Forum: Politik
Untersuchung zu Merkels Pannenflug: Zwischenfall im Kanzler-Flugzeug bleibt rätselhaf
DPA

Warnsignale im Cockpit, ausgefallene Funksysteme: Die Situation an Bord des Kanzler-Airbus Ende November war brenzlig. Laut einem Untersuchungsbericht konnte die Ursache bislang nicht gefunden werden.

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Nonvaio01 16.12.2018, 09:52
40. voellig egal

Zitat von jujo
Wer wäre "in charge" in Deutschland beim "worst case" gewesen ?
da bei uns der/die Kanzlerin eh keine allein entscheidungen treffen kann. Der Kanzelr kann die Arme nicht einfach befehligen. Und fuer den rest, in D dauert jede politische entscheidung eh ewig, da faellt es nicht weiter ins gewicht wenn wir mal 5-6 wochen keinen Kanzler haben.

Das ist in den USA anders, da ist der President auch Chief in Command.

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alpha0711 16.12.2018, 09:54
41. Habe ich mich auch schon gefragt

Zitat von jujo
Es gibt hier im Forum wohl kaum jemanden der erhellendes zur Sache beitragen kann. so daß man sich mit einem Aha zurücklehnen kann. Es bleiben Spekulationen. Mich irritiert, das Kanzlerin und Vizekanzler in einer Maschine fliegen. In den USA ist es z.B. ausgeschlossen, das Präsident und der Vize zusammen fliegen! Wer wäre "in charge" in Deutschland beim "worst case" gewesen ?
Allerdings wäre die Kritik auch wieder gross gewesen wenn beide mit jeweils separaten Flugzeugen geflogen wären. (Thema Sparen)
Insgesamt muss man aber schon sagen das D wieder generell etwas mehr investieren sollte. Dazu gehört auch eine funktionierende Bundeswehr welche im Rahmen der NATO versprochen wird (da hat Trump ausnahmsweise mal recht) . In anderen Bereichen sieht es ja auch nicht so gut aus (Infrastrukturthemen wie Bahn , Autobahn(brücken) , Schulen , .... die Liste wird lang) Und das in Zeiten in welchen die Wirtschaft floriert wie wohl selten.

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J. Smith 16.12.2018, 10:03
42. Widersprüchliche Aussagen im Artikel?

Irgendwie liest sich der Artikel widersprüchlich. Während im Cockpit Panik herrschte, schien hinten in der Kabine alles bei bester Ordnung zu sein. D.h., man hat hinten nichts bemerkt, bis die Stewardess bescheid gegeben hat. Bei einem massiven Vorfall hätten hinten die Lichten mit ausgehen müssen.
Sicher war der Vorgang kritisch. Aber für derartige Notfälle gibt es im Luftverkehr vorgeschriebene procedures, die dann greifen. Für den Laien mag das alles dramatisch klingen. In Wirklichkeit wird die Situation noch weit von dem entfernt gewesen sein, was jetzt alles geschrieben steht.

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competa1 16.12.2018, 10:08
43. Nicht aufregen sondern informieren

Zitat von sentidodelavida
Ich hatte eben schon in meinem ersten Beitrag hier (sofern veröffentlicht) diesen zumindest aus technischer Sicht inakzeptablen Artikel kritisiert. Nun habe ich den Artikel aber doch zu Ende gelesen, auch wenn ich das eigentlich nicht wollte. Ich hätte es lassen sollen, denn besser wurde es nicht. Hier also noch ein paar "Highlights": "Mit dem Gleichrichter wird der durch die Turbinen erzeugte Wechselstrom bei Änderung der Spannung zu Gleichstrom für die Bordinstrumente, aber auch für viele hydraulische Funktionen, umgewandelt." Der Wechselstrom wird also auch für hydraulische Funktionen zu Gleichstrom umgewandelt? Die Aussage ist genauso sinnvoll wie die Behauptung, eine Änderung des Drucks in der Wasserleitung kann Stromkosten sparen... Und dann noch "DIE" Sensation: Auch die Landung des fast vollgetankten Airbus in Köln sei zwar technisch machbar gewesen - aber eben auch risikoreich. Die Piloten, so der Kollege, hätten sicher "ganz schön geschwitzt". Warum muss eine Landung mit Übergewicht so überdramatisiert werden wie in diesem Artikel ("sei … machbar gewesen, aber … auch risikoreich")? Mein kürzester Flug: London - London in 15 Minuten. Airbus A320. Eigentliches Flugziel war Hannover. Unmittelbar nach dem Start kollabierte ein mitfliegender Passagier. Die Crew erklärte Luftnotlage und kehrte sofort um ("die" Medien würden nun schon wieder von "Notlandung" schwadronieren). Bei der Landung war das Flugzeug immer noch schwerer, als eigentlich zulässig (für Fachleute: MTOW > MLW and/or MALW). Ein Risiko gibt es hier nur für das Luftfahrzeug, das danach wegen möglicher Überlastung des Fahrwerks vielleicht nicht mehr starten darf, nicht aber für die Passagiere. Nach der unplanmäßigen Landung am Startort dauerte es in meinem Fall jedenfalls 25 Minuten bis ein Techniker da war, weitere 5 Minuten, bis er das Flugzeug für "Ok" befand und das war es. Die Situation in dem Regierungsflieger war sicherlich eine Stresssituation für die Piloten, aber deren geringste Sorge dürfte das zu hohe Gewicht bei der Landung gewesen sein. Und genau das ist einer der Punkte, die mich an diesem Artikel extrem stören. Aus dem geringsten Problem bei diesem Flug wird die größte Gefahr heraufbeschworen. Was soll das? Und viel schlimmer ist, dass sich viele Leser auf Grund solch erbärmlich schlecht recherchierter Artikel von ansonsten seriösen Medien wie dem SPIEGEL abwenden. Warum auch nicht? Wenn es selbst dem SPIEGEL oft nur noch um "die" Sensation geht, kann man doch gleich beim Original bleiben...
..schon früh wurde beschrieben,dass das Problem für den vollgetankten Jet die relativ kurze Landebahn war.Was meinen Sie warum denn sonst die Bremsen heiss gelaufen sind?

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Hoellenhagen 16.12.2018, 10:13
44. Was ist denn daran rätselhaft?

Eine ausgemusterte Maschine der Lufthansa, die 30 Jahre auf dem Buckel hat, hat eben -wie jedes Auto auch- Probleme mit der Korridierung von Elektroanschlüssen.

Nur, dass ein guter KFZ-Mechaniker heute Korrosionschutzfett aufträgt, um das Korridieren der Kontakte und Lampenfassungen zu verhindern.

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TheFunk 16.12.2018, 10:13
45. Es war keine zweite Crew aufzutreiben,

Die den zweiten Regierungsflieger von Berlin nach Köln/Bonn fliegt. peinlich. Geht der Fachkräftemangel schon so weit? Oder ist das deutsche Beamtenmentalität? Lufthansa konnte nicht mit einer Crew aushelfen? Frau Merkel wäre noch zeitig und unkompliziert nach Argentinien gekommen. Bedenklich.

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michlauslöneberga 16.12.2018, 10:39
46. Merkel soll Linie fliegen? Dekadenz?

Selten so ein anmaßend dummes Geschwätz gehört...

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DonG 16.12.2018, 10:39
47.

Zitat von laermgegner
Flugzeug kann mit voller Ladung nicht landen - Sprecher der Lufwaffe - die Maschine ist nach Ausbau eines Teils wieder startklar Merkel wird durch den Heuss abgeholt und und und Jetzt schreibt Ihr, Maschine steht im Hanger - hoffen, dass beide Maschinen bald wieder einsatzbereit sind. Hier stimmt doch etwas nicht ! Nach all den Erst - Aussagen der Jubelberichterstattung der Luftwaffemüßte zur glücklichen Notlandung - ist ein Verbot des Ablassen von Treibstoff überfällig. Auch deshalb, weil dem jetzt nie widersprochen wurde. Auch die Aussage, der Austausch des Teils ist ausreichend - ist keine Antwort.
Was möchten Sie denn als nächstes verbieten? Das Fahren mit erhöhter Geschwindigkeit auch für Einsatzfahrzeuge? Das Ablassen von Treibstoff ist eine Notfallmaßnahme zur Reduktion des Landegewichts und damit der Landedistanz. Ihr Forenname sagt aber schon wieder alles.

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Ronja2009 16.12.2018, 10:42
48. @rico76

"Ihr Terminkalender platzt, sie ist quasi 24/7 im Dienst, Schlafzeit 4-6 Stunden, und das zu Bezügen, für die ein vergleichbarer Konzernchef nicht mal aufstehen würde. Jeder normale Bürger würde ihren Druck keinen Monat durchhalten."
Danke sehr, endlich sagt's mal einer. Wenig nervt mich so sehr wie dieses unqualifizierte Dahergerede von irgendwelchen uninformierten warum-sollen-die-es-besser-haben-als-wir Menschen. Ich möchte diesen Job für kein Gehalt der Welt machen und dann noch den Dauerfrust der Leute abkriegen. Ich bin kein CDU-Wähler, aber Angela Merkel zählt zu den ganz wenigen Spitzenpolitikern, die meinen vollen Respekt haben. Was sie leistet ist unglaublich, und ihre Art, sich von sämtlichen prollenden alten Herren nicht aus dem Konzept bringen zu lassen kann man nur bewundern. Die Merkel-Basher werden ihr mal noch bitterlich nachweinen, wenn man sich anschaut, was an möglichen Nachfolgern zur Verfügung steht. Man könnte auch einfach froh sein, dass dieser scheinbar doch sehr ernste Zwischenfall gut ausgegangen ist und die Ursachenfindung Menschen überlassen, die über die notwendige technische Sachkompetenz verfügen. Und genau die sollten dann auch Maßnahmen empfehlen, die eine Wiederholung verhindern. Wenn das nur durch eine Neuanschaffung sichergestellt werden kann, dann ist es eben so. Und bitte kein endloses Steuergelder-Geheule dazu, da gibt es ganz, ganz andere Baustellen, wo man sparen könnte.

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DonG 16.12.2018, 10:44
49. Master Caution ruft nicht

Lieber SpOn, die als Mastercaution bezeichnete Warnstufe, also die rote Warnung, ruft gar nichts, sondern besteht aus einer durchgehenden Bimmelei und rotem Lämpchen.

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