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Uno-Weltkarte: 30 Minuten Weg zu sauberem Wasser - und das nennt sich "Basisversorgun
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Hahn aufdrehen, das Wasser läuft, man kann sich waschen, den Durst löschen: Für zwei Milliarden Menschen auf der Welt ist das keine Selbstverständlichkeit. Ein Bericht der Uno zeigt, wo die Lage besonders dramatisch ist.

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minimalmaxi 18.06.2019, 12:57
30.

Zitat von hansriedl
"Klammheimlich, versteckt in einer Richtlinie, versucht die Europäische Kommission gerade ein Jahrhundertprojekt durchzusetzen. Es geht um nicht weniger als um die europaweite Privatisierung der Wasserversorgung. Wenn sich die EU-Kommission durchsetzt, dürfte aus einem Allgemeingut dann ein Spekulationsobjekt werden, mit dem sich - auch in Deutschland - Milliarden verdienen lassen. Es ist ein Sieg großer multinationaler Konzerne, die für diese Privatisierung jahrelang gekämpft haben. Die Folgen für uns Verbraucher könnten erheblich sein."(Aus einer MONITOR-Sendung) Laut der ARD fordert die EU-Kommission von Portugal, seine gesamte Wasserversorgung zu verkaufen. Diese Privatisierung hat dort bereits begonnen, gegen den Willen der Bürger. Die Preise für die Wasserversorgung steigen sofort – und die Menschen kommen in Zahlungsnöte. Ähnlicher Druck wird auch auf die Regierung in Griechenland ausgeübt. Als Grund werden die leeren Staatskassen angeführt. Zurecht fürchten sich die Menschen in den betroffenen Ländern vor zu hohen Preisen und schlechter Wasserqualität. Sie demonstrieren regelmäßig auf den Straßen. Tatsächlich ist der Druck von Brüssel auf die armen EU-Länder bloß der Beginn einer still geplanten umfassenden Reform. Ein neuer Richtlinienvorschlag fordert, dass die Wasserversorgung für den Markt geöffnet, das heißt langfristig privatisiert, werden soll. Öffentlich leugnet EU-Kommissar Michel Barnier dies, wie die ARD weiter berichtet: Man wolle nicht die Privatisierung vorschreiben, sondern ermöglichen. All dies zum „Wohle des Verbrauchers“. Wasserlizenzen EU-weit ausschreiben und privaten Unternehmen anbieten
Danke für die ausführlichen Hinweise. Solche Infos hätte ich mir eigentlich von SPON gewünscht. Gut, dass es Foristen gibt, die einem eher oberflächlichen Artikel etwas mehr Tiefe geben.

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taboon 18.06.2019, 13:12
31.

Zitat von sabrina74
... einer einzigen Batterie für ein E-Auto (genauer gesagt, der Lithium-Abbau für eben diese) verbraucht 80.000 Liter Wasser. Aber dann haben wir im Westen wenigstens saubere Luft und fühlen uns als Klimahelden. Wenn in den Anden die Landwirtschaft nicht mehr funktioniert - was solls. Und wenn diese Menschen dann flüchten, machen wir halt die Türe zu.
Na ja die 80.000 Liter Wasser verdunsten und kommen irgendwo anders wieder als Regen runter aber werden mit Nichten "verbraucht". Das diese 80.000 Liter dann an dem Ort wo das Lithium abgebaut wird keinem Brunnen mehr zur Verfügung stehen stimmt, gilt aber für fast alle Ressourcen.
Die Probleme mit der Versorgung in den Entwicklungsländern entstehen an den Orten, wo die Bevölkerungsentwicklung am steilsten ist. Die kommen mit der Infrastruktur einfach nicht hinterher.

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Beat Adler 18.06.2019, 13:34
32. Wer in Eritrea, Suedsudan und der Zentralafrikanischern Republik

Wer in Eritrea, Suedsudan und der Zentralafrikanischern Republik die Versorgung mit sauberem, trinkbarem Wasser verbesserrn will, schickt erst den Diktator auf Lebenszeit in Eritrea in die Wueste, beendet den Buergerkrieg im Suedsuden und den internen Konflikt in der Zentralafrikanischen Republik. DANACH kuemmern sich die Einwohner von selbst um ihre Versorgung mit Trinkwasser.
mfG Beat

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Beat Adler 18.06.2019, 13:47
33. Wasser laesst sich nicht "verbrauchen" nur vergiften oder verdunsten

Zitat von sabrina74
... einer einzigen Batterie für ein E-Auto (genauer gesagt, der Lithium-Abbau für eben diese) verbraucht 80.000 Liter Wasser. Aber dann haben wir im Westen wenigstens saubere Luft und fühlen uns als Klimahelden. Wenn in denAnden die Landwirtschaft nicht mehr funktioniert - was solls. Und wenn diese Menschen dann flüchten, machen wir halt die Türe zu.
Wasser laesst sich nicht "verbrauchen" nur vergiften oder verdunsten nach der Bewaesserung. Selbst dann regnet es wieder aus, irgendwo.

Die globale Erwaermung sorgt fuer wesentlich mehr an Regen und viel mehr Wasserdampf in der Luft, fuer ein Schmelzen jedes Gletschers, auch auf Groenland und in der Antarktis.

An salzfreiem Wasser herrscht kein Mangel.

Was noetig ist, heisst ---Wassermanagement---.

Wenn Einwohner einer Region zwischen extremer Trockenheit und alternativ starken Ueberschwemmungen hin und her gerissen werden, ist das noetig. In Frankreich ganz aktuell, oder im Iran auch, nicht vergessen, was in California los ist und etc. etc. etc. etc.

In Afrika ist der Mangel an trinkbarem Wasser immer und in jedem Fall kein Schicksal der Natur, auch nicht des Bevoelkerungswachstums, sondern eine Folge der Diktatoren, der Korruption und davon ausgeloeste Konflikte bis zu dem Buergerkireg im Suedsudan.
mfG Beat

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Beat Adler 18.06.2019, 13:50
34. Wasser laesst sich nicht "verbrauchen" nur vergiften oder verdunsten

Wasser laesst sich nicht "verbrauchen" nur vergiften oder verdunsten nach der Bewaesserung. Selbst dann regnet es wieder aus, irgendwo.

Die globale Erwaermung sorgt fuer wesentlich mehr an Regen und viel mehr Wasserdampf in der Luft, fuer ein Schmelzen jedes Gletschers, auch auf Groenland und in der Antarktis.

An salzfreiem Wasser herrscht kein Mangel.

Was noetig ist, heisst ---Wassermanagement---.

Wenn Einwohner einer Region zwischen extremer Trockenheit und alternativ starken Ueberschwemmungen hin und her gerissen werden, ist das noetig. In Frankreich ganz aktuell, oder im Iran auch, nicht vergessen, was in California los ist und etc. etc. etc. etc.

In Afrika ist der Mangel an trinkbarem Wasser immer und in jedem Fall kein Schicksal der Natur, auch nicht des Bevoelkerungswachstums, sondern eine Folge der Diktatoren, der Korruption und davon ausgeloeste Konflikte bis zu dem Buergerkireg im Suedsudan.
mfG Beat

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hansriedl 18.06.2019, 13:51
35. Wasser

gibt es genug, nur ist es ungleich verteilt. Wer das Pech hat das kein NESTLE Konzern in Reichweite ist muss halt dursten.
Ausgerechnet dort, wo Wassernot herrscht sind Konzerne wie Nestle.
Der Markt für Wasser wird weltweit auf eine Billion Euro geschätzt. Entsprechend groß sind die Begehrlichkeiten von großen Konzernen, darauf zuzugreifen.
„Wasser wird für das 21. Jahrhundert, was Erdöl für das 20. Jahrhundert war.“
Im Jahr 2000 wurde auf Druck der Weltbank das Wasser in der bolivianischen Region Cochabamba privatisiert und an den US-amerikanischen Konzern Bechtel übergeben. Per Gesetz wurden marktkonforme Rahmenbedingungen geschaffen:
es gab keine Verpflichtung zur Versorgung ländlicher Gebiete,
den Gemeinden wurde untersagt, Brunnen zu graben oder Wasser zu besteuern, sogar die Benutzer bestehender Brunnen, egal ob öffentlich oder in Familienbesitz, mussten eine Gebühr entrichten,
ohne Sondererlaubnis wurde auch das Sammeln von Regenwasser unter Strafe gestellt.
Auch EU Kommissar Barnier strebt Wasser Privatisierung durch die Hintertür an.
Brüssel ist ein Basar in, dem man für Taschengeld alles kaufen kann.

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Beat Adler 18.06.2019, 13:55
36. Nestlé bestimmt ueber den Regen, die Fluesse, Gletscher und Seen

Zitat von geirröd
...heisst es, dass zukünftige Kriege wohl um Wasser geführt werden. Nestlé hat das schon erkannt und hat sich in etlichen Ländern bereits Wasserrechte gesichert. Wo eh schon Wasserknappheit herrscht kommt dieser Umstand noch hinzu.
Nestlé bestimmt ueber den Regen, die Fluesse, Gletscher und Seen, sozusagen allumfassend, wenn nicht gar allmaechtig;-)

Wer eine Kueste hat, dazu viel Sonnenschein ist auf der sonnigen Seite der Trinkwasserversorgung. Er braucht Nestlé nicht!

In welchem Land herrscht Wasserknappheit? Bitte um die Liste dieser Laender. Danke im voraus.
mfG Beat

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geotie1 18.06.2019, 14:39
37.

Zitat von johannes-kh
Soll in jede Lehmhütte ein Wasseranschluss gelegt werden? Wie soll das funktionieren? Drehen alle mittlerweile durch?
Gönnen Sie denen da keine Häuser mit Wasseranschluß? Wir haben hier in jedem Haus einen Wasseranschluß, warum nicht auch da? Sie brauchen es doch nicht zu installieren!
PS. Mit solchem Gedankengut kann man Sie wirklich nicht als Gutmensch bezeichnen, eher als A*schloch. Sorry, musste mal gesagt werden!

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geotie1 18.06.2019, 14:42
38.

Zitat von ronald1952
westliche Welt Ihre Ausbeutungsmentalität so Beibehält wird sich an diesen Zuständen auch nichts ändern. Ab und zu wird mal ein Bericht verfasst und ein wenig Gemeckert und dann geht man zur Tagesordnung über. Wäre es nichts so, dann hätten all diese Menschen ein wesentlich besseres und gerechteres Leben. Wie lange geht das schon? Jahre oder Jahrzehnte? Es ist Beschämend für uns Reiche Länder! Aber selbst die vielen vielen Millionen Dollar, Euro oder sonstwas an Spenden versinken im Meer von sonstwas, oder nicht? schönen Tag noch,
Vorschläge? Wir alle warten!

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cyberpommez 18.06.2019, 14:44
39. Wieso

sind in Afrika immer die Diktaturen schuld? Wieso gibt es in Afrika diese Diktaturen? Vielleicht weil unsere westliche Industriegesellschaft aus diesen Ländern Ressourcen benötigt, die komplett unerschwinglich wären, wenn eine demokratische Regierung, die sich um ihre Bürger kümmert, an der Macht wäre. Nur mit Hilfe von Diktaturen und Warlords ist es uns möglich diese Länder auszubeuten. Vernünftige Regierungen würden die meisten Minen, wo unter unmenschlichen Bedingungen gearbeitet wird schliessen, oder besser betreiben und den realen Wert aufrufen. Wenn das passiert ist unser Geschäftsmodell am Ende, da alles viel zu teuer werden würde.
Und so bleibts bei Diktatoren und Warlords. Sie können mir glauben, die meisten Menschen in Afrika wünschen sich etwas anderes und haben auch ein besseres Leben verdient, aber das wird von uns leider nicht gewollt, denn wir brauchen Uran, Kobalt und Co. Mit dem Wasser gibt es dann ein weiteres Druckmittel um den Kontinent schön klein zu halten. Weiß sonst noch jemand wieso so viele Politiker in Afrika ,vor ihrer Präsidentschaft , in Europa ( vorwiegend Frankreich ) ausgebildet wurden? Also ich habe da eine Ahnung.....Kann mich noch gut an das Hick Hack in Burkina Faso erinnern, wo Frankreich wirklich keine gute Figur gemacht hat. So können wir Afrika nicht helfen, aber das ist wohl auch nicht gewollt. p.s.: Diese abwertenden Lehmhütten Kommentare finde ich schrecklich...

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