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Uno warnt vor Fremdenfeindlichkeit: Venezolanische Flüchtlinge werden bedroht und ang
AFP

Mehr als eine Million Venezolaner sind bislang vor wirtschaftlichem Elend und Machtkämpfen aus ihrem Heimatland geflohen. Jetzt stoßen sie zunehmend auf Ablehnung, beklagt die Uno.

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Nonvaio01 28.01.2019, 15:05
1. sorry aber

man kann die menschen verstehen, die Region um Venezuela ist nicht gerad ereich, das sind alles laender der sogenannten 3 Welt. Die haben auch nichts, wenn da nun stroeme von fluechtlingen ankommen ist es normal. Das heisst nicht das ich es gut finde, aber ich kann mich in die situation der dort lebenden hineinversetzten.
Dann soll die UN eben fluechtlings lager aufbauen, Food schicken etc...

Menschen sind Menschen und haben sorgen und Aengste, wir sind nicht im Jahre 2500 bei Star Trek. Auch wenn man das gerne haette.

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pelayo1 28.01.2019, 15:18
2.

Das sind Menschen, die die gleiche Sprache sprechen, der gleichen Religion angehören und genauso aussehen wie die in den Aufnahmeländern, und trotzdem gibt es Konflikte und Verteilungskämpfe.

Nur in Deutschland ist alles ganz anders, da gehen alle Konflikte nur auf den Rassismus der Deutschen zurück.

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caronaborealis 28.01.2019, 15:27
3. Falsch

In Kolumbien leben zur Zeit über eine Million Menschen aus Venezuela. Ich lebe in Cali und erlebe jeden Tag wie die Flüchtlinge an jedem Rotlicht betteln und das nun schon seit bald einem Jahr. Ich erlebe auch jeden Tag, wie die Kolumbianer - auch wenn sie nicht mit irdischen Gütern gesegnet sind - die Flüchtlinge mit Geld oder Nahrungsmittel unterstützen. Der Artikel impliziert, dass den Flüchtlingen Ablehnung oder sogar Hass entgegen schlägt. Das ist schlicht falsch. Mag sein, dass es einzelne Vorkommnisse dieser Art gibt, das wäre aber dann die Ausnahme und nicht die Regel.

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SummseMann 28.01.2019, 15:34
4. Oh nein!

Soweit ich das aus den Aussagen unsere seligen Moralisten hier heraushören kann, bedeutet das, dass dort also Nazis und Rassisten am Werk sind. Oder sind das auch Bewunderer Maduros die diese unliebsamen Querulanten, die das schöne neue Venezuela nicht sehen und haben wollen, nur in ihr Glück zwingen? Es wundert einen schon dass die Leute fliehen, Maduro ist doch der Heilsbringer für die Armen und Gegnechteten wird mir immer Erklärt, darum wird er vom Westen verteufelt und Russland, Türkei und China, alles die Guten, untersützen ihn. Ich denke ja es ist einfach die Angst dass sich die eigenen Lebensumstände verschlechtern werden in einer überbevölkerten Welt mit schwindenen Ressourcen, aber ich bin ja nur ein einfacher Mensch, keiner der superschlauen Gutmenschen, was weiß schon.

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albatross507 28.01.2019, 16:00
5. Zahlen

Eine Million sind vielleicht die legalen Auswanderer. Die meisten sind illegal. Insgesamt sind es mindestens 3 Millionen, eher mehr. Allein Kolumbien hat 1 Million, Panama eine halbe Million. Und ja, Rassismus gibt es überall auf der Welt und es gibt ihn akut gegen Venezolaner. Soll aber nicht heissen, dass alle so denken.

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hoeffertobias 28.01.2019, 16:01
6. So so, ...

... "Misswirtschaft hat das erdölreiche Land in eine tiefe Krise gestürzt" und nicht etwa der x-te Versuch, die Leistungslosigkeit namens Sozialismus als Heilsbringer zu etablieren. Wie weit muss man sich verbiegen, um der Ursache nicht in die Augen sehen zu müssen.

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Warum 28.01.2019, 16:02
7. so nicht richtig

Ich wohne hier in Ibarra im Norden Ecuadors und letzte Woche hat ein Venezolaner seine Ecuadorianische Freundin auf offener Strasse abgestochen vor den Augen der Polizei. Daraufhin gab es Ausschreitungen gegen Venezolaner.

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johnnypistolero 28.01.2019, 16:04
8. Paramilitares!!!

Da ich oft selber in Kolumbien bin, und vergangenes Jahr selber mit Flüchtlingen gesprochen habe, kann ich nur darauf verweisen, das die Paramilitares, die rechtsgerichteten Privatarmeen der Reichen, die Flüchtlinge kurz hinter der Grenze, im Abstand von 50km immer abkassieren, oft mit dem leben bedrohen, wenn sie nicht genug "Wegezoll" bezahlen. Von Fremdenfeindlichkeit war bei der Bevölkerung nichts zu spüren. Im Gegenteil, sie helfen...
Hier sind es wieder einmal die Reichen, die sich an dem Elend vieler noch mehr bereichern...

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whitewisent 28.01.2019, 16:17
9.

Juan Guaidó hat auch keine Lösung für das Land. Die Ölwirtschaft kann gar nicht privatisiert werden, weil sie mehrfach verkauft und verpfändet ist. Was hat das Land sonst noch? Viel Wasser in Flüssen und eine breite Küste... Traditionell eher ungeeignet für klassischen Landwirtschaft. Dafür aber ein hohes Bevölkerungswachstum und eine Bevölkerung mit extrem hohen Anspruchsdenken. Wenn man sieht, wie die Welt den Menschen in Haiti oder der Domrep hilft, oder die USA auf Puerto Rico investiert, ahnt man, daß niemand ein Konzept hat, wie es nach dem Putsch weiter gehen soll. Ölembargo gegenüber Kuba? Würde den Abzug eines großen Teils des medizinischen Personals bedeuten. Letztendlich steht über allem, daß die Venezuelaner endlich beginnen müssen, dass zu produzieren, was sie essen wollen. Es kann gar keine arbeitslose Jugend geben, wenn die Ackerflächen unbebaut sind, und die Ställe leer stehen. Deutschland hat einen Urbanisierungsgrad von 74%, Venezuela von 93%, weil es im Slum von Caracas sich besser lebte als im Dorf der Großeltern. Wer diese Lösung aber aufgrund von Freiwilligkeit anbietet, wird absehbar weder geliebt noch gewählt werden.

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