Forum: Politik
Unterstützung im Kampf gegen IS: Von der Leyen spricht von "deutschen Waffen" für Ira
Getty Images

Bundesverteidigungsministerin von der Leyen hat erstmals von "deutschen Waffen" gesprochen, mit denen man bei einem drohenden Völkermord dem Nordirak helfen müsse. Auch Kanzlerin Merkel schloss die Waffenlieferungen an die Kurden nicht mehr aus.

Seite 1 von 6
Ijob 14.08.2014, 22:26
1. Es gibt da drei Optionen,

1. Waffen liefern, müssen ja nicht die modernsten sein die wir auf Lager haben.
2. Selbst vor Ort mit Bodentruppen einmaschieren.
3. Abwarten und beten.

Die dritte Option ist wohl die Christlichste aber die am wenigsten hilfreiche für die Menschen die gerade verfolgt werden, deshalb würde ich eher für Waffenlieferungen plädieren. Es gibt dort genügend Leute die kämpfen wollen und dabei ihr Leben riskieren. Ich wollte da ehrlich gesagt nicht mit kämpfen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
B.Buchholz 14.08.2014, 22:42
2.

Zitat von sysop
Bundesverteidigungsministerin von der Leyen hat erstmals von "deutschen Waffen" gesprochen, mit denen man bei einem drohenden Völkermord dem Nordirak helfen müsse. Auch Kanzlerin Merkel schloss die Waffenlieferungen an die Kurden nicht mehr aus.
Wie wieviele Wochen wird nun noch von allen Seiten "nicht ausgeschlossen" zu handeln? Macht hinne!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ulrich.macdonald 14.08.2014, 22:45
3. Zauderer

Wir werden es, wie so oft, auch diesmal wieder schaffen, so lange zu zögern, bis andere Nationen das Problem für uns behoben haben. Schliesslich besteht unsere Nation zu mindestens 70% aus weichgespülten Naivlingen, die immer noch glauben, solche Mörderbanden zum Frieden streicheln zu können. Diese blinden Friedenstauben stellen schliesslich ein nicht zu ignorierendes Wählerpotenzial dar. Armselig heuchlerisches Deutschland

Beitrag melden Antworten / Zitieren
berney 14.08.2014, 22:46
4. wieso nicht

Blauhelme oder Soldaten für solche Fälle? wenn es nur Waffen sind, kann man sich doch sicher sein, dass diese in einiger Zeit gegen einen selbst eingesetzt werden...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
unumvir 14.08.2014, 22:52
5.

Geballte Inkompetenz in Profilierungsnot.
Eine brandgefährliche Kombination.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
iasi 14.08.2014, 22:53
6. ja - schickt noch mehr Waffen da runter, die dann

irgendwann gegen diejenigen gerichtet werden, die wir dann schützen wollen, oder gegen das Nato-Mitglied Türkei oder gegen uns selbst.
Wie kann es zudem sein, dass einige radikale Terroristen alle überrennen? Vielleicht sind es eben doch mehr als nur einige wenige Extremisten?
Die Kurden galten zudem auch einmal als Terroristen - nun kann man ihnen also moderne Kriegswaffen anvertrauen.
Hier offenbart sich das totale Versagen der westlichen Außenpolitik, die es zu solch einer Zuspitzung überhaupt erst kommen ließ.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bmwr1100gs 14.08.2014, 22:55
7. Deutschland wird erwachsen

Endlich, 25 Jahre nach Erhalt der vollen Souveränität, darf auch eine dt. Regierung über Waffenlieferungen in Kriegsgebiete nachdenken, ohne gleich von allen Seiten als Kriegstreiber beschimpft zu werden. Schade nur, dass es ein solch traurigen Anlass dafür braucht. Schöner wäre doch mal eine breiter Diskurs über dt. Sicherheitspolitik. Hier aber bitte nicht nur Floskeln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ruhri1972 14.08.2014, 23:03
8.

Die Bundeskanzlerin bringt es auf den Punkt. Auch dt. Sicherheitsinteressen sind massiv berührt. Wird die IS-Krake nicht gestoppt, haben wie sie in Europa. Allerdings bedarf jetzt auch innenpolitischer Massnahmen um gegen IS-Unterstuetzer, Salafisten und Islamisten vorzugehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TOST 14.08.2014, 23:04
9. Nachschub

Die Kurden brauchen moderne Waffen und Munition, weil der IS sie mit ebensolchen angreift. Die hat der IS sicher zum Teil der irakischen Armee geraubt, aber sicher auch nicht nur. Außerdem verschießen diese Dinger keine Bleikugeln mit Schießpulver, sondern die entsprechende hochmoderne Munition, die von irgendwoher geliefert und bezahlt werden muß. Ohne Nachschub kein Krieg, wieder jeder, wirklich jeder weiß. Wieso wird also nicht die Frage gestellt, woher der Nachschub an Waffen, Munition und Geld stammt und dieser dann unterbunden? Könnte es etwa sein, daß bei der Beantwortung dieser Frage auf ein Land südlich des Irak gezeigt werden müßte, dem Deutschland wie alle anderen westlichen Länder für Milliarden Waffen und Militärberatung aller Art angedeihen lassen? Bevor man noch mehr Schießgerät in diese Vorhölle names naher Osten kübelt, sollte man erst mal diese stimkende Geldquelle des Terrors stopfen. Daran traut sich aber keiner ran. Lieber begnügen sich unsere Politiker damit, ein paar tausend Leute von einem Berg in der Wüste zu retten und die Peschmerga zu bewaffnen. Das wird übrigens in nicht allzu ferner Zukunft dem NATO-Partner Türkei ziemlich übel aufstoßen. Aber macht ja nichts, denen verkaufen wir dann auch, was sie so zum Schießen auf die Kurden brauchen. Und bis dahin lassen wir die Wahabis aus S.A. weiter den Terror in Irak, Syrien usw. finanzieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6