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US-Armee: Gates will Diskriminierung von Homosexuellen stoppen

70 Prozent der befragten Soldaten erwarten keine negativen Folgen, sollten schwule oder lesbische Kameraden in ihrer Einheit dienen - dies ist das Ergebnis einer Studie des Pentagons. Verteidigungsminister Gates fordert nun,*die Diskriminierung von Homosexuellen in den Streitkräfte*zu beenden.

albert schulz 01.12.2010, 23:14
1. Sparta

Die Eliteeinheiten, die bis zum letzten Mann füreinander kämpfen, waren immer homosexuell. Sagte unser Geschichtslehrer, der auch für die antiken Sprachen zuständig war. Zudem war er hoher Offizier im Zweiten Weltkrieg. Und erzählte so ganz beiläufig, daß es da auch nicht anders war. Wiewohl die Nazis alle (?) Homos weggesperrt haben. Offiziell verboten, aber man zollt der Zweckmäßigkeit ihren Tribut.

Und dann fragt man sich, was etwa die Matrosen Maggelans auf ihrer zweijährigen Fahrt durchs Weltmeer so gemacht haben. Was natürlich auch für viele Feldzüge der Vergangenheit gilt.
Man sagt es nicht erst seit Musil Internaten nach, und auch die studentischen Verbindungen sind im Verdacht. Welcher Mann mit Vernunft zieht schon Männergelage einer weichen Frau vor ? Irgendwie pubertär, obwohl es im Hinblick auf das Alter keine schlechte Vorbereitung ist. Die mir bekannten Männerpärchen sind allesamt im besten Mannesalter, also 45 oder darüber.

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jp' 01.12.2010, 00:10
2. ...

ich glaube nur, dass es keine späte einsicht oder liberale gedanken sind, die die streitkräfte dazu veranlassen.
die brauchen lediglich jeden mann (und jede frau).

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albert schulz 01.12.2010, 11:48
3. schwule Ganter

Zitat von jp'
ich glaube nur, dass es keine späte einsicht oder liberale gedanken sind, die die streitkräfte dazu veranlassen. die brauchen lediglich jeden mann (und jede frau).
Es könnte doch auch sein, daß es bald gar keine anderen Männer mehr gibt.
Ein bekanntes Nachrichtenmagazin berichtet heute:
Gefährliches Quecksilber - Umweltgift macht Vögel homosexuell
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...732053,00.html

Menschen essen auch Fische, und die Zunahme der Homosexualität in Großstädten klappt ausgezeichnet. In dem Artikel wird übrigens die extreme Lustlosigkeit der Weibchen für diese Entwicklung verantwortlich gemacht. Und schon wieder sind Parallelen zum menschlichen Dasein unverkennbar. In den Großstädten kommen nämlich bis zu zwei Frauen auf einen Mann. Allerdings ziemlich beziehungsunlustige, die Hälfte wohnt im vermehrungsträchtigen Alter allein (später fast alle). Im Osten auf dem Land kommen übrigens drei Männer auf zwei Frauen. Irgendwie werden die aus der Not auch eine Tugend machen.

Schade eigentlich, daß der Spiegel nicht den Mut hat, Gänse mit Menschinnen zu vergleichen. Ich habe das schon als kleines Kind gemacht. Man muß befürchten, daß die Kampfgänse der Frau Schwarzer die Redaktion bereits unterwandert haben.

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Wel 01.12.2010, 14:48
4. Na und?

Leider wird diese Studie die Republikaner nicht die Bohne interessieren. Die Reden ja sowieso von der schwulen Weltverschwörung und suchen jeden noch so lächerlichen Grund, warum man Schwulen keine Gewehre geben darf.

Vor ein paar Jahren meinte John McCain z.B. dass er, wenn die Chiefs of Staff ihm sagen würden dass DADT abgeschafft werden soll, das unterstützen würde. Als das dann passierte, meinte er, man müsse doch erst noch ein Jahr lang studien anstellen. Daraufhin co-sponsorte er die Studie um die es hier geht. Jetzt behauptet er auf einmal, dass diese Studie noch nicht ausreichen würde und außerdem am Thema vorbei sein...
Schade, ich habe den Typen eigentlich mal für ganz vernünftig gehalten.

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demophon 01.12.2010, 17:44
5. Bush's Lüge

Die von Präsident Bush stets vorgebrachte Behauptung, der Dienst offen homosexueller Soldaten könnten Zusammenhalt und Einsatzbereitschaft gefährden, weil die Mehrheit der Soldaten diese ablehnten, entbehrt also jeder Grundlage und entpuppt sich wieder mal also Lüge. Auch die Tatsache, dass die Gleichstellung homosexueller Soldaten in den europäischen Armeen ja auch keine negativen Auswirkungen auf Zusammenleben und Einsatz der Truppen hatte, schien Bush in seiner Borniertheit nicht zu interessieren.

Ob ihm wohl bekannt ist, dass der größte Feldherr aller Zeiten, Alexander der Große, und viele seiner Kämpfer homo- bzw. bisexuell waren? Wer weiß, wieviel Potenzial der US-Armee durch ihre engstirnige Einstellung schon entgangen ist.

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