Forum: Politik
US-Außenminister besucht Berlin: Merkel und Pompeo betonen deutsch-amerikanische Freu
Annegret Hilse/ REUTERS

Angela Merkel spricht mit US-Außenminister Mike Pompeo über die Krisen der Welt - und sichert dem Nato-Partner Unterstützung zu. Dankbar zeigt sich die Kanzlerin für die Rolle der USA bei der Wiedervereinigung.

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seneca55 08.11.2019, 16:59
1. Spätestens seit 3 Jahren TRUMP gibt es keine Freundschaft mehr, oder?

"Es sei wichtig. dass die NATO für das GUTE in der Welt...."? - mit dem Schurken im White House weiter machen kann?
Kann man Pompeo eigentlich noch trauen, Frau Kanzlerin?
Hat Merkel wenigstens auch Mikail Gorbatschow zum Jubiläum ins Kanzleramt geladen, dem eigentlichen Faktor für die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands?
Hoffentlich wird diese Party kein Schmierenstück!

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grünbeck,harald 08.11.2019, 17:07
2. Geschichtsvergessen

Welche Rolle spielte eigentlich die USA bei der Wiedervereinigung? Es ist schon trauig genug, wenn Herr Steinmeier als Bundespräsident die Rolle der Sowjjetunion und ihrer Führung nicht würdig im Rahmen der Wiedervereinigung,aber bei der Rolle der USA muß ich zweifeln. Wäre sie wie die Russe als Besatzungsmacht auch abgezogen, wäre dies für Europa gut gewesen. Jetzt steht die USA mit der NATO vor der russischen Grenze mit militärischer Gewalt und die BRD will wie Frau AKK mitteilt dabei eine führende Rolle spielen. Soll Europa noch mehr zerstört werden, wie durch den 2.WK.Ich habe das Gefühl, den meisten Deutschen geht es zu gut und sie lassen sich schnell verführen. Wo ist der Aufschrei des Volkes gegen diese Kriegspolitik, welche Roole spielt dabei auch die Kirche. "Schwerter zu Pfugscharen" galt sicher nur für den Osten.

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liberaleroekonom 08.11.2019, 17:12
3. Das Zwei-Prozent-Ziel zu erreichen ist doch keine Erfindung von AKK

Dass Deutschland mehr Geld für die NATO ausgeben will (und sollte) ist doch völlig unumstritten und keine Erfindung von Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer. 1,5 Prozent des BIP bis 2024 sind durch Außenminister Maas (SPD) an die NATO bereits fest zugesagt worden. Dieses Zwischenziel ist Konsens in der Bundesregierung und entspricht auch (weitestgehend) der Vereinbarung die Deutschland international eingegangen ist, sich bis 2024 auf 2 Prozent ZUZUBEWEGEN. Noch höhere Verteidigungsausgaben bis 2024 sind politisch derzeit nicht umsetzbar und daher unrealistisch.

Darüber hinaus hat Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer das 2-Prozent-Ziel für Deutschland lediglich erstmals auch zeitlich konkretisiert und kundgetan, dieses Ziel bis 2031 erreichen zu wollen. Herr Maas hat sich bisher zeitlich dazu nicht festlegen lassen, allerdings sich in einem Interview explizit dazu bekannt, das 2-Prozent-Ziel Schritt für Schritt erreichen zu wollen. Kanzlerin Merkel äußerte sich zu diesem Thema auf der gestrigen Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Stoltenberg wie folgt: Es sei eine "realistische Einschätzung", dass Deutschland das Zwei-Prozent-Ziel 2031 erreichen kann.
https://www.bundeskanzlerin.de/bkin-de/aktuelles/mrkel-empfaengt-stoltenberg-1688778

Wenn Finanzminister Scholz (SPD) jetzt das 2-Prozent-Ziel aus der Halbzeitbilanz der GroKo streicht, sollte man das nicht überbewerten. Er betreibt damit doch lediglich Wahlkampf in eigener Sache und meint bei der Wahl zum Parteivorsitz auf diese Art punkten zu können. Ob er sich damit wirklich einen Gefallen tut bleibt abzuwarten. Denn letztlich fällt er damit Außenminister Maas (SPD) und der Kanzlerin in den Rücken und belegt mal wieder, dass man sich auf die SPD nicht verlassen kann und sie es immer wieder schafft Deutschland international zu blamieren.
Andererseits kann ich sehr gut verstehen, dass sich die SPD und Finanzminister Scholz an Planungen über 2024 hinaus nicht mehr beteiligen will. Wer weiß, ob es Herrn Scholz und vielleicht sogar die ganze SPD bis dahin überhaupt noch auf Bundesebene gibt.

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lockederboss31 08.11.2019, 17:18
4. Freundschaft?

wer solche freunde hat braucht keine feinde mehr. deutschland ist ein duckmäuserstaat und die usa profitieren von eben diesen Staaten. erst das macht die usa zu dem was es ist. im privaten bereich würde ich eine solche freundschaft sofort kündigen. in den medien nennt man das realpolitik.

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harald441 08.11.2019, 17:19
5. Mit einem Land (die USA),

welches mein Land (Deutschland) mehr als siebzig Jahre nach dem Ende des großen Krieges immer noch besetzt hält und fremdbestimmt, kann es für einen Menschen mit Charakter keine Freundschaft geben. Niemals.

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Ottokar 08.11.2019, 17:25
6. Merkel lobt Ex-Präsident Bush

in diesem Fall zurecht. Was sollten die anderen Staaten, deren Skepsis bekannt wurde, denn machen als gute Mine zu diesem Spiel, wie man so sagt. Was die deutsche Politik, eventuell, nicht ahnte das die USA die wirtschaftlichen Verhältnisse besser kannten schon damals den Zusammenbruch der Sowjetunion sowie deren Sattelitenstaaten sahen und damit die Möglichkeit die EU mit der NATO an die Grenzen Russlands zu verschieben. Leider ging es mit der Ukraine, trotz aller Kosten schief. Zu Sanktionen gegen Russland hat es aber gereicht.

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egonon 08.11.2019, 17:31
7. Trump -bashing primitivster Art

kennzeichnet seit geraumer Zeit die veröffentlichen Meinungen in den Medien. Sie gehen in der Regel von dem Irrtum aus, die USA müßten ihre Politik altruistisch den deutschen Wünschen unterordnen. Trump mag in der Tat ein erratischer und wenig Sympathie erregender Präsident sein, aber er weist zu Recht darauf hin, daß er zuerst die Interessen seines Landes zu vertreten hat. Daß die deutsche Politik der GroKo mit ihrem Egoismus und den ständigen Vertragsbrüchen nicht besser ist, geht darüber unter.

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Ottokar 08.11.2019, 17:51
8. Kramp-Karrenbauer

ist auf dem Weg, wenn wir sie denn lassen, mit ihren letzten Reden den Trump zu imitieren. Make Deutschland...lassen wir das. Übrigens das Gorbi, ja Gorbi, nicht zu dieser Feier eingeladen war zeigt mal wieder die Unterwürfigkeit der deutschen Regierung.

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kuac 08.11.2019, 17:53
9.

Zitat von egonon
..... Trump mag in der Tat ein erratischer und wenig Sympathie erregender Präsident sein, aber er weist zu Recht darauf hin, daß er zuerst die Interessen seines Landes zu vertreten hat. Daß die deutsche Politik der GroKo mit ihrem Egoismus und den ständigen Vertragsbrüchen nicht besser ist, geht darüber unter.
Was wollen Sie damit sagen? Dass alle frühere Präsidenten die Interessen der USA nicht vertreten hatten? Das hatten alle, aber leise, diplomatisch und mit Verstand. Sie wussten, wie man auch die Interessen der Verbündeten austariert. Trump hingegen, vertritt nur seine Privatinteressen und das auch wie ein Elefant in Porzellanladen. Längerfristig schadet er die Interessen der USA, weil, falls er so weitermacht, die USA keine Verbündeten mehr haben werden.
Was ist aus seine Zollerhöhungen gegen China geworden? Jetzt rudert er zurück, weil das dumm war. Zumindest hat er dies kapiert.
Nicht Deutschland, sondern Trump ist der absolute Weltmeister, wenn es um Vertragsbrüche geht.

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