Forum: Politik
US-deutsche Beziehungen: Berlin rätselt über Romney
DPA

Die Deutschen mögen Barack Obama - doch was ist, wenn Mitt Romney die Wahl gewinnt? Der Republikaner ist außenpolitisch schwer einzuschätzen. In Berlin fragen sich Politiker, was auf Deutschland zukommen könnte.

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abseitstor 01.11.2012, 16:09
50. Was man hier nicht alles lernt

Zitat von qvoice
Naja, der Vietnamkrieg ist von J. F. Kennedy begonnen worden.
Ich bin immer wieder begeistert davon, was man in den Forumbeiträgen nicht alles Neues lernen kann. Bislang hatte ich immer gedacht, es wäre ein Bürgerkrieg gewesen, in den sich die USA eingemischt hatte und aus dem sie sich vor seinem Ende zurückgezogen hat.

Aber zurück zur Ausgangsfrage: der Mitforist, dem Sie geantwortet hatten, widersprach der Darstellung, dass die USA Kriege zur Aufbesserung der Staatskasse führen.
Wieviel hat denn den USA der, wie Sie schreiben, von Kennedy begonnene Vietnamkrieg so unter dem Strich eingebracht?

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b.oreilly 01.11.2012, 16:12
51.

Zitat von wohclef
Keine Chance für den Mann! "Sandy" ist gegen ihn und seinen Erstauftritt in Berlin hat er auch nicht vorgenommen.
naja, ob die Naturgewalten sich politisch einbringen, sei noch dahin gestellt.
ER ist übrigens nicht nach Berlin gekommen, weil Frau Merkel zum fraglichen Zeitpunkt im Urlaub war. Aber selbst wenn er hier gewesen wäre, auf die derzeitige Situation kurz vor der Wahl hätte das niemals einen Einfluss gehabt. Deutschland ist nun wirklich nicht der Nabel der Welt! :-(

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hxk 01.11.2012, 16:13
52.

Zitat von ChrisQa
Natürlich ist Romney gegen Eurobonds, denn er ist ein Mann des Kapitals. Für Spekulanten sind Eurobonds ein Folterinstrument, da Si dann keine Chance mehr haben, einzelne Staaten aus dem Euro zu kicken. Uns wird das Geld derzeit nicht aus den Taschen gezogen, wir schenken es freiwillig durch Untätigkeit den Banken.
Sie haben da was nicht verstanden. Niemand spekuliert in diesem Kontext auf die Pleite eines Staates, denn dann würden man ja nix bekommen. Es wird darauf spekuliert, dass sich ein paar reiche Dumme finden, die die Schulden dieses Landes übernehmen.

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postnational 01.11.2012, 16:17
53. Philipp Mißfelder ist doch diese Sarah Palin der CDU

Es ist ganz offensichtlich, daß mit einem US-Präsidenten Romney Bushs Axis-of-Evil-Ideologie zurückehren wird, die zwangsläufig in War-on-Iran münden muß. Das wird auf eine Polarisierung der Welt hinauslaufen, daß Romneys diskrete Unterstützung eines israelischen Angrifsskrieg gegen Iran aufgerechnet wird gegen Putins Unterstützung für Assad in Syrien.

Alle werden dieses große Abschlachten dulden, und für die Bundesregierung wird sich gar nicht mehr die Entscheidung stellen, ob sie wieder wie gegen Bushs Irak-Krieg mit Putin paktiert, der Grosny zeitgleich noch platter gemacht hatte als Bush Bagdad. Die werden einfach gar nicht mehr gefragt und bereiten sich offensichtlich schon auf das gemütliche Wegsehen vor.
Aber das Spiegel Online mir schon diesen Mißfelder als "Experten" präsentiert, ist dann doch ein verspäteter Halloween-Schocker – es geht hier aber nicht mehr um Hüftgelenke!

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Pfaffenwinkel 01.11.2012, 16:22
54. Mit Romney als US-Präsident

könnte diese Erde noch etwas dunkler werden, fürchte ich. Aber so weit wird es hoffentlich nicht kommen.

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abseitstor 01.11.2012, 16:26
55. Ach, Skandinavien

Zitat von Jay's
(...) Insofern ist der amerikanische Einfluss auf Deutschland nicht gut und Deutschland hat sich von der sozialen Marktwirtschaft total entfernt. Deutschland haette sich eher an den skandinavischen Laendern orientieren sollen als an die USA. (...)
Ach, Skandinavien!

Ewige Sehnsucht der Linken.
Schade nur, dass das Skandinavienbild der meisten reichlich angestaubt und im Schwerpunkt von ABBA, IKEA-Betten und 70er Jahre Pornos geprägt ist.
Schweden zum Beispiel ist rein wirtschaftlich mit seinem Sozialstaat schon Anfang der 1990er Jahre fast in die Pleite geschliddert und hat die Reset-Taste drücken müssen. Karenztage (also keine Lohnfortzahlung aber dem ersten Tag) oder private Altersvorsorge sind schon damals eingeführt worden. Ach so, die Sozialdemokraten regieren in Schweden schon seit Jahren nicht mehr.

Oder gehen Sie mal nach Dänemark und versuchen den Menschen dort das deutsche Kündigungsschutzgesetz zu erklären. So etwas ist da völlig unbekannt; auf dem dortigen Arbeitsmarkt ist das Problem auch eher auf der Seite der Arbeitgeber, Personal zu bekommen, da der Laden auch dank des flexiblen Arbeitsrechts boomt.

Der einzige Ort, an dem man noch richtige skandinavische Romantik pflegen kann, ist in Schweden beim staatlichen Alkoholmonopol Systembolaget. Da kostet der Schnaps immer noch ein Vermögen.

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eingedanke 01.11.2012, 16:33
56. oder umgekehrt

Zitat von sysop
Die Deutschen mögen Barack Obama - doch was ist, wenn Mitt Romney die Wahl gewinnt? Der Republikaner ist außenpolitisch schwer einzuschätzen. In Berlin fragen sich Politiker, was auf Deutschland zukommen könnte.
Washington rätselt über Berlin.

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Euclid 01.11.2012, 16:34
57. Obama vs Romney kein Unterschied

Zitat von sysop
Die Deutschen mögen Barack Obama - doch was ist, wenn Mitt Romney die Wahl gewinnt? Der Republikaner ist außenpolitisch schwer einzuschätzen. In Berlin fragen sich Politiker, was auf Deutschland zukommen könnte.
Der Beitrag erinnert an das Bild von der Maus vor der Schlange. Er ist nur verständlich wenn man davon ausgeht, dass die deutschen Politiker selbst nicht wissen was sie wollen, d.h. keinen Plan für das deutsche Volk haben. Denn das Problem ist nicht wer im White House residieren wird, das Problem ist die Unfähigkeit der deutschen Politiker intelligente, selbständige Konzepte im alleinigen Dienste des deutschen Volke, zu entwickeln, verwirklichen und auf Unvorhergesehenes mit zielbewussten Antworten zu reagieren. Nicht anders als was tausende von Managern täglich in der Industrie tun müssen.

Dass Tragische ist, das der deutsche Politiker nichts zu bieten, kein Rückgrat hat. Er zieht die Rolle des deutschen Michels vor, er liebt es wenn man ihm sagt was er zu tun hat. Diese Schwäche wird nicht nur von den Amerikaner, wie man an der EURO Tragödie sieht, selbst von Länder wie Zypern rigoros ausgenutzt.

Wenn z. B. der Abzug der US Truppen auf deutschem Boden in den Interessen des deutschen Volkes sein sollte, dann könnte mich kein amerikanischer Präsident gleich welcher Couleur, oder fadenscheinige Ausrede deutscher Interessengruppen, davon abhalten, dieses Ziel intensiv zu verfolgen und auf Verwirklichung bestehen.

Ob Obama oder Romney ist völlig irrelevant für Europa und Deutschland. Der amerikanische Präsident wird immer in erster Linie in den Interessen des amerikanischen Volkes handeln, zwar mit andersgeartetem Akzenten und Approach, in der Grundeinstellung gibt es keine Unterschiede. Ein Element von Herrn Romneys Weg wird sein die Europäer, vor allem Deutsche, zur Kasse zu bitten, so sicher wie das Amen im Gebet.

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sr11 01.11.2012, 17:06
58. Interessen des amerikanischen Volkes vertreten?

Zitat von Euclid
Der Beitrag erinnert an das Bild von der Maus vor der Schlange. Er ist nur verständlich wenn man davon ausgeht, dass die deutschen Politiker selbst nicht wissen was sie wollen, d.h. keinen Plan für das deutsche Volk haben. Denn das Problem ist nicht wer im White House residieren wird, das Problem ist die Unfähigkeit der deutschen Politiker intelligente, selbständige Konzepte im .....
Wachen Sie auf! Der letzte US Präsident, der die Interessen des amerikanischen Volkes vertreten hat, war JFK. Sie wissen, was aus ihm geworden ist...

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soundsowas 01.11.2012, 17:12
59. Krieg

egal wer in den USA Präsident wird, jeder neue Präsident will seinen Krieg und den bekommt er auch

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