Forum: Politik
Unruhen an US-Grenze: Mexiko schiebt 98 Migranten ab
DPA

Behörden in Mexiko haben knapp hundert Flüchtlinge festgenommen, die illegal die Grenze zu den USA überqueren wollten. Die Menschen sollen umgehend abgeschoben werden.

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Forumbeitrag 27.11.2018, 01:20
1. Warum so?

Warum koennen die Migranten nicht gesittet versuchen einzureisen und bei der Einreise bei den US Behoerden einen Asylantrag stellen? Wie kann ich erwarten, dass ein Land mich aufnimmt, wenn ich versuche die formale Einreise zu umgehen, oder sogar gewaelttaetig gegen Grenzbeamte vorgehe? Ich bin sicher, dass die haeufig zitierten Familien das Vorgehen der losstuermenden Migranten verurteilen, denn diese zerstoeren im Endeffekt ihre Moeglichkeit Asyl zu beantragen. Wenn die Grenze geschlossen ist, kann kein Asylantrag gestellt werden, und das hilft den Migranten nicht. Ausserdem erzeugt es Probleme fuer die taeglich pendelnde Bevoelkerung und damit verringert es die Akzeptanz und Hilfe fuer die Migranten in Mexico.

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axel.rex 27.11.2018, 01:45
2. Schmerzliche Bilder

Die Fernsehbilder tun weh, allerdings Grenzschutz hat gegenüber Emotionen Vorrang. Ärgerlich, dass ausgrechnet Trump uns Europäern vormacht, wie Grenzschutz geht.

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hplanghorst 27.11.2018, 02:03
3. Seh Ich das richtig?

Mexico schiebt die Leute ab, aber irgendwie ist die USA schuld daran? :)

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Ventil4tor 27.11.2018, 02:23
4. Seltsame Kritik

Man weiß doch ganz genau wie Trump's Einstellung ist und die versuchen dann trotzdem auf Biegen und Brechen über die Grenze zu gelangen. Irrsinnig in den USA Asyl zu wollen. Kritik wegen Tränengas? Die bewerfen den Grenzschutz mit Steinen. Da sagt keiner was... Gewaltbereite Horde die illegal ins Trumpland will.

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derblaueplanet 27.11.2018, 02:29
5. Die Verlautbarungen von medico international

und andere reihen sich ein in die verlogene Propaganda der Anhänger "antiimperialistischer" Strategien, die ihrer pseudo-humanistischen Gesinnungsethik und Selbstlegitimation willen die Realitäten verzerren und Verelendungsmythen in die Welt setzen. Die Teilnehmer der "Karawanen" sind ganz offensichtlich gut gekleidet und gut genährt, nicht wenige bis zur Fettleibigkeit. Die Instrumentalisierung ihrer Kinder zeigt die Rücksichtslosigkeit dieser Leute, die ein paar Wochen Strapazen auf sich nehmen, um sich dann in das erträumte gemachte Nest zu setzen, Sozialhilfe inklusive, statt in ihrer Heimat sich für die Verbesserung ihrer Lage gesellschaftlich zu engagieren. Was die fehlgeleiteten Sozialromantiker in ihrer Wirklichkeitsverweigerung auch nicht sehen wollen: Wenn die Migranten tatsächlich in die USA kämen, würden sie genau in den Verhältnissen landen, denen sie angeblich entfliehen wollen. Die Jugendbanden, die "Maras" sind längst da und beherrschen die Latino-Viertel, allein in Kalifornien, resp. um Los Angeles, sind ca. 60.000 Mitglieder dieser Banden unter Waffen. Und es geht nicht nur um die "paar tausend Armen", sondern die Oberlügner der angeblich so sozialen Organisationen wissen ganz genau, daß hunderttausende sich nach und nach auf den Weg machen werden, wenn die Grenze sich als durchlässig erweisen sollte. Gesinnungsethik ohne Verantwortungsethik, d.h. den Blick auf die realen Folgen und die Zukunft, war und ist im Grunde immer zutiefst inhuman und führte in der Vergangenheit zu gespaltenen Gesellschaften, totalitärer Herrschaft, Bürgerkriegen und Krieg. Seht Euch an, was aus dem "Befreiungskampf" in Nicaragua geworden ist, möchte man den verlogenen Ingnoranten mit ihren "sozialen" Parolen zurufen, aber sie würden es nicht hören, weil sie daür taub sind.

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kulmberg 27.11.2018, 04:28
6. Es sind illegale Einwanderer, keine Flüchtlinge

Wieso nennt der Spiegel eigentlich Menschen, die quer durch ganz Südamerika reisen, um spezifisch in die USA illegal einzureisen, eigentlich Flüchtlinge? Flüchtlinge sind Menschen, die vor Krieg und Verfolgung in Sicherheit fliehen wollen. Darum geht es diesen Leuten aber nicht. Sie wollen spezifisch in die USA einreisen und nur in die USA. Die USA haben aber klare Einreisegesetze, was jeder recht deutlich erfährt, der selbst versucht, dort eine permanente Aufenthaltserlaubnis zu kriegen (Stichwort Greencardlotterie z.B.). Warum sollen all diese Gesetze für diese paar tausend Leute eigentlich nicht gelten? Nur weil diese sich in den Kopf gesetzt haben, unbedingt in den USA leben zu wollen? Diesen Wunsch teilen sie auf der Welt vermutlich mit noch ein paar anderen hundert Millionen oder sogar ein paar Milliarden Menschen. Ohne strenge Gesetze und Regeln geht es nunmal nicht. Das gilt auch für diese Einwanderer. Die journalistische Berichterstattung über diese Einwanderer ist irrational, naiv, gefühlsduselig und allen anderen Menschen gegenüber extrem ungerecht, die versuchen, legal einzuwandern. Aber wen wundert das? Nichts anderes passiert ja auch in unserem eigenen Land.

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Fragen&Neugier 27.11.2018, 05:58
7.

Natürlich stellen ein paar tausend Menschen, die ein besseres Leben in den USA suchen, keine Bedrohung dar für die USA.

Aber das ist bloss eine kleine Vorhut von vielen Millionen, weit mehr Menschen, als die USA heute Einwohner haben, die das gleiche Ziel haben.

Die USA haben den UN-Flüchtlingspakt nicht unterzeichnet, von dem man in Deutschland so begeistert ist. Vielleicht finden sie ja noch einen sicheren Fluchtweg nach Europa.

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stophel23 27.11.2018, 07:02
8. „Wollen in den USA um Asyl bitten“

Ich glaube der Autor verwechselt da das „europäische Modell“ mit der gängigen Methode Asyl zu beantragen.

Diese Menschen gestern wollen kein Asyl, da sie genau wissen das sie dazu nicht berechtigt sind. Diese Menschen wollen illegal in die USA einreisen.
Und die USA machen das wozu Europa zu schwach ist. Ihre Grenzen schützen.

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spon_5112961 27.11.2018, 07:12
9. Wenn man den kleinen Finger gibt

Ist man gleich die ganze Hand los. Es wird ein Pullefekt ausgelöst, der im Land Entwicklungen auslöst, de keiner haben will. Wir haben das 2015 gesehen. Insoweit kann ich die USA schon verstehen. Es stimmt zwar, dass ein paar Tausend Immigranten an sich nichts ausmachen, aber es kommen dann eben viel mehr, wobei gerade die Problemgruppen am mobilsten sind.

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