Forum: Politik
Unruhe in der SPD: Die Zombie-Partei
DPA

Was läuft falsch mit der SPD? Immer wieder treten führende Sozialdemokraten ihre eigene Partei mit Füßen. Warum bloß? Wenn dahinter ein heimlicher Todeswunsch liegt - den werden die Wähler erfüllen.

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RioTokio 30.07.2015, 16:00
10.

Ach ja, der geldgierige Steinbrück...
Mit Papis geerbten Millionen kann mann da natürlich nur müde lächeln und neosozialistische Machtoptionen diskutieren.

Mit den Linksradikalen von den Linken könnte es also glücken. Die Ex SED soll wieder in Deutschland regieren.
Toll. Mit oder ohne Mauer?

Was sollte denn das Projekt so einer linksradikalen Regierung sein?
Fällt einem irgend etwas ein, außer, irgendwie mehr Geld rauszuhauen...?
Europa als Transferunion ausbauen - Deutschland zahlt, das wäre allerdings eine Schnittmenge.
Aber sonst....Das übliche Steuer erhöhen und die Soziale-Gerechtigkeits-Phrase, unter der sich jeder wunderbare Geldgeschenke vorstellen kann. Auch auf das Knebeln und Drangsalieren unserer Wirtschaft wird man sich sicher prima einigen können.
Andere müssen dann später die Trümmer wieder wegräumen....

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HighFrequency 30.07.2015, 16:01
11.

"Sie ist eine Kanzlerin, wie Deutsche sie offensichtlich mögen" - ist diese Aussage denn ein "Loben über den grünen Klee", Herr Augstein?
Ich sehe eher den ironischen Subtext, den Herr Albig in dieses Statement eingebaut hat - diese Kanzlerin und "ihr Volk" passen augenscheinlich ganz ausgezeichnet zusammen, was allerdings weder der Kanzlerin noch "ihrem Volk" zur Ehre gereicht.

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syracusa 30.07.2015, 16:01
12. Dickschiff SPD

Wenn so ein Dickschiff wie die SPD auf Grund läuft, dann bleibt es nicht abrupt stehen, sondern schiebt sich noch lange Zeit weiter immer höher auf die Untiefe.

Schon als sich die Grünen formierten, da haben die politisch aktiv den sozialdemokratischen Werten verbundenen SPDler verstanden, dass dort bei den Grünen ihre Werte weiterleben, während sie bei der SPD absterben. Und die Hartz-Agenda hat die restlichen Anhänger sozialdemokratischer Werte aus diesem auflaufenden Dickschiff vertrieben. Geblieben sind diejenigen, die aus Tradition schon immer SPD wählten, diejenigen, die dort ihre Pöstchen hatten, und diejenigen, die aus der SPD eine marktradikale Partei formen wollten.

Eine aschebewahrende Traditionsverbundenheit und opportunistische Pöstchenjägerei sind keine gute Grundlage für eine Volkspartei. Die SPD liegt in Agonie.

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susesusesuse 30.07.2015, 16:01
13. Die SPD ...

... wird mit "weiter so" in der Versenkung verschwinden. Was bitteschön unterscheidet sie spürbar von einer CDU?
Agenda 2010 und damit verbundener undifferenzierte Sozialabbau war der Anfang vom Ende bzw. Abstieg in die Bedeutungslosigkeit!

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n.laus 30.07.2015, 16:02
14. Phantastenpartei

Ne, nicht die Vorsitzenden sind das Problem. Das sind die Mitglieder, die es sich lieber in ihren Theorien muggelig machen als regieren zu wollen. Bislang haben sie ja jeden ihrer Kanzler erfolgreich selber abgesägt. Insofern ist es eigentlich Klasse, dass die beste Kanzlerin der SPD CDU-Mitglied ist. So bleibt uns ein starkes Stück SPD-Politik erhalten.

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Vielatom 30.07.2015, 16:02
15. Absolut meine Meinung

Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen.
Es stimmt, dass die SPD zum linken Flügel der CDU verkommen ist. Und der Verfall fing eigentlich schon mit Schröder an und ging dann langsam aber stetig weiter.
Im Grunde genommen sorgt die SPD dafür, dass die CDU an der Macht bleibt. Ob das so gewollt ist kann ich nicht sagen, aber schon deshalb sollte sie endlich Platz machen für eine echte Arbeiterpartei und sich zum Wohle Deutschlands auflösen.

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DerUnvorstellbare 30.07.2015, 16:03
16. Die Feministen haben diese Partei zerstört

Das wollen Sie natürlich nicht zugeben, Herr Augstein. Sie sind ja auch einer von diesen Pseudolinken, die sich bei Kleinigkeiten aufregen können, aber die große Ungerechtigkeit einfach nicht sehen wollen. Die Quote hat der SPD das Rückgrat gebrochen, denn von Hartz4 hätte sich die SPD erholt. Dieser Mythos dass die Linke angeblich der SPD so viele Wähler abnimmt hat doch noch nie gestimmt, doch es passte ins Konzept, also wurde diese Propaganda immer und immer wieder wiederholt. Dabei ist ersichtlich was der SPD fehlt: die Menschen die sich für diese Partei engagieren. Es wurden nämlich überall Quoten eingeführt und somit kamen Frauen in Positionen nur weil sie Frauen sind. Somit wurden die Debatten in solchen Orten völlig zerstört und diese Orte völlig ohnmächtig gemacht. Austritte waren die Folge. Tja, und jetzt steht die SPD da mit Leuten wie Maas und Schwesig. Vom Typ Nichtskönner und Feministen. Die haben sowas Idiotisches wie die Frauenquote eingeführt, gegen den Willen des Volkes wohlgemerkt, und wollten uns erklären was das doch für ein Erfolg wäre und wie modern.
Eher wähle ich die CDU als jemals wieder die SPD.

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it--fachmann 30.07.2015, 16:03
17. Die SPD liegt schon seit Schröder in der Agonie

Schröders Agenda 2010 war die Giftspritze. Das war absolut unsozialdemokratisch, was der Genosse der Bosse da angerichtet hat. Ich bin damals aus der SPD ausgetreten und haben sie bis heute nicht mehr gewählt, denn der schrödersche Geist herrscht noch immer in dieser Partei. Für ein paar lukrative Pöstchen verrät das Spitzenpersonal seine Ideale. Das sind heute ganz andere Leute, als Brandt, Bahr, etc. und der Vorschlag die SPD auzulösen und diese Leute in die CDU eintreten zu lassen ist nicht schlecht - denn dort passen sie hin.

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dieter-ploetze 30.07.2015, 16:03
18. das sind ja einsichten...

einsichten von augstein,der die SPD noch bis vor einem
jahr als linke partei bezeichnet hat.aber auch fuer augstein gilt,besser spaet als nie.
bei der SPD liegt der fehler beim intellektuell ueberforderten spitzenpersonal und das ist kaum austauschbar,da hinter den jetzigen oberen nichts
ist.ich bin auch der meinung,die SPD schadet damit der
demokratie.immerhin bindet sie noch bis zu 25% der
waehler.und hier hat augstein recht,das beste waere,
die SPD wuerde zur CDU gruppe,dann erst kann sich eine politik in deutschland aendern.

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Knack5401 30.07.2015, 16:03
19. Volle Zustimmung Herr Augstein!

Wenn die Partei es nicht bald schafft, sozialdemokratische Grundwerte und Einstellungen über den Beischlaf mit der CDU/CSU zu stellen, führt der Weg ins Nirgendwo. Danke für den Vergleich. Aber nicht wir, dafür aber die Bundespolitiker der SPD haben längst das chinesische Verständnis von Demokratie angenommen. Mit der Riege in Berlin wird das nichts mehr. Zuviel Macht und Einfluss, das verdirbt nachweislich den Charakter.

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