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Uno-Weltkarte: 30 Minuten Weg zu sauberem Wasser - und das nennt sich "Basisversorgun
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Hahn aufdrehen, das Wasser läuft, man kann sich waschen, den Durst löschen: Für zwei Milliarden Menschen auf der Welt ist das keine Selbstverständlichkeit. Ein Bericht der Uno zeigt, wo die Lage besonders dramatisch ist.

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chris wolfy 18.06.2019, 10:46
10. Definition von Wasserknappheit

Im Artikel heißt es
"Vier Milliarden Menschen sind mindestens einen Monat pro Jahr von akuter Wasserknappheit betroffen - vor allem in afrikanischen Staaten"
Ich komme mit den Zahlen nicht so ganz klar
Die UN schätzt dass momentan 7.7 Milliarden Menschen auf der Erde leben (ca. 7.3 - 7.4 in 2016 laut Schätzung vom US Census)
Afrika hat ca. 1.2 bis 1.3 Milliarden laut letzter Schätzung. Vor allem heißt dies dann wohl das sich die Differenz von 2.7 bis 2.8 Milliarden zu den 4 Milliarden im Rest der Welt befindet. Das allerdings spiegelt (denke ich) die Färbung in dunklerem Blau auf der Weltkarte am Anfang des Artikel so nicht wider.

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DerVO 18.06.2019, 10:46
11.

> "Die globale Wassermenge bleibt ja immer die gleiche. Das Problem ist eher die lokale Verteilung, die zunehmend ungünstiger wird."

Die globale Wassermenge mag gleich bleiben. Die Menge an Schnee, Eis, Verdunstung und Niederschlagswasser aber keineswegs.

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mr_t 18.06.2019, 11:12
12. Vielleicht ein nur zu viele Menschen???

Wäre doch auch einmal eine gute Erkenntnis. Wie heißt es doch an manch anderer Stelle? Wir verschieben durch unsere technischen Fertigkeiten lediglich den Zusammenbruch unserer Population hinaus. Dieser wird aber kommen. Der Kampf um Rohstoffe und Ressourcen ist in vollem Gange. Nicht jeder Mensch wird Zugang zu Wasser haben. Das ist der Lauf der Welt - und die Natur/Biologie wird es richten.

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peter.teubner 18.06.2019, 11:14
13. Sichere Wasserversorgung,

sollte doch ein Menschenrecht sein, wichtiger als Meinungsfreiheit. Denn was nutzt es wenn ich sagen darf, dass ich kein sauberes Wasser habe, wenn ich dann doch keins bekomme?

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Theophanus 18.06.2019, 11:21
14. Sauberes Wasser, immer und überall...

...ist eine zivilisatorische Errungenschaft der Neuzeit und bis ins 20. Jahrhundert auch in Europa keineswegs standard. Hierzu bedarf es großer Investitionen, eine funktionierende Infrastruktur und eine öffentliche Verwaltung, welche diese aufbaut, unterhält und bedient.

All diese Grundlagen sind in Afrika eher Ausnahme als Regel. Und all das hat mit Ausbeutung nichts zu tun. Sie müssen erwachsen werden und ihr Glück selbst in die Hand nehmen.

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einerkeiner 18.06.2019, 11:26
15. Geschlechtergerechtigkeit

Wirklich herrlich, wie es der Spiegel schafft selbst in diesen Artikel eine Prise "Geschlechterkampf" mit einzubauen. Gibt es da eine Vorgabe der Redaktionsleitung, dass dies in jedem Artikel vorkommen muss?

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jhea 18.06.2019, 11:35
16.

Zitat von chris wolfy
Im Artikel heißt es "Vier Milliarden Menschen sind mindestens einen Monat pro Jahr von akuter Wasserknappheit betroffen - vor allem in afrikanischen Staaten" Ich komme mit den Zahlen nicht so ganz klar Die UN schätzt dass momentan 7.7 Milliarden Menschen auf der Erde leben (ca. 7.3 - 7.4 in 2016 laut Schätzung vom US Census) Afrika hat ca. 1.2 bis 1.3 Milliarden laut letzter Schätzung. Vor allem heißt dies dann wohl das sich die Differenz von 2.7 bis 2.8 Milliarden zu den 4 Milliarden im Rest der Welt befindet. Das allerdings spiegelt (denke ich) die Färbung in dunklerem Blau auf der Weltkarte am Anfang des Artikel so nicht wider.
Na? müssen wir Mathe Nachhilfe machen?

ok
2,7 - 1,2 aus Indien sind 1,5 die über bleiben
1,5 - 0,2 aus Pakistan - 0,25 aus Indonesien -0,16 aus Bangladesch
bleiben nur noch 0,89 Milliarden Menschen die man sich irgendwo aus dem asiatischen /südamerikanischen Raum suchen muss.
So ganz urplötzlich geht die Rechnung auf

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jhea 18.06.2019, 11:37
17.

Zitat von peter.teubner
sollte doch ein Menschenrecht sein, wichtiger als Meinungsfreiheit. Denn was nutzt es wenn ich sagen darf, dass ich kein sauberes Wasser habe, wenn ich dann doch keins bekomme?
Und bei wem willst du das recht einklagen?
Wer kann dafür verantwortlich gemacht werden, dass xy keine Wasserleitung in die Hütte gelegt wurde?

Muss ich mich als weißer Mann wieder für schuldig fühlen?
Oder reicht es dass irgendeiner meiner vorfahren ein Verfahren zur Düngemittelgewinnung gefunden hat, damit xy und seine Eltern überhaupt erst genug zu futtern hatten damit sie das Problem Überbevölkerung schaffen?

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spiegelleser987 18.06.2019, 11:45
18.

Vergangenes Jahr habe ich in meinem Archiv durch Zufall ein Blatt aus einer alten wissenschaftlichen Zeitschrift von 1989 gefunden. Auf der einen Seite stand, was die UNO damals geplant hatte. In den Ländern in Afrika sollten viel mehr Wasserversorgungsanlagen aufgebaut werden. Das sollten diejenigen tun, die dort leben. Die sollten deshalb nicht auswandern. So sollte dort Wirtschaft aufgebaut und Armut reduziert werden. Deshalb war es damals auch ein Prinzip, dass die in Universitäten der DDR studieren durften und in der Industrie einen Beruf erlernen sollten. Nach Abschluss des Studiums und nach 5jähriger Berufserfahrung mussten die wieder zurück, um in ihren Ländern Wirtschaft aufzubauen. Seit den vergangenen Jahren ist es vollkommen anders. Die sollen alle herkommen, um hier zu arbeiten. Dass in den Ländern keine Wirtschaft entstehen kann, wird vollkommen ignoriert. Vor zwei Wochen stand hier in einer Zeitung auch ein anderer Bericht. Es wurde positiv bewertet, dass Bewohner aus afrikanischen Ländern hierher kommen und als Handwerker im Wohnungsbau arbeiten. Brauchen die in Afrika keine Wohnungen? Nun reduziert sich dort der Wohnungsbau und die Wasserversorgung.

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spiegelleser987 18.06.2019, 11:52
19.

Zitat von herbert
9.Fangen wir doch mal in Deutschland an wo das Wasser immer mehr mit Gülle und Shit aus der Landwirtschaft verseucht ist. Da ist zwar Wasser aber es wird zu einer Kloake.
Was passiert, wenn Sie sich vegan ernähren? Dann geht es nicht über den Umweg der Kühe. Gülle und Shit landen dann genauso im Wasser. Das kommt aber aus dem Darm der Menschen. Die Enährung können Sie nicht einstellen oder wie soll das dann gehen?

In der Biolandwirtschaft sollten wir auch nicht die Kaliumphophonate und die Kupfersulfate vergessen.

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