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Untersuchungsbericht: Uno nennt Angriff auf Gaza-Flotte legal

Die Uno rügt laut einem Bericht der "New York Times" die Gewalt beim Überfall auf eine türkische Hilfsflotte für den Gaza-Streifen im vergangenen Jahr. Neun Menschen starben dabei - im Recht sei Israel dennoch gewesen.

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Foul Breitner 02.09.2011, 00:35
1. Israel

bzw. die isr. Navy hatte es immerhin fertig gebracht, im Hafen von Tripolis Schiffe zu sprengen. Sie wäre auch in der Lage gewesen, die Schifsschraube oder das Ruder der Schiffe zu beschädigen. Israel dürfte indes gewußt haben, daß sich keine Terroristen an Bord befanden, so gut funktioniert die Aufklärung der isr. Dienste dann schon.

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yarramalong 02.09.2011, 00:54
2. Was ist denn legal?

Zitat von sysop
Die Uno rügt laut einem Bericht der "New York Times" die Gewalt beim Überfall auf eine türkische Hilfsflotte für den Gaza-Streifen im vergangenen Jahr. Neun Menschen starben dabei - im Recht sei Israel dennoch gewesen.
Legal, illegal, Sch… egal. Israel schlägt bei jeder Gelegenheit wild um sich, schießt Flugzeuge mit harmlosen Zivilisten ab, betreibt die einzige politische Einheit mit Apartheit als Demokratie, zäunt Menschen von ihren Feldern ab u.v.a.m. Natürlich muss ein Staat auf die Sicherheit seiner Bürger achten. Tut Israel das für seine Bürger palästinensischer Abstammung? Nicht doch. Warum stellen die Menschen im Gaza eine Bedrohung für Israel dar? Könnte es der Grund sein, dass Israel auf dem Boden erbaut wurde, auf dem sie früher gelebt haben?

Ich habe die ganze Geschichte mit Mavi Marmara in Ton, Bild und Schrift verfolgt. Was ich gesehen habe, war staatlich verordneter Terror. Staaten dürfen das, wenn sie in Not sind. Waren Hilfslieferungen für hungernde und darbende Menschen Ursache für eine solche Not? Wer den Menschen ihre Häuser zerschießt und dann ihnen Zement vorenthält, weil man damit auch Schutzwälle bauen kann, verdient keine Hochachtung. Israel wird das bekommen, was es verdient. Schade um die Menschen.

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cambas 02.09.2011, 01:00
3. tja..

wie solls auch anders sein..
wenn schon die einseitige berechtigung zur "narrenfreiheit" hingenommen wird seitens der uno,. oder einfach geschickt die augen zu gemacht werden..., ja dann muss man natürlich auch das recht so verbiegen, das unrecht als recht wahrzunehmen ist.. und das macht gerade ja auch die uno fleissig... alle welt kann es zwar sehen, wie sich die uno dabei auf die unterlippe beisst.. dennoch hält sie die ohren steif und geht diesen weg..
und dieser weg fordert wieder einmal mehr die ungerechtigkeit und somit dann auch immer mehr mit krig und verderben. das ist der knackpunkt!
wenn es nur diese lobiisten und die schergen, die helfer und helfershelfer nicht gäben.. dann .., ja dann wäre die welt viel friedlicher und .. und es wäre auch viel schneller der freide möglich!

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JDR 02.09.2011, 03:09
4. ...

Zitat von sysop
Die Uno rügt laut einem Bericht der "New York Times" die Gewalt beim Überfall auf eine türkische Hilfsflotte für den Gaza-Streifen im vergangenen Jahr. Neun Menschen starben dabei - im Recht sei Israel dennoch gewesen.
Im Grunde sollte sich Israel für zwei Dinge Entschuldigen:
1. Die Planung der Operation entsprach nicht den realen Bedingungen an Bord der Marvi Marmara, wodurch die Situation unerwünscht eskaliert ist.
2. Das Ergebnis der Operation mit neun Toten war unerwünscht und muss eindeutig bedauert werden.
Diese Fakten haben nichts damit zu tun, dass sich der Staat Israel im Recht befunden hat oder ob diese Vorgänge vermeidbar gewesen seien. Sie stellen keinen Fehler dar, sondern die Feststellung, dass das eigene Verhalten nicht beabsichtigte Resultate erzeugt hat, welche man zu Recht bedauern muss.

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seinsfeld 02.09.2011, 04:41
5. Wen kümmert es!

Letzten Endes ist es doch so, dass die UN den kleinsten möglichen, langfristigen Schaden verursachen will.
Der aktuelle "Status quo" ist offensichtlich wichtiger als, der mögliche Friedensprozess mit den Filistern, also der Hamas, die nicht gerade durch ihre Kompromissbereitschaft bekannt sind.

Ist doch irre, da sterben Friedensaktivisten, die beschuldigt werden sich mit Eisenstangen gegen eine militärische Spezialeinheit gewehrt zu haben.
Die Verhältnismäßigkeit wurde doch absichtlich umgangen, um ein Exempel zu statuieren.
Sofern so gut, offensichtlich hat es funktioniert!
Jedenfalls hatte die Friedensflotte diese Jahr nicht die "Chuzpe", wie die des vorigen Jahres.

Im Grunde ist es doch ganz einfach. Der israelische Staat besetzt das Westjordanland, und hat damit die Hoheitsrechte über dieses Gebiet.

Aber auch die Pflichten, die damit einhergehen.

Da fängt das Problem bei Israel an. Sie sagen nichts an, da Sie sich vor den Konsequenzen drücken wollen, oder müssen.

Denn würden Sie das Westjordanland vor der UN als besetztes Gebiet deklarieren, müssten Sie u.a. die Versorgung des Gebietes gewährleisten.
Das wäre jedoch nach UN-Recht zu teuer, für den gegenwärtigen Israelischen Staat.
Folglich behauptet der Israelische Staat, seine Aktionen und Sanktionen mit der Terrorabwehr begründen zu müssen!

Das Problem liegt in der Dauer dieser Sanktionen!

Das Westjordanland wird in einer künstlichen Zeitblase gehalten, da es keine Lösung gibt. Nicht mal Lösungsideen.

Und die ganze Welt schaut zu, u.a. auch deshalb, weil Sie selbst keine vernünftigen Lösungsvorschläge hat.
Das liegt u.a. daran, dass die Fronten in ihrem eigenen Schmerz zu verhärtet sind.
Dieser Konflikt hat die unsägliche Konstellation, dass die Extremisten auf beiden Seiten gerade das Sagen haben.

Echt irre, die Leidtragenden sind die Filister, die wie im Mittelalter leben müssen.

Ich selbst habe auch keine Lösung parat, aber die Geschichte lehrt uns, das derartige Konstellationen, nur mit einem roten Knall enden können.

Bei dieser Vorstellung wird mir ganz mulmig!

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dr. tobias fünke 02.09.2011, 05:10
6. Entrüstung in drei, zwei ..

Na, das darf doch wohl nicht wahr sein, weil es nicht wahr sein darf ... ;-)
Trotzdem bleibt die Angelegenheit natürlich eine Tragödie und ich frage mich sicher noch lange wieso die Iraelis so blöd waren, diesen Riesenköder zu schlucken und ihre Gegner für Jahre mit Propangandamunition zu versorgen und dabei ihr bis dahin exzellentes Verhältnis zur Türkei zu gefährden *kopfschüttel*

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Trollvottel 02.09.2011, 06:51
7. Natürlich

war das alles rechtens und legal, die Achse des Guten macht keine illegalen Fehler.
Auch Rachebombardements auf den Gazastreifen nachdem die Täter schon erschossen sind sind ok.
Gibt schliesslich sowas wie Kollektivschuld.
Das war Ironie.

Das andere ist, ich kann die israelischen Soldaten auf dem Schiff schon verstehen, wenn mir jemand lebensbedrohlich entgegen tritt würde ich den auch wegblasen wenn ich kann.

Nur die Aktion insgesamt ist doch mehr als fragwürdig und Katastrophen derart völlig absehbar.

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hundini 02.09.2011, 06:59
8. ^^

Die Uno ist eh ein nutzloser Club von überbezahlten
Diplomaten...

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ReinerG 02.09.2011, 07:03
9. .

Zitat von sysop
Neun Menschen starben dabei - im Recht sei Israel dennoch gewesen.
Wen wundert's?

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