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US-Experten zum Krim-Konflikt: "Wir sollten Putin nicht drohen"
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Kurz vor dem geplanten Krim-Referendum erhöht der Westen den Druck auf Russland. Das könnte nach hinten losgehen, warnen Fiona Hill und Clifford Gaddy von Amerikas Brookings Institution. Hier erklären sie, wie Präsident Wladimir Putin tickt.

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tinosaurus 16.03.2014, 04:28
130. Ach so

Größenwahnsinnigen darf man nicht drohen, weil sie unberechenbar sind? Merkel hat ausdrücklich betont, dass es keine militärischen Drohungen geben wird. Aber eine wirtschaftliche Isolation ist mehr als angesagt. Sonst wird EU noch abhängiger von einem Diktator.

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stanleybi 16.03.2014, 05:29
131. Die kalten Krieger sind zurueck

Die kalten Krieger sind zurueck ...und Angela Merkel die soeben von OB und CA duepierte reiht sich geflissentlich wieder ein in die Phalance der Krakehler. Diese Problem koennte ja auch schnell ein fuer allemal "geregelt" werden: Die Russen haben keine Chance, wir sind bereit, siegessicher. Mit unseren Ost-Erweiterungen zwingen wir PU in die Knie, wir stehen unmittelbar an fast allen seinen Grenzen- von nahezu allen Seiten. Die "Insulaner" OB und CA, die Antreiber, haben kaum Befuerchtungen, sind weit weg vom gefaehrlichen Geschehen. Deren Darstellung von "Freiheit" ist ein Renner, muss weiter forciert werden, beguenstigt deren Intentionen.

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friedliche 16.03.2014, 06:00
132. Nicht vergessen,

Zitat von mehrhirnbitte
wichtig ist, dann soll er doch einfach sagen was er will. Das wäre etwas intelligenter. Er kalkuliert einfach so wie damals sein Vorgänger mit dem Schuh vor der UNO, und weil er mehr Chuzpe zu haben glaubt soll der Rest der Welt auf seine Befindlichkeiten eingehen. Frechheit siegt + der Klügere gibt nach = Russland macht was es will, weil der Westen es am Ende doch nicht so wichtig findet, ob die Ukraine und andere Anrainerstaaten gestückelt werden.
der Aktion mit dem Schuh war ein Spionagefall vorausgegangen, der zunächst heftigst abgestritten worden war. Da aber die Beweislage eindeutig war, und das betreffende Flugzeug inklusive Pilot zur Auswertung zur Verfügung standen, musste die USA dies zugeben. Deswegen dieser berühmte Ausraster vor der UNO.

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Gruuber 16.03.2014, 10:34
133. Selbstverständlich ist es genau umgekehrt. Die Krim, wo die Russen eine erdrückende

Mehrheit gegenüber den Ukrainern besitzen, ist der Gefahr einer ukrainischen Militärinvasion ausgesetzt.

Oder glaubt jemand, die mit westlicher Hilfe in krimineller Weise an die Macht geputschte ukrainische Regierung, bestehend aus korrupten Abgewählten, Brandstiftern, Gewalttätern (was man nach dem Strafgesetz übrigens verbrecherischen Aufstand und Aufruhr nennt), würde es dabei belassen, sich nur wieder die alle Pfründe einzuverleiben und die westlichen Milliardenhilfe so aufzuschnupfen, dass die Bevölkerung möglichst wenig davon zu Gesicht bekommt?

Vielleicht so wie in Georgien, Syrien, Libyen, Ägypten? Wie im Irak? Natürlich nicht! Die kriegs- und bürgerkriegslüsterne NATO hätte und wird selbstverständlich auch weiterhin die militärische Unterminierung aller Länder der Erde vorantreiben, die nicht politisch nach ihrer Pfeife tanzen und nicht den "freien Markt" der USA und EU (mit Subventionen, Protektionismus, Steuergeschenken bis zum Abwinken) nach Belieben fuhrwerken und absahnen lassen.

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riesers 16.03.2014, 12:48
134.

Zitat von joachim_m.
Sie vergessen in ihrer Analyse eines: Ab einem bestimmten Punkt wird man die Geister, die man gerufen hat, nicht mehr los. ...
Sehr vernünftiger Beitrag, stimme ich zu. Ich glaube ebenfalls, dass Putin auch ein Gefangener seiner Umgebung und seiner eigenen Vergangenheit ist. Wie die Olympiade gezeigt hat, möchte er sehr gern im Weltzirkus mitmachen. Jetzt steht er mächtig unter Druck zwischen Rinde und Borke.

Gefragt ist Besonnenheit auf allen Seiten. Die unberechenbare Gefahr sind allein die Chaoten und die Scharfmacher, ebenfalls auf allen Seiten. Das Referendum demonstriert zwar den vermeintlichen Volkswillen der Krim, hat aber sonst keine reale Bedeutung und Wirkung, außer als Basis für politische Verhandlungen zur Zukunft der Krim. Putin braucht den Druck des Westens als Rechtfertigung für Nachgeben gegenüber seiner Umgebung, aber der Druck muss moderat sein und Auswege zulassen. Russland braucht den Westen, genauso wie der Westen auf Russland nicht verzichten kann. Gegenseitige Verteufelungen, vorauseilende Drohungen und vorschnelle Maßnahmen helfen definitiv nicht weiter.

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Behaglichkeit 16.03.2014, 13:11
135. Provokateure?

Zitat von VersteherX
Swoboda Radikale erschiessen Demonstranten Ersten Erkenntnissen zufolge hätten die pro-russischen Kräfte, die sich auf dem Swoboda-Platz von Charkow getroffen hatten, am späten Freitagabend ein Gebäude des rivalisierenden Lagers zu stürmen versucht. Zuvor waren aus einem Auto auf gleichgesinnte Demonstranten Schüsse abgefeuert worden, hieß es aus Polizeikreisen. Die Autoinsassen seien zu einem Gebäude verfolgt worden, aus dem heraus ukrainische Nationalisten weitere Schüsse abgegeben hätten. (t-online / reuters) Männer haben also aus einem Auto heraus auf Demonstranten das feuert eroeffnet...
Welche Schlußfolgerung kann man daraus ziehen? Kann ausgeschlossen werden, daß von Putin gesandte Provokateure am Werk waren?

Wie war das mit dem 2. Tschetschenien-Krieg und den Bombenanschlägen in Moskau? Was geschah General Lebed? Putins Methoden sind bekannt. Die der ( ukrainischen ) Rechtsextremen aber natürlich auch.

Mir ist entschieden zuviel Desinformation im Umlauf. Keiner, der nicht unmittelbar dabei ist, weis was wirklich ist.

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hjdelle 16.03.2014, 14:43
136. bin immer wieder schokiert

von den schwarz weis malern und ewiggestrigen
nehmen sie zur kenntnis putin - russland - wurde nicht nur 1 x brüskiert sondern laufend oder was hat das raketensystem der usa in polen und slowakey zu suchen und und und und und

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adal_ 16.03.2014, 16:18
137. Reizend

Zitat von bounine
"Russland nimmt die EU als große Bedrohung wahr". Das stimmt ganz und gar nicht. Die Experten sollten sich nach den neuesten Umfrageergebnissen in Russland umschauen.
Die Experten meinen auch eigentlich nicht Russland, sondern Putin. Sie beschreiben ihn als krankhaften Paranoiker, der sich von Nato und EU eingekreist wähnt. Statt ihn "weiter" zu reizen, solle man ihn besser mit diplomatischen Beruhigungspillen behandeln. :-)

Ich empfehle den "Experten", sich mal mit Putins "eurasianistischer" Ideologie zu befassen:

Putin Adviser Publishes Plan for Domination of Europe

The Eurasianist Threat

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"Armenhaus" 16.03.2014, 22:45
138. Putin = Hitler ..-

Das Forum wimmelt ( gewollt ??!) - von Dikatoren und
"starke" Männer befürwortern und an der Grenze zur
KRIM laufen die ersten Panzermotoren warm.-

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Winkler 17.03.2014, 12:15
139. sachlich

Unüberlegtes Handeln kann ganz schnell in Krieg ausarten wie es ja uns schon die Geschichte in früheren Jahrhunderten gelehrt hat. Einem Mann wie Putin der der Präsident des größten Landes der Welt ist mit Sanktionen zu drohen und diese auch noch auszuführen halte ich für sehr dumm. Man darf niemals vergessen das Putin Europa nicht nötig hat auch wenn das einige behaupten. Denn sein Gas das er über die Pipeline nach Europa verkauft kann er auch nach China umleiten die sich über diese Energie die sie benötigen sehr freuen würden da China ja immer noch überwiegend mit Kohle die Energiezufuhr leitet. Dabei könnte dann Putin auch von der Rüstungsindustrie die in China starken zufluss nimmt profitieren und wenn jetzt einer denkt ja aber wir haben ja die USA auf unserer Seite uns kann nichts passieren, da muss ich euch enttäuschen. Profitiert China von Russland und umgekehrt, sieht die USA ganz schnell Alt aus. Denn wenn China auf die Idee kommen sollte und USA die jährlichen Kredite streicht ist USA Bankrott und kann noch nicht einmal seine Soldaten bezahlen. Damit wäre dann Europa zum Startschuss für einen Krieg mit Russland freigegeben. Da Putin mit Sicherheit nicht vorhat nur die Krim sondern auch denn Rest der osteuropäischen Länder wieder in die russische Förderation einzunehmen, wäre es sinnvoller mit ihm ins Gespräch zu kommen um die ganze Sache nicht ganz eskalieren zu lassen, denn im schlimmsten Fall könnte das sonst zu einem Europakrieg führen, das wir ja nicht wollen.

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