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US-Botschafter in Berlin: Martin Schulz setzt auf baldige Ablösung von Richard Grenel
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"Was dieser Mann macht, ist einmalig in der internationalen Diplomatie": Ex-SPD-Chef Martin Schulz hat seine Kritik an den jüngsten Äußerungen des US-Botschafters in Berlin verstärkt.

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e.schaettle 05.06.2018, 06:16
10. Seine Exzellenz

Was fällt diesem US-Präsident noch ein? Schick nach fast 1,5 Jahren keinen Botschafter, einen Mann, der von Diplomatie eine Ahnung hat, wie eine Sau vom Kinder kriegen. Dieser Mensch im Weißen Haus treibt nicht nur jeden Tag eine andere Sau durch den Garten des Weißen Hauses sonder gibt diesem möchtegern Botschafter auch noch alle Freiheiten, von einem Fettnapf in den anderen zu treten.
Eine Exzellenz sollte im Gastland ein würdiger Vertreter seines Heimatlandes sein, Dieser rechtslastige, jenseits von gutem Benehmen, agierende Mr. Grenell, benimmt sich wie aber wie die Axt im Walde. Dazu ein aufgesetztes dauer Grinsen alla Tom Cruise. Jeder Tag, den dieser sg. Konservative Fiesling in Berlin bleibt, ist eine Zumutung und Beleidigung der Deutschen Bevölkerung. Mr. Tramp, dann lieber 10.000 Mercedes-Benz in den Strassen von Manhattan, als ein Grenall am Pariser Platz. Bitte Herr Maas, entziehen Sie diesem Widerling die Akkreditierung.

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OrangAsli 05.06.2018, 06:20
11. Wer ist Schulz?

ein SPD Hinterbänkler namens Schulz sagt Trump, was er zu tun hat. Keine Frage, das wird Trump beeindrucken.

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boscoverde 05.06.2018, 06:24
12. Noch Fragen??

http://www.spiegel.de/politik/ausland/frank-walter-steinmeier-nennt-donald-trump-hassprediger-a-1106212-amp.html

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HolmWolln 05.06.2018, 06:30
13. Politische Strategie

"Divide et impera (lateinisch für teile und herrsche) ist eine Redewendung (im lateinischen Imperativ); sie empfiehlt, eine zu besiegende oder zu beherrschende Gruppe (wie z. B. ein Volk) in Untergruppen mit einander widerstrebenden Interessen aufzuspalten. Dadurch soll erreicht werden, dass die Teilgruppen sich gegeneinander wenden, statt sich als Gruppe vereint gegen den gemeinsamen Feind zu stellen.! Quelle. wikipedia
Trumps Wirtschaftskrieg gegen die EU, spezielle Animositäten gegen Deutschland bei gleichzeitigem Hofieren von Frankreich und nun die Entsendung eines politischen Agitators im Mantel des Botschafters...die US Administration verfolgt offen die Strategie Europa zu spalten und davon politisch wie wirtschaftlich zu profitieren. Uneinigkeit unter den EU Mitgliedern wird gnadenöos ausgenutzt. Uns dabei Trump als einen Präsidenten des Volkes verkaufen zu wollen exponiert die bei Fachleuten des Aussenhandels lange bekannte Schizophrenie amerikanishcen Selbstverständisses. Der EU und hier Deutschland im Besonderen, bleibt zu wünschen, das man die Zeichen erkennt und sich mit unnachgiebiger Härte gegen diese US Administration positioniert. Sonst verlieren wir auch das letzte Quentchen Ansehen in der Welt uns werden von den USA gnadenlos ausgenommen und beherrscht. Wer Merkle schon länger im Amt beobachtet, sieht allerdings das diese Frau hoffnungslos überfordert ist, wo nicht Andere für Sie Entscheidungen treffen, die Sie dann aussitzen kann. In diesem Fall - Trump - führt das zu sofortigem Kontrollverlust. Zeit für ein Europa der Bürger, das wir dann auch mit Gemeinsamkeiten, Zusammenhalt und Integretiät stärken können. Die EU der Konzerne spaltet die europäischen Völker, indem Sie sie gegeneinander auspielt und ausbeutet. Daher kommt die Uneinigkeit. Nicht von Bürgern, sondern aus der Politik und der Wirtschaft, die die EU als Binnenmarkt alleine begreifen. Dabei ist Europa so viel mehr als ein Markt.

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vetris_molaud 05.06.2018, 06:42
14.

Um den Botschafter eines befreundeten Staates zur unerwünschten Person zu erklären, bedarf es viel mehr als dieses Interview. Wäre er schon ein paar Monate im Amt, könnte er „zu wichtigen Konsultationen“ oder aus „gesundheitlichen Gründen“ nach Hause abberufen werden. Offenbar hatte ihn niemand in verständlicher Form erklären können, was ein Botschafter überhaupt ist und welche geschriebenen und ungeschriebenen Regeln es da gibt. So werden wir den Trump-Jünger noch solange ertragen müsse, bis er sich mit AFD-Politikern trifft oder etwas in der Art.

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eunegin 05.06.2018, 06:43
15. Botschafter = Brückenbauer

Ein Botschafter soll u.a. vermitteln und Brücken bauen, zwischen Gastregierung/Gastland und dem Entsendestaat. Nicht einreißen. Job verfehlt, Herr Grenell. Er soll keine Brücken bauen zu Gruppen, die die Ordnung des Gastlandes zerstören möchten und Europa spalten. Es ist höchste Zeit, sich von diesen USA abzunabeln. Wenigstens während der Trump-Jahre.

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robr 05.06.2018, 07:02
16. Absolut!

Schulz hat absolut Recht! Der neue US-Botschafter ist so untragbar wie den Präsidenten der ihn ernannt hat.
Den Trump müssen wir leider ertragen. Wenn dieser, wie anzunehmen ist, Grenell als "Message" ernannt hat, kann man nur mit Rausschmiss antworten.
Es ist die einzige Antwort die Trump verstehen würde.
Grenell ist als Persona non Grata zu behandeln, anders geht es nicht.

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milpark 05.06.2018, 07:12
17. Das Geschrei der Einmischer

Das Geschrei ist insofern bemerkenswert, als von genau solchen Schreiern ohne Unterlass den nicht genehmen Regierungen - Polen, Ungarn, jetzt Italien - vorgeschrieben wird, was sie zu tun und zu lassen haben. Einen "Philantropen" wie George Soros lässt man schalten und walten. Und wer ist eigentlich Martin Schulz, der hier keck Ratschläge gibt?

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Korken 05.06.2018, 07:23
18. Wo sind die Demokraten

Wo sind denn eigentlich die Demokraten in den USA abgeblieben? kein Mucks mehr, keine Verurteilung der US Politik, nicht im In- wie auch im Ausland. Stillschweigendes Übereinkommen der Akzeptanz? Man würde erwarten, dass von der Mehrheit, die die Demokraten bei der Präsidentenwahl ja mit Millionen von Stimmen vor Trump hatten, dem Auftreten und verheizen sämtlicher Beziehungen agierenden Regierung etwas entgegenzusetzen hätten. Aber man bekommt nichts mit.

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tomrobert 05.06.2018, 07:23
19. Wenn der Grenell schon soviel Angst verursacht, dann gute Nacht.

Last doch den Mann reden. Wie weit muss es mit Europa schon sein, das man noch nicht einmal mehr dem Kurz einen EU Spirit zutraut? Hat den jemand Angst der Grenell suggeriert dem Kurz die Abspaltung Österreichs zum
"Österreichexit"? Lächerlich!

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