Forum: Politik
US-Einwanderer in Los Angeles: Angst vor Trumps Häschern
AFP/ Immigration and Customs Enforcement

Razzien, Massenverhaftungen, Abschiebungen: Knallhart setzt Donald Trump seine Einwanderungspolitik durch. Viele Migranten leben in Furcht, manche tauchen unter. Szenen aus einem neuen Amerika.

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aurichter 14.03.2017, 13:51
60. Ist schon verstörend

wenn man sich, so wir hier im Bericht, nur um Einzelschicksale auslässt, doch es gibt, auch wenn es Einige hier partout nicht wahrhaben wollen, eben auch Millionen Einzelschicksale, die auch Steuern zahlen und ein wertiger Teil der US-Gesellschaft sind. Stellvertretend diese sogenannten Einzelschicksale auf arrogante Art und Weise beiseite zu schieben, spricht für die Kleingeistigkeit der Foristen. Man stelle sich Mal vor die Ureinwohner hätten die Möglichkeiten gehabt diese Eindringlinge zu deportieren, dann würde es keinen blonden Pudel an der Spitze geben. Ich finde, ein schöner Gedanke.

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krypton8310 14.03.2017, 13:53
61.

Zitat von Chatzi
Haben sie schonmal daran gedacht, dass kein Mensch illegal sein könnte, nirgendwo? Und warum zahlt ein angeblich "illegaler" Steuern in dem Land, das ihn für nicht erwünscht erklärt? Wieso hält sich die amerikanische Wirtschaft mit solchen "illegalen" Arbeitskräften so galant über Wasser? Von Moral und Anstand haben Sie wohl noch nie etwas gehört, oder?
Die Illegalen sind nicht angeblich illegal, sondern tatsächlich. Steuern zahlen die (wahrscheinlich nicht alle), damit sie keine Probleme bekommen. Genau wie jeder andere auch. Das macht keinen zu etwas besonderem. Wer sein Leben auf ein illegales Standbein stellt, muss damit rechnen, dass er irgendwann fällt. Wenn das passiert, sollte man dankbar für die Zeit bis dahin sein anstatt sentimental zu werden. Stellen Sie sich mal vor, Sie erschleichen sich jahrzehntelang etwas, das Ihnen nicht zusteht und müssen bei Entdeckung lediglich das Erschleichen sein lassen, das ist die einzige Strafe. Hört sich für mich nach einem guten Deal an! Leider gewöhnt man sich halt zu schnell an den erschlichenen Zustand und Verschlechterung tut immer weh.

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tomxxx 14.03.2017, 13:53
62. Das ist jetzt doch nicht seit Trump so...

das Thema Illegale und Einwanderungsbehörde mit einem sehr bigottem Ansatz war doch eigentlich schon (fast) immer so...

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gabriel6000 14.03.2017, 13:53
63. Recht ist Recht

Und wenn wer glaubt, nur weil er sich benachteiligt fühlt, darüber zu stehen, wird eben irgendwann blöd da stehen. Das war schon immer so.

Der Hitler-Vergleich ist falsch, denn Hitler hat nach "Rasse" entschieden und deportiert und nicht nach demokratisch anerkannten Recht. Außerdem habe ich bis jetzt noch nicht gehört, dass Trump irgendwen in Viehcontainern in Massen-Vernichtungslager deportiert. Das allein war eine Spezialität von uns deutschen und wer jetzt meint, Deutschland sei doch rechtsstaatlicher oder demokratischer sollte vielleicht mal ein paar Fragen stellen (Grenzöffnungen, Bruch von Maastricht-Verträgen u.a.)

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hassowa 14.03.2017, 13:54
64. Trump macht nur das, was bei uns angeblich nicht geht

er setzt gültige Gesetze um. Und das ist eben die Aufgabe eines Präsidenten.

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denn76 14.03.2017, 13:56
65.

Zitat von winnirich
"Razzien, Massenverhaftungen, Abschiebungen: Knallhart setzt Donald Trump seine Einwanderungspolitik durch". Hier geht es mitnichten um Einwanderungspolitik, dafür gibt es bekannte Regeln und Gesetze. Einen Antrag auf Einwanderung kann .....
Wieso Schwarzarbeit? Die "Illegalen" zahlen sehr wohl auch Steuern

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schwaebischehausfrau 14.03.2017, 13:58
66. @zynik: Grundrechte?

Zitat von zynik
Die Bezeichnungen ändern sich, die Methoden bleiben die gleichen. Heute nennt man diese Menschen eben "Illegale". Damit verwirkt der Mensch offensichtlich seine Grundrechte.
Welches "Grundrecht" meinen Sie? Sich den Staat, in dem man lebt auszusuchen, ist meines Wissens kein "Grundrecht"? Weder bei uns noch in irgendeinem anderen Staat dieser Welt . Man hat den Eindruck, dass man sich um so mehr an Trump und den USA abarbeitet, je mehr selbst die größten "Willkommenskultur-Freunde" und "Migration ohne Obergrenze"-Befürworter realisieren, dass es für das eigene Land eben doch Grenzen der Belastbarkeit gibt. Sonst könnte man ja, anstatt sich über Trump aufzuregen, jeden Tag an die Bundesregierung appellieren, den Flüchtlingsdeal mit Erdogan zu kündigen und stattdessen alle in der Türkei und Nordafrika ausharrrenden Menschen bei uns aufzunehmen nach dem Motto: "Kein Mensch ist illegal". Da ist es aber dann doch bequemer, sein Mütchen an Trump's Politik abzukühlen.

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norbertwolff 14.03.2017, 13:58
67. Was nur wenig diskutiert wird ...

... ist, dass bisher das bestehende Recht bewusst nicht umgesetzt wird, weil das Ameisenheer der illegalen Einwanderer von der weißen Ober und Mittelschicht bewusst als Arbeitspersonal genutzt und benötigt wird - außer man kandidiert für ein öffentliches Amt - da für diese Art von Jobs keine Amerikaner zur Verfügung stehen. Anders als die Latinos meckern die nach kurzer Zeit, stellen Ansprüche (nicht nur Geld) und sind unzuverlässig, weil sie nicht unter dem Damoklesschwert der Abschiebung stehen. Und jetzt wird eine Zeitmangel öffentlichkeitswirksam abgeschoben, damit der weiße Trash sich überlegen fühlen kann. Und dann wird man still und heimlich zur alten Praxis zurückkehren, weil man es braucht und so haben will im weißen Establishment.
Es ist wie bei uns mit den häuslichen Pflegekräften.

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denn76 14.03.2017, 13:58
68.

Zitat von doktor_polidori
... nämlich im Artikel zu "Fake News" muss ich hier wieder tadeln. Der Begriff "Häscher" ist sicher nicht neutral, auch wenn ich hier wieder die Verteidiger des Journalismus höre, die mir erklären.....
Duden schreibt dazu "Person, die in amtlichem Auftrag jemanden verfolgt, hetzt und zu ergreifen versucht"
Also sehr passend finde ich, nix worüber man sich aufregen müsste.

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kar98 14.03.2017, 13:59
69. Es geht in dem Artikel um ILLEGALE

...die keinerlei Recht zum Aufenthalt in den USA haben. Es werden also nur bestehende Gesetze durchgesetzt. Kann ich verstehen, daß man sowas beim Spiegel nicht haben will, wie gruselig, oh weh!

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