschwendung. Vielleicht sollte man als Industrienation eher daran arbeiten, dass ein Handel mit diesen Regionen aufgebaut wird. Wenn eine Nachfrage nach deren Honig besteht, würde man auch die Bienenkästen in Schuss halten und falls notwendig auch bewachen. Hirtenjungen bewachen in abgelegenen Regionen Afrikas ja auch kleine Herden von Nutztieren.

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Holstein 03.10.2019, 12:52
6. Die Länder wachsen auch ohne Milleniumsprojekt

Tansania, wo dieses Dorf liegt, hatte in den letzten zehn Jahren jährliche Wachstumsraten zwischen 5 und 8 Prozent. Bei solchen Zahlen verbessern sich Lebensverhältnisse von allein. Der Artikel wäre aussagekräftiger, wenn zum Vergleich ein Dorf ohne extra Subventionen besucht worden wäre. Einiges spricht dafür, dass die Dörfer ohne - oft fehlgeleitete - Subventionen in wenigen Jahren besser dastehen werden als die Milleniumsdörfer.

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richey_edwards 03.10.2019, 12:57
7. 600 Millionen sind Peanuts. Man könnte viel mehr erreichen wenn man

richtig Geld in die Hand nehmen würde. Man könnte Infrastruktur ausbauen, Zugang zu Wasser, med. Versorgung verbessern. Geht alles nicht denn wir müssen 3-stellige Milliardenbeträge ausgeben um uns vor fiktiven Klimakatastrophen in 100 Jahren zu retten die gar nicht eintreten. Die Menschen heute u.a. in Afrika bezahlen diese Hysterie zum Teil mit dem Leben.

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krautrockfreak 03.10.2019, 13:00
8. Das ist so ziemlich alles verschwendetes Geld, denn sowie der Geldhahn

zugedreht wird, geht alles von vorne los. Ein paar Mächtige stecken sich die Taschen voll und der Rest fällt hinten runter. Solange in Afrika (und anderen Kontinenten) die Korruption regiert, wird sich genau null ändern. Außer dass die Geberländer sich auf ihren ruhigen Gewissen ausruhen können. Dass wir an dem Elend in diesen Ländern mitschuld sind, macht das Ganze noch tragischer.

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Elektricman 03.10.2019, 13:10
9. Die Unterstützung ist angekommen.

Genau dies hat der Beitrag gezeigt. Was jedoch bei diesen Projekten bei der Planung vernachlässigt wurde, ist die Nachhaltigkeit. Was nützt es, wenn die Bienenzüchter nicht in Lage sind Handelswege aufzubauen und ihre Produkte zu einem guten Preis zu vermarkten! Wenn dies so wäre, dann hätten sich die Menschen mehr für dieses Projekt eingesetzt. Was zu beobachten ist, das Infrastrukturen aufgebaut wurden, wie Straßen, Krankenhäuser und eine Verbesserung und Weiterbildung der Bauern. Auch eine Schule ist sehr wichtig, da Bildung der erste Schritt ist, um etwas völlig neues zu schaffen. Deshalb können solche kleinen Verbesserungen einen kleinen Stein in Bewegung setzen, um nicht nur die Lebenssituation zu verbessern, sondern das junge Menschen in ihrer Heimat bleiben und nicht gezwungen sind nach Europa auszuwandern, weil sie in ihrer Heimat keine Perspektive haben.

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