Forum: Politik
US-Einwanderer in Los Angeles: Angst vor Trumps Häschern
AFP/ Immigration and Customs Enforcement

Razzien, Massenverhaftungen, Abschiebungen: Knallhart setzt Donald Trump seine Einwanderungspolitik durch. Viele Migranten leben in Furcht, manche tauchen unter. Szenen aus einem neuen Amerika.

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nahal 14.03.2017, 13:04
20.

Zitat von stedaros
man redet schon von Deportation, das ist ein Begriff des Faschismus und wir wissen aus eigener Erfahrung, wie es ....
http://abcnews.go.com/Politics/obamas-deportation-policy-numbers/story?id=41715661

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Chatzi 14.03.2017, 13:05
21. Aha, merkwürdige Realitätsentfremdung!

Zitat von kuschl
Abgeschoben werden Illegale, wo ist da das Problem. Der Rechtsstaat hat sich an die Regeln zu halten. Nur weil über Jahre dieses Recht nicht durchgesetzt wurde, überrascht jetzt dessen Durchsetzung? Ein merkwürdiges Rechtsverständnis.
Haben sie schonmal daran gedacht, dass kein Mensch illegal sein könnte, nirgendwo? Und warum zahlt ein angeblich "illegaler" Steuern in dem Land, das ihn für nicht erwünscht erklärt? Wieso hält sich die amerikanische Wirtschaft mit solchen "illegalen" Arbeitskräften so galant über Wasser? Von Moral und Anstand haben Sie wohl noch nie etwas gehört, oder?

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gingermath 14.03.2017, 13:05
22. Gewohnheit macht es nicht legal

Per präsidial Verordnung wurden zu Zeiten Obamas knapp 5 Millionen illegale Einwanderer, die sich schon längere Zeiten in der USA aufhielten, geschützt, allerdings wurden auch circa 400.000 jedes Jahr abgeschoben, mehr als bei jedem anderen.
Auch wenn ich es nicht gut finde, dass Familien auseinander gerissen werden, war es vorherzusehen, doch sich zu verstecken, finde ich, ist der falsche Weg.
Gerade jetzt sollte man sich um eine Aufenhaltsgenehmigung kümmern, immer noch besser als im Zweifelsfall keine vorweisen zu können, auch wenn man dadurch ins Fadenkreuz gerät.

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teletubby1951 14.03.2017, 13:06
23.

eine jahrzehntelange ungesetzliche situation wird bereinigt. es ist die aufgabe der behörden nicht immer aus bequehmlichkeit wegzusehen. es wäre wünschenswert, in deutschland würde mit vergleichbarer härte gegen ausreisepflichtige asylbewerber vorgegangen. aber das verhindern grüne partialinteressen - leider.

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denn76 14.03.2017, 13:06
24.

Zitat von kuschl
Abgeschoben werden Illegale, wo ist da das Problem. Der Rechtsstaat hat sich an die Regeln zu halten. Nur weil über Jahre dieses Recht nicht durchgesetzt wurde, überrascht jetzt dessen Durchsetzung? Ein merkwürdiges Rechtsverständnis.
Schon klar dass bei einigen hier im Forum sofort die Augen leuchten, sobald sie von Abschiebung lesen.
Das Problem haben Sie aber schon in Ihrem Kommentar beschrieben - diese Menschen leben twl. Jahrzehnte in den USA, haben sich eine Existenz aufgebaut, gearbeitet und Steuern bezahlt.
Jetzt alle abschieben ohne Einzelfallprüfung ist unmenschlich.

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Attila2009 14.03.2017, 13:07
25.

Die Sprache bei SPON ist verräterisch .Trumps "Häscher ":
Die gleiche Polizei die unter Obama "für Ordnung sorgt" mutiert über Nacht zu Häschern, also eifrige Diener eines diktatorischen Regimes ?
Man muss Trump nicht mögen aber wäre ich Amerikaner oder gar US Beamter würde ich jetzt protestieren.
SPON sollte auch bei Trump verbal abrüsten .Der ist gewählt, demokratisch gewählt und nun ist es gut !

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Rahmenkompetenz 14.03.2017, 13:09
26. Was läuft denn nun falsch in den USA?

Was läuft denn nun falsch in den USA? Die Gesetze, der Umgang damit oder beides?

Es gibt Gesetze und die werden vollzogen, denn sonst hat an Anarchie. Es ist wie eine Gebetsmühle, kommt es zum Schwur, geht das Gejammere los. Der Umkehrschluss, was wäre, wenn man alles so laufen ließe der findet dann gar nicht statt. Unsere Kanzlerin hat dazu im Herbst 2015 ja eine bekannte Probe abgeliefert.

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schwaebischehausfrau 14.03.2017, 13:09
27. Das versteh einer...?

Wenn die Menschen alle arbeiten (und damit keine Belastung für die Sozialsysteme sind, und zudem bestens integriert sind in der Gesellschaft , und sich nichts zuschulden kommen lassen - wieso zum Teufel konnte Trump dann die Wahlen gewinnen, denn die Abschiebung von illegalen Migranten war ja eine der zentralen Forderungen seiner ganzen Wahlkampf-Kampagne? Offenbar gibt es doch zig Millionen (ebenso rechtschaffene) US-Amerikaner, die Trump gerade deshalb gewählt haben. Soll heissen: Es wäre doch schön, mal beide Seiten der Medaille vorzustellen. Ganz besonders in einem journalistisch ambitionierten "Nachrichten-Magazin".

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Chatzi 14.03.2017, 13:10
28. Bericht ohne Empathie ist was Sie möchten?

Zitat von ingofischer
Das ist für die "undokumentierte Migranten" wirklich ein harter Schicksalsschlag und der Artikel ist so geschrieben, dass man gut mit den Betroffenen mitfühlen kann. Nur sollte m.E. ein Nachrichtenmagazin zur Erläuterung von politischen Entscheidungen nicht nur persönliche Schicksaale beleuchten, sondern zumindest ergänzend erläutern, wie die gesetzlichen .....
Ach so? Sie wollen subjektive Fakten? Als ob es in einer Berichterstattung von einem Krieg nicht um menschliche Schicksale geht, sondern nur der Grund berichtet werden darf!? Als ob es in einer Berichterstattung um Migration nicht um das Elend und die Hintergründe der Menschen geht, sondern um die Gesetze, mit denen das angeblich "ungesetzliche" geregelt werden soll, zum Schutz der Wohlstands-Besitzstandswahrer? Sagen Sie mal, mit welchen Übersprungshandlungen bewältigen Sie eingentlich Ihren täglichen Alltag? Das ist ja widerlich!

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nahal 14.03.2017, 13:10
29. Berichtigung

Es wäre gut, wenn der Spiegel einen Fehler vermeiden würde:
Der US-Präsident kann keine Gesetze erlassen. Das kann nur die Legislative tun.
Somit gibt es auch kein Trump-Einwanderungsgesetz.

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