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US-Außenpolitik: Viele Deals, wenig Fortschritt
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Der Fall Khashoggi, Nordkorea, Russland: Die Außenpolitik des US-Präsidenten ist gescheitert. Eine Kehrtwende ist überfällig, aber ist Donald Trump dazu überhaupt in der Lage?

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hamburgwolfgang 18.11.2018, 13:14
1. Trump ist unfähig in jeder Beziehung.

Er wird seine Außenpolitik nicht ändern, weder dass er Sanktionen gegen Saudi Arabien anordnet, noch dass er die Israelis zu r Ruhe im Nahen Osten ruft. Mit den Saudis will er doch seinen so hoch gelobten Milliarden Waffendeal nicht gefährden, da stütz er diese Mörder und Völkermörder lieber und attackiert den Iran und drangsaliert alle anderen auf der Welt, wenn sie nicht mit machen. Er stiftet auf der ganzen Welt nur Unruhe und gefährdet damit den Welthandel und den Weltfrieden. Von ihm geht bisher die größte Gefahr aus. Er ist ja auch kein verlässlicher Partner sondern ein Unruhestifter.

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altais 18.11.2018, 13:35
2.

Kommt darauf an, was Fox zu der Zeit so sendet. In Saudi-Arabien hat er zudem private Interessen. Welche Interessen hat Murdoch in dem Zusammenhang? Den Trick, seine Interessen zu schützen und gleichzeitig irgendeine Farce von Sanktion oder Bestrafung zu inszenieren, schafft er nicht, mangels kompetenter Berater. Das stabile Genie selbst ist zu schlicht gestrickt, für komplexe Zusammenhänge.

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Beijinger 18.11.2018, 13:56
3. Das ist die Konsequenz, wenn eine

Mehrheit der Wahlmänner (electoral vote) (nicht die popular vote, da lag er deutlich hinter HRC!!!) einen Immobilienmakler mit - zurückhaltend formuliert - fragwürdigem Ruf und kriminellen Geschäftsgebaren zum POTUS ernennt. In erster Linie, damit sich GOP Verantwortlichen ihre Pfründe sichern konnten. Jetzt ist er dabei - wie einige seiner krachend gescheiterten großmäuligen Immobilienprojekte - die Globale Wirtschaft mit seinen “Deals” genau so krachend gegen die Wand zu fahren. Aber warten wir ab, was Robert Mueller jetzt alles zusammengestellt hat, er wartet mit der Vorlage seines Abschlussberichts sicher bis Anfang Januar, damit er die Mehrheit im Haus hinter sich hat. Und dann wird es sehr ungemütlich für Trump, da im Schwerpunkt sicher seine dubiosen Finanzverflechtungen mit den Russen und Saudis stehen, ein Grund, warum er sich vehement weigert, seine Steuererklärungen vorzulegen. Wenn dann auch seinem Lakaien Mike Pence Unregelmäßigkeiten nachgewiesen werden, tritt der einmalige Fall in den USA ein, daß der Präsident neu gewählt werden muß. Darauf kann man eigentlich nur noch hoffen. Denn die Übernahme vom Vize Pence wäre der Tausch vom Teufel zum Beelzebub.

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eggshen 18.11.2018, 14:20
4. Nun ja,...

da dieser Mann sowas wie Selbstkritik, bzw. auch nur das entfernteste Hinterfragen der eigenen Position offensichtlich als Makel empfindet, wird er wohl auch zukünftig nur herumlavieren. Das allerdings gewohnt selbstbewußt und prahlerisch.
Bestes Beispiel hierfür sind wohl die 'Verhandlungen' mit Nordkorea. Hier waren Vorgängeradministrationen z.T. schon deutlich weiter, auch ohne dieses ganze PR-Getöse, das Herr Trump immer wieder gern veranstaltet - nur um irgendwann festzustellen, daß die Nordkoreaner völlig unberechenbar sind. Diese Erfahrung muß er ja auch gerade machen - was ihn natürlich nicht davon abhält, seinen Verehrern diese bisher gescheiterte Politik als ganz großen Erfolg zu verkaufen.

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Bell412 18.11.2018, 14:23
5. Zitat:" Die Außenpolitik des US-Präsidenten ist gescheitert."

Um irgend etwas zu ändern, müsste D.Trump zunächst das Scheitern erkennen und sich (und der Gesellschaft) eingestehen.
Schon das wird nicht geschehen. Schliesslich ist er der Grösste, noch vor Muhammed Ali.
Und eine Mehrheit des US Amerikanischen Volkes scheint das ebenso zu sehen.
Also: nix ändert sich. Vorläufig. Absehbar. Auf Jahre.

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sikasuu 18.11.2018, 14:27
6. Eine Kehrtwende ist überfällig? Bei dem eindimansionalen Weltbild?

Kehrtwende bedingt das man in der Lage ist 2 möglich Seiten/Wege zu sehen & zu durchdenken.
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Wir aber nicht gehen wenn nur schwarz/weis, gewinnen/verlieren im Kopf ist.
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Klar kann man Diktatoren auch stürzen, ganz Mittel-&Südamerika weiß das, auch Sadam usw sind Beispiele dafür, aber nicht wenn das UNSERE Diktatoren&Autokraten sind:-(
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The trump fährt außenpolitisch immer weiter in die Sackgasse! Hoffen wir, das es am Ende, vor der Mauer, genug "denkende Leute" in den U-SA gibt, die ihndaran hindern mit einem Knall, dies nur in seinem Augen bestehende Hindernis aus dem Weg räumen zu wollen.
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Wenn er einmal erkennt, das sein gesamtes Handel& die Gefühlten Erfolge nur auf Selbstbetrug basiert, müssen wohl die "Erwachsenen" im White house wohl an die Arbeit!
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Vielleich, man wird sich ja noch was wünschen dürfen, begreift selbst das Volk in den U-SA, wen & was es sich da als Persildent an Lang gezogen & gewählt hat....
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Aber das ist wohl zu viel erwartet!

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kp229 18.11.2018, 14:40
7. Nicht allein Trump,

der gesamte Westen verhält sich in Sachen Saudi-Arabien absolut heuchlerisch. Es werden weiterhin Waffen geliefert und Geschäfte jeder Art abgewickelt. Kashoggi oder der Jemen interessiert keinen, solange das Öl und die Dollar fließen.

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Kohloe 18.11.2018, 14:40
8. Ja und Nein

Ja, der detusche Michel sympathisiert nicht mit Trump.

Aber trotzdem.
Bitte mehr neutrale Artikel!

Trump hat mit Japan, China und Mexiko bessere Verträge ausgehandelt als Obama bzw. seine Vorgänger.


Russland zerlegt sich komplett selbst. Wirtschaftskraft von Italien, und wie hoch war nochmal der Altersdurchschnitt? In ein par Jahren hat Russland die Hälfte seiner Bevölkerung eingebußt.


Wie der Artikel richtig analysiert braucht Trump die Saudis. Noch.
Aber selbst wenn die USA die Saudis aus politischen Gründen nicht mehr bräuchten, die kaufen so viele milliarden Waffen.
Was genau soll da geschehen wegen einem toten Journalisten?



Klar hier gehts um Trump (stellvertretend für die gesamte USA), aber was macht denn Deutschland außenpolitisch derzeit? Na? Na?

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frank.huebner 18.11.2018, 14:40
9. Der GröPOTUS aller Zeiten

Was fällt dem Spiegel ein, den Größten Präsidenten der United States aller bisherigen und aller kommenden Zeiten ein Scheitern seiner fantastischen, großartigen Politik zu unterstellen?? Was kommt als Nächstes? Der Hinweis, dass er ein politisch unfähiger Mann ist, dem Frauen nur Spielzeug sind, er nach Belieben in seinem Kabinett die letzten eigenständig denkenden Menschen rauswirft und gegen Abnicker ersetzt? Dass die Welt doch keiner Scheibe ist?
Es ist an den US-Amerikanern zu bemerken, dass Trump im Endeffekt die USA nur schadet mit seiner twittergerechten Möchtergernpolitik. Mal sehen, welche Erfolgsgeschichten er erfindet, wenn in 18 Monaten der Wahlkamf wieder heiß wird. Solange können wir uns nur zurücklehnen und die Show genießen.

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