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Unruheregion Xinjiang: China verbietet Beamten das Fasten
AFP

"Widersetzen Sie sich dem Fasten": Die chinesische Regierung untersagt ihren Mitarbeitern in der Unruheregion Xinjiang die Teilnahme am Ramadan. Das Verbot gilt auch für Lehrer und Mitglieder der Kommunistischen Partei.

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kappesstepp 02.07.2014, 15:43
1. Abgesehen

Zitat von sysop
"Widersetzen Sie sich dem Fasten": Die chinesische Regierung untersagt ihren Mitarbeitern in der Unruheregion Xinjiang die Teilnahme am Ramadan. Das Verbot gilt auch für Lehrer und Mitglieder der Kommunistischen Partei.
davon, dass man sagen könnte, dass sich die kommunistische Partei 1949 ganz China "einverleibt" hat, stimmt es nicht, dass, wie der Artikel suggeriert, Xinjiang erst seit 1949 zu China gehört, einverleibt oder nicht. Dieses Territorium (das auch nicht das "frühere" Ostturkestan ist, sondern in der europäischen Literatur gelegentlich so genannt wird, und vor der "Einverleibung" einem westmongolischen Reich angehörte) gehört seit dem 18. Jahrhundert zu China und war seitdem nie wieder davon getrennt. Dass dies damals eine "Einverleibung" (durch die Mandschu-Kaiser) war, mag so stehenbleiben, die Chronologie ist aber grob daneben - man möchte doch um Korrektur bitten.

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oneil57 02.07.2014, 15:48
2. Die Chinesen

sind mir sympatisch ;-) Aber mal im Ernst, wer fasten will und unter den Umständen deshalb seine Arbeit nicht verrichten kann soll Urlaub nehmen. Alles andere würde ich als Arbeitgeber nicht akzeptieren. Das Ausüben der Religion gehört zweifels ohne in die Freizeit.

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SkeptischerLeser 02.07.2014, 15:49
3. Irrsinn

Ich frage mich, wie kann man Menschen davon abhalten nichts zu essen?

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genlok 02.07.2014, 15:49
4. Ramadan

Wer Leute kennt die den Ramadan feiern, weiss dass die Herrschaften drunter Leiden und keineswegs produktiv sind. Dass das nicht zur KP passt ist ja klar. Abgesehen davon, wieso soll man etwas feiern was aus einem SciFi-Adventure Roman stammt..

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Trolf77 02.07.2014, 16:19
5. ...

Das ist eine massive Beeinträchtigung der Religionsfreiheit durch den Staat. Sowas sollte man auch als Nicht-Religiöser nicht so locker sehen. Grundrecht ist Grundrecht, unabhängig davon ob es einen selber betrifft oder nicht. Zumal weltweit ja mindestens so viele wegen ihres Nicht-Glaubens unterdrückt werden und auf dieses Grundrecht umso mehr angewiesen sind.
Ob die Arbeitsproduktivität unter dem Fasten leidet, finde ich hingegen völlig zweitrangig. Niemand ist gezwungen, immer volle Leistung zu erbringen.

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CompressorBoy 02.07.2014, 17:24
6.

Zitat von Trolf77
Das ist eine massive Beeinträchtigung der Religionsfreiheit durch den Staat.
Quatschkram.
Wer für den Staat arbeitet, hat in dieser Zeit zumindest einigermaßen leistungsfähig zu sein.
Wer sich selbst außer Gefecht setzt und dadurch die Arbeitsabläufe stört, muss sich nicht wundern, wenn er mit Konsequenzen konfrontiert wird - Religionsfreiheit hin oder her.

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recepcik 02.07.2014, 23:37
7. Keine Religionsfreiheit ?

Religion sollte Privatsache bleiben und nicht zur Schau gestellt werden. Die Produktivität hat Vorrang. Wir dulden zu viel.

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deutscheridiot 03.07.2014, 00:10
8. @trolf

Das Deutsche Grundgesetz gilt zum Glück nicht in China.
Wir sind hier ja mittlerweile korrupter als viele andere Staaten (siehe Nebel, und andere Gauner)...

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minsch 03.07.2014, 02:26
9.

Zitat von CompressorBoy
Quatschkram. Wer für den Staat arbeitet, hat in dieser Zeit zumindest einigermaßen leistungsfähig zu sein. Wer sich selbst außer Gefecht setzt und dadurch die Arbeitsabläufe stört, muss sich nicht wundern, wenn er mit Konsequenzen konfrontiert wird - Religionsfreiheit hin oder her.
Na ja, immerhin gehen die noch zur Arbeit, auch wenn sie dort weniger leisten. In Deutschland haben sich die Christen in den Parlamenten etliche Feiertage genehmigt und verpflichten die Arbeitgeber obendrein, das religiöse Nichterscheinen trotzdem zu bezahlen. Vielleicht einmal darüber nachdenken, bevor man die Verhältnisse in anderen Länder kritisiert.

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