Forum: Politik
Unrechtsstaat Burma - was kann der Westen tun?

Ende eines Schauprozesses: Die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi muss für weitere 18 Monaten in Hausarrest - laut einem burmesischen Gericht hat sie gegen Auflagen verstoßen, als sie einem Amerikaner "aufnahm". Was kann der Westen tun?

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Koltschak 11.08.2009, 21:47
50. Das Gleiche wie im Iran!

Nichts!

Solange die Chinesen dazwischen pfuschen und sich als Partner anbieten kann der Westen machen was er will!

Ändert wird sich nichts!

Am wahrscheinlichsten ist ein Militärputsch, der wird kommen und dann auch der Beginn der Demokratisierung.

Ob es danach den Menschen besser geht??????

Schlechter wohl auf keinen Fall!

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duke_widin 11.08.2009, 21:49
51.

Hier ein Auszug ausd em Buch von Dr Gregory Clark

haetten die Westmachte auf Gregory Clarcs Analysen der Situatin gehoert,in der er Chinas Position unterstuetzte,haette es nicht Millionen Tote und keinen Vietnam Krieg gegeben.

Remembering a War - The 1962 India-China Conflict

http://www.gregoryclark.net/redif.html

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TYLER0906 11.08.2009, 21:49
52. Zeigefinger!

Ja auf Burma zeigen und schreien: SKANDAL das können wir Europäer, aber gleichzeitig arbeiten unsere Politiker daran, die Bürgerrechte in EUropa nach und nach einzuschränken, darüber regt sich aber KEINER auf. Und wenn das ist er ne Randgruppe oder ein FREAK!

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mhnessie 11.08.2009, 21:53
53.

Zitat von duke_widin
Sie koennen ja mal belegen wie sich die Chinesen das Land unter den ..... Ist Leuna Minol die in Burma nach Gas und Oel bohrt chinesisch? Total ist einer der groessten Investoren und die sind aus Europa,China kauft denen nur das Gas und Oel ab. Total is one of the biggest foreign investors in Burma. ... After taking over Elf Aquitaine, Total inherited a broad range of controversial and ongoing issues, including about 2550 Minol sites (projection from 400 in Thuringia) all over the former East ... The property transfer had also involved the Leuna refinery. With French and German secret service involvement in the Leuna-Minol- elf Aquitaine-sting (proof: Holger-Ludwig Pfahls) that would require cooperation from ... ...
Was hat das eine mit dem anderen zu tun und warum sollte ich da irgendwas belegen ?

Das sich genug unserer europäischen Unternehmen dort engagieren (DHL gab/gibt es dort auch!) ist schon widerlich und verwerflich genug, aber das die Chinesen dort omnipräsent sind kann nun niemand bestreiten der mal dort war.
Und jetzt ?

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mhnessie 11.08.2009, 21:58
54.

Zitat von TYLER0906
Ja auf Burma zeigen und schreien: SKANDAL das können wir Europäer, aber gleichzeitig arbeiten unsere Politiker daran, die Bürgerrechte in EUropa nach und nach einzuschränken, darüber regt sich aber KEINER auf. Und wenn das ist er ne Randgruppe oder ein FREAK!
Jetzt wird's aber etwas abenteuerlich, oder ? ;-)
Das ist nicht mal ein Äpfel und Birnen Vergleich, auch Obst und Gemüse ist da noch zu ähnlich....

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fastreader64 11.08.2009, 22:09
55. Quelle nachlesen!

Wer sich aus dem Mund Aung San Suu Kyi informieren möchte, kann ihre politische Einstellung prima nachlesen in dem Buch "Der Weg zur Freiheit". Hab das geschenkt bekommen und bin echt beeindruckt. Seitdem verstehe ich, was ihre Meinung so wertvoll macht!

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marypastor 11.08.2009, 22:56
56. Burma

Zitat von sysop
Ende eines Schauprozesses: Die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi muss für weitere 18 Monaten in Hausarrest - laut einem burmesischen Gericht hat sie gegen Auflagen verstoßen, als sie einem Amerikaner "aufnahm". Was kann der Westen tun?
Nichts. Burma braucht den Westen nicht. Als Handelspartner genuegen China, Indien und Thailand.

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RamaV 12.08.2009, 04:17
57.

So Herr Brown, da Grossbritanien, gemeinsam mit den USA, in den naechsten zwei Monaten den Vorsitz im Weltsicherheitsrat hat, koennte man die Chance ja nutzten um Naegel mit Koepfen zu machen.
Eine Anklage wegen millionenfachen Verstoessen gegen das Menschenrecht durch die Armee und ihre Generaele und ein weitreichendes Embargo gegen Burma sollten ja wohl kein Problem sein.
Natuerlich wuerde das auch bedeuten, dass man sich mit China und seiner Rolle in Burma auseinandersetzen muesste. Da Burma einen Grossteil seiner Im- und Exporte ueber China abwickelt, wuerde ein Embargo ohne die ehrliche Unterstuetzung der chinesischen Regierung eh keinen Sinn machen.
So gesehen wuerde eine Abstimmung im Weltsicherheitsrat, so sie denn ueberhaupt zustande kommt, deutliche Klarheit drueber bringen, wer auf wessen Seite steht und wie ernst es der Welt wirklich ist.
Gordon Brown hat die Chance all den Lippenbekenntnissen fuer eine freie Demokratie in Burma entsprechende Taten folgen zu lassen. In ein paar Wochen wissen wir mehr....

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deli-burger 12.08.2009, 05:31
58. zu: Sevieray

Ich stimme dir vollkommen zu, Spiegel-Online sollte sich mal an die eigenen Nase fassen. Eure Schreibe ist doch an Dämmlichkeit durch nichts zu Übertreffen. Das einzige Vernünftige über Birma haben wir bei euch bei der Mönchaufstand gelesen - wie lange war das her? Drei Jahre!!!!!. Seitdem sind da nur noch Dilettanten am Werk. Jetzt findet ihr Nachrichten über Birma in Karachi. Das kann doch nicht wahr sein. (Sorry, mein Deutsch, ich bin Amerikanerin)

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SuPo 12.08.2009, 08:32
59. Reisesanktionen gegen Juntachefs und Fam.

Zitat von sysop
Ende eines Schauprozesses: Die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi muss für weitere 18 Monaten in Hausarrest - laut einem burmesischen Gericht hat sie gegen Auflagen verstoßen, als sie einem Amerikaner "aufnahm". Was kann der Westen tun?
Ich denke, es ist wichtig das der Reisespielraum der Diktatoren von Burma weiter eingeschränkt werden sollte. Es gibt da ja immer noch schöne Reisezeile in China und Russland. Wirtschaftliche Sanktionen werden nicht viel bringen. Das werden die lupenreinen Demokraten in Russland und die Menschenfreunde aus China zu verhindern wissen. Bzw. sie werden es einfach unterlaufen.
Es ist natürlich nicht erstaunlich das die chinesische Regierung wieder mal eine Juntaclique (das ist der freundlichste Ausdruck, der mir einfällt) stützt und schützt. Das sie es mit dem Hinweis auf die Souveränität der Justiz in dieser Militärdiktatur tun, lässt tiefe Einsichten in die miserablen Wertevorstellungen dieser anderen Machtclique zu. Und auch das ist das Freundlichste was mir dazu einfällt.

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