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Update - der SPON-Wahltrend: Die Kleinen haben ein Schulz-Problem

Die Schulz-Euphorie hält an, die SPD legt weiter zu. Die kleinen Parteien verlieren, vor allem Grüne und AfD. Hier finden Sie die Ergebnisse der Wochenumfrage von SPIEGEL ONLINE - und können erneut abstimmen.

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dieter 4711 14.02.2017, 14:12
1. Lagerwahlkampf

Es wird sich also alles in einem Lagerwahlkampf wiederfinden.

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discprojekt 14.02.2017, 14:12
2. Also,

diese Vorab Umfragen sind gefährlich! Diese zeigen den Parteien, wo sie liegen. Außerdem, liegt eine Partei in Führung, suggeriert das Anderen, ebenso sich zu entscheiden. Trends sind in Vorwahlen nicht gut. Besser ist- Überraschung!

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Grummelchen321 14.02.2017, 14:25
3. Bis

zur Wahl ist noch lange hin.Umfragewerte steigen und fallen.Spätestens wenn die bürger merken das Herr Schulz auch kein Heilsbringer ist.Wer weiß welche Deals noch in den Brüsseler Hinterzimmern getroffen wurden.

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fesdu2804 14.02.2017, 14:32
4. Abwarten

Die SPD hatte schon einmal einen Heilsbringer: Björn Engholm. Schicksal bekannt.
Es wird unter dem Strich darauf ankommen, wie angreifbar Martin Schulz noch wird bzw. was aus seiner Brüsseler Zeit noch ans Tageslicht kommt.

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e.pudles 14.02.2017, 14:37
5. Ausser dass es

noch Monate bis zur Wahl sind, habe ich das Vertrauen zu Umfragewerten spätestens seit der Wahl in den USA verloren. Auch in Frankreich bei den Vorwahlen für den Präsidentschaftskandidaten, sei es der Linken, oder der Rechten lagen die Prognosen weit daneben. Nun mag man sich fragen woher diese Fehlleistungen kommen. Für mich gibt es eine eventuell logische Erklärung die da wäre, dass die Befragten einfach falsche Angaben machen.
Dass so viele Befragte innert kürzester Zeit vor der Wahl bis zur Wahl ihre Meinung noch ändern scheint mir eher unglaubwürdig.

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mundusvultdecipi 14.02.2017, 14:40
6. Sicher ist Schulz..

Zitat von Grummelchen321
zur Wahl ist noch lange hin.Umfragewerte steigen und fallen.Spätestens wenn die bürger merken das Herr Schulz auch kein Heilsbringer ist.Wer weiß welche Deals noch in den Brüsseler Hinterzimmern getroffen wurden.
..kein Heilsbringer.Wenn er sich aber als "Veränderer"herausstellt,ist mir das meine Stimme für ihn schon wert.

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hinz_&_kunz 14.02.2017, 14:41
7. An der Wahlumfrage im Zeitverlauf kann man schön erkennen,

wie die Wahl der falschen Diagramm-Darstellung dieselbe sinnlos macht.

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Fragen&Neugier 14.02.2017, 14:50
8.

Zitat von Grummelchen321
zur Wahl ist noch lange hin.Umfragewerte steigen und fallen.Spätestens wenn die bürger merken das Herr Schulz auch kein Heilsbringer ist.Wer weiß welche Deals noch in den Brüsseler Hinterzimmern getroffen wurden.
Viel scheint sich nicht verändert zu haben bei den Lagern, die Union bleibt wie die FDP einigermassen stabil, auch wenn sie in absoluten Zahlen wohl tatsächlich am meisten Wähler verloren hat.
Die Sonntagsfrage ist zwar nur eine Momentaufnahme, aber weniger auch nicht.
Dass Martin Schulz besonders Neuwähler und junge Wähler anspricht, ist nicht verwunderlich.

Den "Glauben an den "Heilsbringer"" sollte man nicht überbewerten - für die Aktivisten ist das Motivation - die meisten Wähler, auch die Jungen, dürften sich aus ihrer Sicht und aus ihrer Erfahrung rational entscheiden. Ans Heil werden sie nicht glauben, aber an Wahlversprechen doch weit mehr als erfahrenere Wähler.

Wenn ich noch jung wäre, erschiene mir das wahrscheinlich, dass Martin Schulz die Partei völlig "neu aufstellen" könnte - als Alter aus Erfahrung nicht mehr - das war zu meinen Lebzeiten noch nie so, ausser bei Neugründungen wie Grüne und AfD.

Oder doch? Haben nicht die jungen Wilden, die heute so wild nicht mehr sind, den Kanzler Schmidt gestürzt?
Hat Angela Merkel nicht die CDU so bewegt, dass Gesine Schwan meinte, sie können kaum mehr einen Unterschied feststellen zur SPD? Oder hat die SPS sich bewegt?

Vielleicht sind es auch nur die neuen Fragen von heute, auf die neue Antworten gefunden werden mussten oder noch müssen - die meisten liegen ja ausserhalb des klassischen links-rechts-Gegensatzes.

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danubius 14.02.2017, 14:58
9. Abwarten ob Schulz liefern kann

Sämtliche Vorhersagen sind derzeit für die Tonne, da viele Wähler bei Umfragen nicht ihr eigentliches Wahlverhalten nennen. Darüberhinaus sind es noch viele Monate zur Bundestagswahl im September. Und bei den Landtagswahlen 2017 ist im März als Erstes das Saarland an der Reihe. Ob hier die große Koalition CDU SPD weiter Bestand haben wird hängt nicht zuletzt auch davon ab, wann und ob Schulz jetzt endlich "liefern" kann und will ... bis jetzt hat er ausser seiner (Pseudo-) Strahlkraft ja aktuell noch nichts gerissen ...

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