Forum: Politik
Urteil in Stuttgart: Russisches Agentenpaar muss mehrere Jahre in Haft
DPA

Sie tarnten sich als biedere Familie und spionierten für Moskau: Das Stuttgarter Oberlandesgericht hat ein russisches Paar wegen geheimdienstlicher Tätigkeiten zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Die wahre Identität der beiden ist bis heute unklar.

Seite 1 von 3
hl007 02.07.2013, 12:34
1. Falscher Auftraggeber und halt keine Präsidenten

Die beiden haben halt zwei grundlegende Dinge falsch gemacht. Sie haben für die Russen und nicht die Amis spioniert. Und sie sind nur kleine Lichter.

Wie es anders geht, hat der Besuch des Gewinners des schwedischen Comedypreises gezeigt. Der amerikanische Präsident wurde mit großem Tamtam empfangen und durfte, wie es sich bei einer ehemaligen FDJ-Funktionärin gehört, vor handverlesenen Publikum lustig über Freiheit und Frieden parlieren. Obwohl bereits bekannt war, dass er für millonenfache Bespitzelung verantwortlich ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Walter Sobchak 02.07.2013, 12:38
2.

"Damals war der russische Geheimdienst noch der berüchtigte KGB" soso... und welche anderen beruechtigten Geheimdienste aus dem kalten Krieg gibt es denn sonst noch so? In den USA zum Beispiel 17.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
EvilGenius 02.07.2013, 12:52
3. Comedy

Zitat von hl007
Wie es anders geht, hat der Besuch des Gewinners des schwedischen Comedypreises gezeigt. Der amerikanische Präsident wurde mit großem Tamtam empfangen und durfte, wie es sich bei einer ehemaligen FDJ-Funktionärin gehört, vor handverlesenen Publikum lustig über Freiheit und Frieden par*lie*ren. Obwohl bereits bekannt war, dass er für millonenfache Bespitzelung verantwortlich ist.
Obamans Berlin-Rede muss man sich einfach mit Sitcom-Lachen vorstellen, dann kommt die wahre Botschaft viel besser rüber.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
audumbla 02.07.2013, 12:52
4. Knast ist normal!

jeder der spioniert kennt das Risiko. Also auch der BND hat Auslandsinformanten, die in fremden Laendern ein ganz normales Leben führen mit Risiko.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
musikimohr 02.07.2013, 12:53
5. Wer sich in Zeiten der Internetüberwachung hoch 3

Wer sich in Zeiten der Internetüberwachung hoch 3 den Nachnamen "Anschlag" gibt, kann nicht bis drei zählen. Etwas ist faul an der Geschichte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
guteronkel 02.07.2013, 12:56
6. optional

Wenn ich mich recht erinnere, dann haben in den 1980er Jahren es die sogenannten Spätaussiedler mit Leichtigkeit geschafft Anstellungen in großen deutschen Unternehmen zu bekommen. Da fragte sich jeder im Land geborene, welche Qualitäten die eigentlich haben mussten, um bevorzugt zu werden. Heute wissen wir, da hat die Politik ihre schützende Hand ausgebreitet und gleichzeitig die Spione für alle Länder der Erde ins Zentrum gesetzt. Hören wir da heute von der Politik ein Resümee, ein Eingeständnis von Fehlern? Nicht dass ich wüsste. Busines as usual.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aalf 02.07.2013, 13:06
7. optional

"Der Fall ist eine diplomatische Belastung für die deutsch-russischen Beziehungen"
Wie muss der Fall NSA erst unsere Beziehungen zu unseren Freunden in den USA belasten..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marthosch 02.07.2013, 13:06
8. Freundschaftsdienst

Wie wir die letzten Wochen gelernt haben geschah dies doch nur um die Welt sicherer zu machen (Terrorismus und so...!). Nach dieser Logik sollten die Beiden als Gäste von der Kanzlerin hofiert und mit einem Staatsempfang geehrt werden. Das ist jetzt aber undankbar den Freundschaftsdienst der Agenten so brüsk zurück zu weisen. Man kann sich ja noch empören wenn die Zwei wieder in Moskau sind. In die andere Himmelsrichtung funktioniert es ja auch auf diese Art und Weise.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
c++ 02.07.2013, 13:13
9.

Hier dürfen nur die "Freunde Deutschlands" Spionage betreiben, und das in ganz anderen Dimensionen.
Ziemlich verlogen der ganze Verein

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3