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Update - der SPON-Wahltrend: Je älter, desto AfD
SPON-Wahltrend/ Civey

Der neue SPIEGEL-ONLINE-Wahltrend zeigt die Zustimmung für Parteien - repräsentativ und in Echtzeit. So haben Sie abgestimmt.

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kosu 23.12.2016, 06:02
70. Ohne den Herrschaften zu nah zu treten

Aber die Einheitsparteien CDU und SPD zusammen 20% würde das Land wahrscheinlich mal einen richtigen
Schritt nach voran bringen. Grüne die Kriegstreiber unter 5% wäre ein erfolg.

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merrailno 23.12.2016, 06:04
71. Und wieder ein Beleg

das der "Bürger" von Medien und Politik bewusst verdummt und dann für noch dümmer verkauft wird.

Der Erfolg der Afd und ihrer faschistoidkonservativen Gefolgschaft beruht im übrigen auf dem gleichen Prinzip. Die "geistig moralische Wende", von Kohl, Medien und Wirtschaft 1982 ausgerufen und mit hilfe der Schröder SPD umgesetzt, erntet ihre Saat. Zwar nicht ganz so gewünscht wie es das Establishment wollte, den wenn ihnen auch die Richtung recht(s) ist, so so sehen sie ihre Geistesbrüder der AfD doch als Konkurrenz.

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berlin1136 23.12.2016, 06:26
72. Was denn wählen???

Zitat von weißbrot
Richtig, und um die guten Eigenschaften zu erhalten die Deutschland ausmachen, wähle ich nicht die AfD oder die Linke.
Die Einlullerparteien des Mainstream. Die haben es doch einfach noch nicht gerafft, das man mit Wattebällchen nichts erreichen kann.
Schützen die uns vor salafistischen Gewaltverbrechern. Die Frau Bundeskanzlerin will es einfach noch nicht wahrhaben: Sie hat damals den ganzen Spuk Tür und Tor geöffnet.

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nomadas 23.12.2016, 06:28
73. Alles klar, Herr Kommissar

Na dann, nix wie rein in die "Altenrepublik-AfD-Gau-Land", die Fakten stimmen diesmal exakt überein mit den Gefühlen! Super! "Wir wollen unsern alten Kaiser Wilhelm wieder hab`n!"...Den Massenmörder des 1. Weltkrieges, den Säbelrassler, den mit der Pickelhaube, den der 1898 feierlich in Jerusalem einzog und die germanische Kirche einweihte, deren Kirchturmspitze bis heute eine preussische Pickelhaube darstellt! Und nach ihm kam der Größte aller je dagewesenen Führer aller Zeiten! Jede dekadente Hochkultur geht unter! Der Clou ist nur der, dass die, die dafür verantwortlich sind, danach wieder sofort ganz oben waren. Elitenkontinuität heisst so was. Nix fake news!

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teilzeitmutti 23.12.2016, 06:35
74. Das interessante ist

das die SPD in der Wählergunst im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 noch mal deutlich verloren hat. Bisher hat man sich dort auch nicht gerade "mit Ruhm bekleckert", so dass am Ende ein Ergebnis "unter 20%" stehen könnte.

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Fragen&Neugier 23.12.2016, 07:18
75. Herz und Verstand

Zitat von Hänschen Klein
Ich denke, das hat eher mit der zunehmenden Resignation und abnehmenden Energie zu tun. Junge wollen noch die Welt verbessern, haben Ideale und Ziele, Ältere denken oft nur noch an sich selbst und haben sogar Angst vor größeren Veränderungen, weil diese den bequemen Status Quo gefährden könnten. Und Frauen sind generell die besseren Menschen, zeigt sich nicht nur hier wieder.
Früher hiess es, wer jung sei und nicht links wähle, der habe kein Herz, wer vierzig sei und immer noch links wähle, der habe keinen Verstand.

Linke haben Utopien, Ideologien und versprechen meist epochale Veränderungen. Krieg, Revolutionen und massive Umverteilungen sind Dinge, von denen sich Junge eine Verbesserung erhoffen. Wer (noch) nichts hat - und das sind eben die meisten - kann sich von Umwälzungen noch etwas versprechen. Der Kuchen der Reichen scheint wie durch ein Wunder für alle zu reichen. Wie Jesus aus zwei Fischen und zwei Broten alle seine Anhänger speisen lassen konnte, stellt man sich die Umverteilung als wundersame Vermehrung des Wohlstandes vor. Chancengleichheit verstehen Junge meist als Erfolgsgleichheit.

Mit vierzig haben sich die meisten etwas aufgebaut, meist weit unter den ursprünglichen Zielen, aber immerhin. Die Erfahrung nimmt zu, auch die, dass die Linke nicht allzu zuverlässig ist im Punkt Erfüllung von Wahlversprechen. Man hat gelernt, dass Umverteilung primär Umlagerung heisst und ohne Krieg und Revolutionen, die man mit vierzig eher verabscheut, die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Man lernt, dass auch im Staat die Ausgaben finanziert werden müssen, mindestens in der Zukunft. Man denkt eher an Kinder und später an Enkel, die bereits mit riesigen Schuldenbergen auf die Welt kommen.

Die Zustimmung zum Unionismus nimmt rapide ab, weil er immer in die eigenen Belange eingreift und zwar nicht mehr mit Utopien, sondern mit Enteignung und Kompetenzberschränkungen. Wer seine Chancen genutzt hat, weiss dass das in der einen oder andern Form zulasten anderer geht.

Mit jedem Jahr wird eher das Erreichte zu sichern versucht, als dass man sich epochale Umwälzungen wünscht.

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donnerkeil 23.12.2016, 07:19
76.

Zitat von weißbrot
Richtig, und um die guten Eigenschaften zu erhalten die Deutschland ausmachen, wähle ich nicht die AfD oder die Linke.
Gibt es denn noch andere Alternativen?

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novecento4711 23.12.2016, 07:19
77.

Lieber Spiegel, darauf zu Schließen, dass die Mehrheit für eine Große Koalition ist, nur weil CDU und SPD zusammen eine Mehrheit haben halte ich für einen ziemlich steile These.

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naklar? 23.12.2016, 07:22
78. Würde mehr auf die Alteren gehört werden, dann gebe es weniger Kriege.

Ist übrigens wissenschaftlich erwiesen und selbst die Kriminalstatistik weist dies aus.
Und noch eine kleine Anmerkung: Junge Menschen kann man besser formen (zumindest in die Richtung, welche gewünscht ist) und wurde schon immer in Diktaturen perfektioniert. Und das muß nicht immer die richtige Richtung sein!

Richtig ist sicherlich: Nach oben hin setzt natürlich das Alter eine Grenze. Demenzkranke sind natürlich keine guten Ratgeber oder Kritiker mehr!

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Anna Bolika 23.12.2016, 07:25
79. FrauAnnaBolika

Zitat von spmc-12355639674612
es sollte ja - besonders den Älteren - aus der Geschichte hinlänglich bekannt sein, dass Rechtspopulismus, nationalistisches Gedankengut, Abgrenzung und Ausgrenzung Andersdenkender bisher mit großer Präzision regelmäßig in die Katastrophe geführt haben. Warum sollte es das nächste Mal anders sein und warum gibt es immer wieder Phasen starrköpfiger Unbelehrbarkeit?
Ich könnte Ihnen da ein wenig auf die Sprünge helfen. Ein Mensch, der bei Kriegsende WKII 12 Jahre alt war, um auch einigermassen begreifen zu können was da politisch passierte, ist um ca. Jhg. 1933, also jetzt um 83 Jahre alt. Davon gibt es auch nicht mehr sooo viele, die die AfD mit "...Rechtspopulismus, nationalistisches Gedankengut, Abgrenzung und Ausgrenzung Andersdenkender " in Verbindung bringen. Oder gar an die "Katastrophe" denken. Also kann Ihr Argument nicht wirklich stechen - mangels Masse. Ihr Alter kenne ich nicht, ist mir auch Wurscht, aber egal WIE alt Sie sind, Ihre Aufzählung weiter oben muss nicht zwangsläufig in einer "Katastrophe" ...

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