Forum: Politik
US-Einwanderer in Los Angeles: Angst vor Trumps Häschern
AFP/ Immigration and Customs Enforcement

Razzien, Massenverhaftungen, Abschiebungen: Knallhart setzt Donald Trump seine Einwanderungspolitik durch. Viele Migranten leben in Furcht, manche tauchen unter. Szenen aus einem neuen Amerika.

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catomaior 14.03.2017, 13:10
30. Ein gutes Vorbild, Rechtsstaatlichkeit wird durchgesetzt, leider von dem falschen Mann.

Wo liegt das Problem ? Das Gesetz gilt für jeden, aus dem Umstand der persönlichen Betroffenheit etwas anderes ableiten zu wollen ist absurd. Wenn es in Hamburg die gleiche rechtsstaatliche Grundhaltung wie nunmehr in den USA gegeben hätte, dann hätten wir in der Stadt das Problem mit den sogenannten "Lampedusaflüchtlingen" nicht gehabt. Es wird Zeit, dass die etablierten Parteien das Recht durchsetzen, bevor noch mehr Leute wie Trump, Wilders und Petry sich in der Öffentlichkeit und in staatstragenden Ämtern darstellen können. In Deutschland leben ca. 200.000 Ausreisepflichtige, ohne dass etwas nennenswertes geschieht, wenn man mal von einer Sammelabschiebung von ca. 20 Personen absieht. Das ist kein Zeichen von Rechtsstaatlichkeit! Wer die vorgenannten Gestalten und Frau Le Penn zu Recht nicht will, der sollte sich der Erkenntnis nicht verschließen, dass es an der Zeit ist die selbst geschaffenen Probleme zu beseitigen.

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bstendig 14.03.2017, 13:11
31. Ist Ihr

Zitat von kuschl
Abgeschoben werden Illegale, wo ist da das Problem. Der Rechtsstaat hat sich an die Regeln zu halten. Nur weil über Jahre dieses Recht nicht durchgesetzt wurde, überrascht jetzt dessen Durchsetzung? Ein merkwürdiges Rechtsverständnis.
tatsächlich einer oder ist es eben ein freudscher?
"Rechtssaat" wäre übrigens der korrekte Ausdruck. Aber Sie meinen wohl den Rechts-Staat.

Nun, auch wir kennen den Rechtsstaat und ich bin für
die strikte Einhaltung. Allerdings kennen wir auch den Begriff "Gewohnheitsrecht" und den Begriff "unzumutbare Härte". das wäre auch in einem Rechts-Staat möglich.

Wenn der Mann jetzt seit 25 Jahren in den USA lebt kann man ihm schon das Gewohnheitsrecht einräumen. Uns so schlimm wird sein Verkehrsdelikt nicht gewesen sein. - also unzumutbare Härte wenn man dadurch eine Familie auseinanderreißt.
Ich hoffe mal, dass die Rechts-Saat nicht unseren Rechts-Staat in ähnlicher Weise untergräbt. Es wäre furchtbar.
Und Ihnen wünsche ich, dass Sie nie in den Genuss solche Behandlung durch irgendwelche Flachpfeifen egal welcher Couleur kommen. Sie würden Ihren Artikel wahrscheinlich dann unter einen anderen Licht neu bewerten oder umschreiben.

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teja8961 14.03.2017, 13:12
32. Schuldfrage

Zitat von ingofischer
Das ist für die "undokumentierte Migranten" wirklich ein harter Schicksalsschlag und der Artikel ist so geschrieben, dass man gut mit den Betroffenen mitfühlen kann. Nur sollte m.E. ein Nachrichtenmagazin zur Erläuterung von politischen Entscheidungen nicht nur persönliche Schicksaale beleuchten, sondern zumindest ergänzend erläutern, wie die gesetzlichen .....
Man gibt den amerikanischen Behörden die Schuld für die Schicksale. Die Schuld liegt bei denen, die wissentlich illegal die Grenze überschritten haben.
In Mexiko kommt man ins Gefängnis, wenn man unerlaubt im Land ist!
Es sind auch keine Szenen aus dem neuen Amerika. Pres. Obama hat Millionen von "illegal aliens" ( die green card für die , die legal im Lande sind, hat die Bezeichnung "resident alien") über die Jahre ausgewiesen. Er hat ein bisschen gemogelt, denn er hat die mitgezählt, die garnicht erst reingelassen wurden.

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schorsch_69 14.03.2017, 13:17
33. Tja

Zitat von stedaros
man redet schon von Deportation, das ist ein Begriff des Faschismus und wir wissen aus eigener Erfahrung, wie es weitergeht. Mir wird Angst dabei. Amerika wird daran zerbrechen, wenn es den Spuk nicht bald beendet. Unter diesem Präsidenten ist es sogar möglich dass die nächsten Präsidentschaftswahlen nicht mehr stattfinden. Auch das kennen wir schon aus eigener Erfahrung.
Wenn schon, ist Deportation viel eher ein Begriff aus der weissen amerikanischen Geschichte - als ganz Völker der Ureinwohner "umgesiedelt" wurden!

Wenn nun ein gewählter ultrarepublikanischer Präsident die geltenden Gesetze nun in seinem Sinne nahezu wortwörtlich umsetzt und "illegale" Einwanderer konsequent ausweist, hat dies ursächlich eher wenig mit diesem zu tun - eher mit der absoluten Unfähigkeit/Ignoranz der vorherigen Regierungen, angemessenere Gesetze zu verabschieden!

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schnitteuk 14.03.2017, 13:17
34.

Zitat von stedaros
man redet schon von Deportation, das ist ein Begriff des Faschismus und wir wissen aus eigener Erfahrung, wie es weitergeht.
"Deportation" ist in der englischen Sprache ein völlig akzeptables und neutrales Wort und keineswegs mit Assoziationen, die auf Faschismus hindeuten, besetzt.

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Butze 14.03.2017, 13:20
35. es ist aber sehr wohl ein Unterschied

ob ein Staat jahrzehnte lang weg geschaut hat oder nicht. Klar sind viele erst mal nicht auf die Idee gekommen sich um einen legalen Aufenthaltsstatus zu kümmern - warum etwas riskieren wenn es nicht sein muss. Die gefühlslosen Recht und Ordnung muss sein Kommentare hier und "selber schuld" zeigen nur wie empathie- und fantasielos manche Menschen und die Polltik von Donald Trump sind.

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eckawol 14.03.2017, 13:23
36. Wieviele

Auf ein Eingständnis, ev. als Tweet, darf man gespannt sein.

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samsix 14.03.2017, 13:24
37. Wie wäre es denn bei uns?

Hierzulande werden alle Nicht-EU-Bürger ohne gültige Aufenthaltstitel im Normalfall abgeschoben und zwar unabhängig von der Frage, wie lange sie hier bereits leben. Jedenfalls werden sie nicht als "Einwanderer" betrachtet. Wieso sollte dies in den USA anders sein?

In diesem Fall jedenfalls verletzt Trump keine rechtstaatlichen Prinzipien oder verletzen wir diese auch?

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immerfroh 14.03.2017, 13:25
38.

Zitat von jadehase
Dass der Liberalismus und die Weltoffenheit den Bach runtergeht, ist ja sofort offensichtlich. Ich frage mich aber viel grundlegender: Wo bleibt da die Menschlichkeit?!
Menschlichkeit ? pappalapapp
Law and order sind höhere Rechtsgüter.

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privatbahn 14.03.2017, 13:26
39. Nichts illegales

Wenn ich den Artikel richtig gelesen habe, tut Donald Trump nichts, was nicht bereits durch bestehende Gesetzte legitimiert wäre. Eigentlich wendet er nur geltendes Recht an.

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