Forum: Politik
Unzufriedene Wähler: Wir brauchen eine Alternative für Deutschland
REUTERS

Eine Alternative für Deutschland? Her damit! Demokratie braucht Alternativen. Aber keine rassistischen. Die Parteien links der Mitte wären gefragt - und versagen. Also gibt es auch morgen Angela Merkel.

Seite 2 von 33
jamsrhb 08.09.2016, 13:13
10. Wie immer komplett am Problem vorbei analysiert.

Wir brauchen nicht noch mehr Alternativen auf der linken Seite. Wir brauchen endlich wieder Alternativen in der Mitte und im traditionellen konservativeren Lager.
Die bestehenden Parteien haben einen kompletten linksrutsch hingelegt und die Medien sind sowieso fest in linker Hand.
Sieht man ja schön an dem Medienkrieg in der Flüchtlingskrise. Neutrale Berichterstattung findet nicht mehr statt und man unterschlägt negative Folgen der Welcome Politik um "das Klima nicht noch mehr anzuheizen" (Das ist übrigens der Grund für die Entstehung des Vorwurfs der Lügenpresse, aber das ist ein anderes Thema).
Inzwischen können sogar staatsfeindliche anti-deutsche Fanatiker ihre Parolen unters Volk bringen und in Politik und Medien ist es Allen egal.
Das Problem ist nur, dass die wenigsten normalen Bürger diesen neuen linken Kurs der Politik und Medien mittragen. Es wird nur eine Mehrheit durch mediale Lautstärke vorgetäuscht. Das ist alles.
Wir haben riesige ungelöste Probleme mit gewalttätigen, unseren Staat und unsere Lebensweise ablehnenden arabischen Einwanderern und was macht man? Man holt noch mehr ins Land!
Und dann wundert man sich wenn findige Radikale das Vakuum rechts der Mitte für sich ausnutzen.
Selber schuld sage ich da! Hättet Ihr alle nicht die AfD in ihrer Anfangszeit als Professorenpartei für Leute mit Blockwartmentalität verlacht, wäre eine solide Alternative im konservativen Spektrum entstanden. Aber so haben die Sektierer und Rechten die Macht in der Partei übernommen. Tja, wer den Pressekodex vergisst und die Methoden eines Internet Troll-Mobs übernimmt darf sich nicht wundern wenn das irgendwann als bösartiger Bumerang zurück kommt.

Beitrag melden
pratter 08.09.2016, 13:13
11. Wie gehabt, Herr Augstein:

Analyse ok - Schlußfolgerungen voll daneben.

Beitrag melden
lunasteff 08.09.2016, 13:13
12.

Danke, das Augstein endlich mal öffentlich sagt, dass Kritik üben und Protest wählen zur Demokratie dazu gehört.
Seit dem letzten Jahr wurde das stetig vom Regierungsblock und der links-liberalen Anhängerschaft dementiert, sobald die Kritik oder Meinung nicht der eigenen entsprach und man wurde übel als Rassist, Rechtspopulist,... beschimpft.
Zu Merkel:
Meines Erachtens würde sich die bleischwere, lähmende Stimmung, was die Politikverdrossenheit in D angeht, um einiges vervielfachen - wenn sie im Amt bleibt! Das wäre ein Unding für die Demokratie!
Bin gespannt. (Hoffe aber selbstverständlich auf einen Wechsel)
Und falls es doch einen Wechsel mit Kursänderung in der F-Frage im Kanzleramt gibt, so wird die SPD sicherlich überhaupt kein Problem haben mit einer Koalition - schließlich sind dort die Wendehälse der Nation ansässig. Und an der Macht bleiben ist alles.
Die Grünen könnten sich auch dahingehend verbiegen, damit sie endlich mal wieder mitregieren könnten.

Beitrag melden
lalito 08.09.2016, 13:13
13. so liest sich das

Die "Alternative für Deutschland" ist genau so keine Alternative wie die Bundesklanzlerin, die diesen Alternativlosigkeitszirkus erst eingeführt hat?
Sie verkünden, solange das Großteil gut fährt, ergibt sich halt keine Alternative zum Bestehenden.

Da geht eine vor langer Zeit erstellte Rechnung auf, tatsächlich überwiegt das rechte Spektrum und ob die CDU im schlimmsten aller Fälle so handeln würde wie weiland die SPD, als RRG überwog?
Genau das muss - also endlich mal eine Alternative - in Frage gestellt werden. Soviel Pathos sehe ich da keineswegs in den Christlichen Schwesterparteien verankert, da könnt's stekum zur Brüderlichkeit ausarten, ist aber lediglich meine Meinung.

Beitrag melden
dr.w 08.09.2016, 13:14
14. gut getroffen

in seiner Analyse der Ergebnisse und an der Kritik der etablierten Parteien.

Beitrag melden
oldsiamsir 08.09.2016, 13:16
15. Total falsch!

Es ist mal wieder ein typisch linker Kommentar. Die Alternative, die in Deutschland fehlt, ist eine liberale Alternative der Mitte. Linke Parteien gibt es mit Grünen, Linken und SPD genug, und auch die CDU und CSU haben viele illiberale, dem Sozialismus nahestehende Positionen aufgenommen und umgesetzt. Es gibt in der Mitte viele Wähler, die sich von den etablierten nicht vertreten fühlen, aber auch die AfD ablehnen. Es wird Zeit für ein Wiedererstarken der FDP. Leider verhindert der linke Medienmainstream konstruktive Freiheit stiftende Politik, weil sich immer einer findet, der sich benachteiligt fühlt und dessen Poltern sich gut in den Medien macht. Die Medien überhöhen Minderheitenprobleme und sind noch viel stärker der kurzfristigen Wirkung verhaftet als jeder Politiker oder Unternehmensführer.

Beitrag melden
prian? 08.09.2016, 13:18
16. Eine Alternative links der Mitte, also

Wem, wie Herrn Augstein, die Linke, die Grünen, die SPD, die CDU, nicht reichen braucht tatsächlich diese Alternative. KPD oder MLPD, SED-Stopp, die haben wir ja schon, unter anderem Namen-dringend benötigt!
Gebraucht wird eine Alternative zur AfD, die alle wieder einfängt, die zur Zeit eben diese AfD wählen.

Beitrag melden
langenscheidt 08.09.2016, 13:23
17. Demokratie ist kein Selbstläufer

Es wird zuwenig Demokratie geschult und gelebt. Demokratie ist kein vom Himmel gefallenes Gottprodukt. Es wurde schwer gegen Absolutismus, Despotismus und Diktatur erkämpft. In der Demokratie dauert alles länger, weil alle gleiche Rechte haben. In Diktaturen geht es schneller, da denkt, spricht und handelt eine Clique für den Einzelnen. Dies ist kurzfristig immer die vermeintlich bessere Lösung, weil was passiert. Der immer wiederkehrende Slogan "Es muss was passieren" ist für die Demokratie ein Rückschritt, da dieser Slogan nichts aussagt, wo es hingeht, was getan werden soll. Mit solchen nichtssagenden Slogans gehen Populisten konform und sacken Stimmen hilfloser und desorientierter Bürger ein.
Die absoluten AfD-Stimmen in MV liegen bei ca. 170000 Bürgern von 1,3 Millionen Wahlberechtigten. Lassen wir uns nicht von Prozentzahlen blenden.

Beitrag melden
anon_moppi 08.09.2016, 13:24
18. Kpd

ich denke die würde schon etwas bringen

aber ich denke das wird wohl noch einige zeit dauern :(

Beitrag melden
KlausP22 08.09.2016, 13:24
19.

Links der Mitte steht doch für Multi-Kulti, unbegrenzte Zuwanderung usw.
Dort gibt es ja schon Die Grünen, Die Linken, Die SPD und neuerlich sogar Die Merkel-CDU.

Aber was sollen die Leute wählen, die keine unbegrenzte Zuwanderung wünschen und denen das jetzige Multi-Kulti eher wie Multi-Kriminelli vorkommt und die davon auf keinen Fall mehr wollen?
Ablehnung von Zuwanderung und weiterem Multi-Kulti bedeutet doch nicht, dass man rassistisch ist, sondern man ist dann ganz einfach "konservativ". Ansonsten würden ja alle Zuwanderungsgegner einfach NPD wählen und die AfD hätte kaum Stimmen erhalten.
In Bayern gibt es noch die CSU, die die Merkel-Politik ablehnt, aber im Rest von Deutschland?
Die Wahl in Mecklenburg hat auch gut gezeigt, dass die konservative Wählerschicht lieber nicht NPD wählt, wenn es eine zumindest etwas weniger rechts gerichtete "Alternative" gibt. Selbst wenn deren Wahlprogramm Sche... ist.

Somit fehlt nicht "Links" der Mitte etwas, sondern rechts der Mitte steht die konservative Wählerschicht durch den Linksruck der CDU plötzlich vor dem Parteien Vakuum. Außer Zwergparteien, NPD und nun AfD ist dort außerhalb Bayerns nichts zu sehen. Es fehlt dort eindeutig eine wirklich gute Alternative zur NPD und AfD.
So lange sich dort nichts besseres bildet wird halt das geringste Übel AfD gewählt.
Von den Altparteien hätte nur die CDU eine Chance diese offene Position wieder zu besetzen, aber dafür müsste sie sich erst einmal von Merkel und ihren Gesinnungsgenossen trennen.

Beitrag melden
Seite 2 von 33
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!