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Unruheprovinz Xinjiang: 31 Tote bei Anschlag in China
AP/dpa

Dutzende Menschen starben, mehr als hundert wurden verletzt: Terroristen haben Sprengsätze auf einen Gemüsemarkt in der Provinz Xinjiang geworfen. Chinas Regierung vermutet uigurische Separatisten hinter dem Anschlag.

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hans_olo_ 22.05.2014, 07:44
1. Die bösen Kräfte

Des Separatismus ... Wie kriegen wir das nun unter einen Hut? Separatismus ist in den Augen dieser herrschenden nur dann gut, wenn es der Erweiterung der eigenen Sphäre dient ! Was ist mit dem auch hier viel beschworenen Selbstbestimmungsrecht der Völker ? Eine höchst ambivalente Diskussion also

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Wunderläufer 22.05.2014, 08:30
2. Wen wundert's

Wen wundert's, dass in dieser Frage Russland und China auf der gleichen Wellenlänge liegen: beide Länder sind multiethnisch und in beiden Ländern gilt: es wird zusammengezwungen, was nicht immer zusammen passt

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keksguru 22.05.2014, 08:49
3. optional

den Umgang mit Minderheiten wird China wohl nie lernen... einige lassen es sich gefallen, andere nicht. Wären die Gebiete vor der chinesischen Invasion dichter besiedelt gewesen dann hätten die sich da wohl nicht hingetraut... Tibet, Qinghai, Xinyang, Neimengu machen 50% der Staatsfläche des heutigen Chinas aus, aber nur wenige Prozent der Staatsfläche.

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G. Whittome 22.05.2014, 09:09
4.

Was dort passiert, trifft natürlich Unschuldige. Aber es ist das Ergebnis des chinesischen Kolonialismus. Ich traf in den 80er Jahren im Bus nach Urumqi eine Han-Chinesin in ihren 40ern, die mir sagte, sie sei Ende der 50er Jahre mit 17 Jahren und ihrer gesamten Schulklasse nach Xinjiang verfrachtet worden. Anfangs gab es noch alle 2 Jahre "Heimaturlaub" zu Chinesisch-Neujahr, bald war jedoch Schluss damit. Und sie musste sich mit ihrem Schicksal als chinesische "Kolonistin" abfinden.

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salomona7o 22.05.2014, 09:42
5. doppelmoral

Zitat von hans_olo_
Des Separatismus ... Wie kriegen wir das nun unter einen Hut? Separatismus ist in den Augen dieser herrschenden nur dann gut, wenn es der Erweiterung der eigenen Sphäre dient ! Was ist mit dem auch hier viel beschworenen Selbstbestimmungsrecht der Völker ? Eine höchst ambivalente Diskussion also
diese doppelmoral ist einfach nur beschaemend.es geht nicht um die unabhaengigkeit dieser provinz, sondern um die erweiterung der
islamistischen herrschaft in der region.
aber weil es diesmal um china geht, sind die terroristen selbstverstaendlich befreiungskaempfer.

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fernossi 22.05.2014, 09:46
6. Feige Terroristen

Zitat von hans_olo_
Des Separatismus ... Wie kriegen wir das nun unter einen Hut? Separatismus ist in den Augen dieser herrschenden nur dann gut, wenn es der Erweiterung der eigenen Sphäre dient ! Was ist mit dem auch hier viel beschworenen Selbstbestimmungsrecht der Völker ? Eine höchst ambivalente Diskussion also
Und Sie glauben wirklich, dass das Umbringen alter Menschen auf einem Gemuesemarkt durch das Selbstbestimmungsrecht der Voelker gedeckt sei?

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analyse 22.05.2014, 09:47
7. Kann mal ein Journalist recherchieren wieviel Tote es durch

Mao` s Politik in der Provinz Xingjiang gegeben hat ? Das macht auch heutige Unruhen verständlicher !

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SichtausChina 22.05.2014, 09:53
8. Was ist denn da passiert?

Der letzte Abschnitt passt so gar nicht zum Rest des relativ objektiven Artikels. Xinjiang hat 1949 einem Anschluss an China zugestimmt. Und von wegen unterdrückt: In der Schweiz sind Minarette verboten, nicht so in China. Ökonomisch: China fördert die Bildung von Uighuren massiv, Uighuren haben erleichterte Aufnahmebedingungen an top Unis. Ein Problem ist, dass Uighuren als Muslime nicht an die 1-Kind-Politik gebunden sind. Und viele Kinder sind auch in China ein Armutsgrund. Auch setzen andere Völker in China viel mehr auf die Ausbildung ihres Kindes, weil sie eben nur eins haben dürfen.

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spon-facebook-10000297282 22.05.2014, 09:55
9. chinesische Staatsterrorismus

Han Chineser übernehmen zunehmend Lebensgrundlage aller anderen chinesischen Minderheiten. Die chinesische Regierung unterstützt diese Akte zusätzlich mit Massenverhaftung und Einsatz von brutalem Gewalt wie z.B. Enthautung gegen alle andere Minderheit. Friedliche Massnahme wie bei Tibeter Selbtsverbrennung hat bisher nichts gebracht.

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