Forum: Politik
Unterstützung für Venezuelas Präsidenten: Südafrikanische Staaten stellen sich hinter
imago/ Xinhua

Die USA und Deutschland haben sich zum Oppositionsführer Guaidó bekannt. Die südafrikanische Staatengemeinschaft erklärt nun, sie stehe Präsident Nicolás Maduro bei.

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neanderspezi 11.02.2019, 12:55
40. Darf die SADC überhaupt dem Wertewesten Paroli bieten

Diese Gemeinschaft südafrikanischer Staaten, SADC, scheint den Braten in Gestalt der venezolanischen Regierung gerochen zu haben, den sich die westliche Wertegemeinschaft unter dem Chefkoch Trump in die Pfanne zu hauen beliebt und sie mag sich an dieser öligen Speise nicht beteiligen und an den dabei hochgehaltenen Werten offensichtlich auch nicht. Da die USA energisch bemüht sind der Maduro-Regierung die Zahlungen nach üblicher Öllieferung vorzuenthalten und ihr auch die üblichen Waren nur über ihren Strohmann zu liefern sich anschicken wollen, in der Hoffnung diesen unerwünschten Maduro mittels Warenentzug und damit Verknappung notwendiger Waren für die Bevölkerung endlich in die Knie zu zwingen und den Makel der Unerwünschtheit einzureiben, scheinen selbst zweifelhafte Demo- und Autokratien in Afrika die Methoden dieser hochedlen westlichen Wertegemeinschaft, ausgestattet mit den Zeichen demokratischer Unfehlbarkeit, nicht mehr zu goutieren. Man kann sich nun über getarnte Scheinheiligkeit so seine Gedanken machen.

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medienskeptiker 11.02.2019, 12:55
41.

Zitat von Havel Pavel
Natürlich ist die Situation so wie Sie es beschreiben aber überlegen Sie doch mal in welchem Boot wir sitzen und wem wir uns bei Entscheidungen anzushliessen haben. Hätte Deutschland sich anders entschieden, hiesse das wir hätten uns den Forderungen Russlands, Chinas, etc. angeschlossen und dies alleine wäre schon ein Affront gegen die westliche "Wertegmeinschaft", sprich westliche Wirtschaftsinteressen und das ist an sich schon ein absolutes No Go!
Es geht doch nicht darum für Europa(EU) bzw Deutschlands sich zu entscheiden WEM man sich zu unterwerfen hat !

Es geht darum selbstständig nach internationalen Rechtsnormen zu entscheiden. Nichts spricht dagegen,dass die EU sich aus der Innenpolitik Venezuelas heraushält und selbst Hilfslieferungen organisiert (über UN Organisationen oder das internationale rote Kreuz).
Bauen Sie bitte keine "Alternativen" auf -die SO keine sein dürfen. Beides sind Unterwerfungsszenarien und simples Feinddenken.

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m.klagge 11.02.2019, 12:58
42. Da war doch was bei den Wahlen in den USA.

Wie wäre es, wenn die EU mit Deutschland an der Spitze Neuwahlen einfordern würden, natürlich binnen einer Wocher? Sicher findet sich auch jemand der, genügend Bakschisch und einen guten Posten im Erfolgsfall vorausgesetzt, die demokratisch akzeptable Alternative darstellen kann. Dazu kommt, dass der Gedanke an Hilfslieferungen von Nahrungsmitteln und Zelten in die USA so abwegig nicht ist.

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palma 11.02.2019, 13:08
43. Es ist eine Position...

...die ist völlig das Gegenteil der US-Position und der nachfolgenden Länder.
Bestätigung der höheren afrikanischen Unabhängigkeit.

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medienskeptiker 11.02.2019, 13:28
44.

Zitat von alphajet
Also UN-Generalsekretär Guterres erkennt sich selbst an? Das ja mal ein intelligenter Hinweis. Aber jeder macht sich so lächerlich, wie er kann. In der Sache ist Ihr Kommentar ebenfalls unterirdisch.
Danke für den Hinweis auf meinen Schreibfehler !

Korrektur : Guterres erkennt Maduro an.

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novamedia 11.02.2019, 13:38
45. Maduro

"Ein Krähe hackt der anderen kein Auge aus". Da sind die "Korruptos" unter sich. Staaten, die seit Jahrzehnten vom Westen mit Milliarden gefüttert worden sind und jetzt mit China liebäugeln,

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bloub 11.02.2019, 13:46
46.

Zitat von bodhi66
Sadc vertritt politische Gruppierungen (nicht Laender) die Demokratie solange unterstuetzten solange sie die Wahlen gewinnen, wenn nicht dann wird halt gefaelscht (Zimbabwe & Moz) oder purer Rassissmus vertreten (Suedafrika). Dass diese Gemeinede einen Maduro unterstuetzt ist voellig normal. Eine Kraehe hakt der anderen nicht das Auge aus.
Und? Macht der Westen genauso, gerade Afrika und Mittel/Südamerika können davon ein Lied singen.

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geschwafelablehner 11.02.2019, 14:00
47.

Zitat von irobot
Offenbar kennen Sie sich auch beseonders gut darin aus. Natürlich ging es der Bevölkerung nicht wirklich gut, aber im Gegensatz zu heute mussten sie wenigstens nicht hungern und hatten eine einiermaßen akzeptale medizinische Versorgung.
Ich war in Venezuela ein paar Jahre bevor Chavez an die Macht kam; in dieser Zeit gab es dort massig Leute, die gehungert haben, und die kein Geld für medizinische Versorgung hatten; am Rand von Caracas gab es Slums, und immer mal ein paar Schießereien; Bettler an den Straßen; vor der Bank stand ein Bewaffneter mit Maschinenpistole; an den Ausfallstraßen von manchen Städten gab es Posten, wo du kontrolliert wurdest, ebenfalls mit der Waffe in der Hand; es gab natürlich auch abgesperrte Wohnbereiche, wo die Leute in ordentlichen Häusern wohnten, und sicherlich genug zu Essen und Zugang zu medizinischer Versorgung hatten.

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pecaracas 11.02.2019, 14:01
48. Liebe Linke...

...und sonstige USA Hasser. Habt ihr mal wieder etwas nicht mitbekommen? Die SADC ruft die internationale Gemeinschaft auf, die Parlamentswahl 2015 anzuerkennen und die Wahl des Praesidenten Maduro 2018. Wenn Maduro und die linken dieser Welt die Wahl des Parlaments, mit 2/3 Mehrheit von der Opposition gewonnen, anerkannt haetten, gaebe es Maduro nicht als Praesidenten. Leider ist das so einfach,

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di_wendt 11.02.2019, 14:14
49. Aufwachen

Zitat von abc-xyz
Wenn Diktaturen wie Simbabwe meinen, einem Diktator wie Maduro zu unterstützen, dann wirkt das nur bestätigend, dass Maduro endlich beseitigt gehört.
Haben sie nicht mitbekommen , dass der Diktator von Simbabwe
( Mugabe ) demokratisch abgewählt wurde.
Wenn Beispiele bringen, dann richtige.

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