Forum: Politik
US-Gesandte in Berlin: Die Beziehungsarbeiter aus Amerika
AFP

Sie wollten in der Geheimdienst-Affäre versöhnen, doch es hagelte Vorwürfe: Die US-Delegation warb bei den enttäuschten Deutschen um Vertrauen. Doch sie brachten das Wort "Entschuldigung" nicht über die Lippen.

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atech 25.11.2013, 20:24
1. excuse me...

Zitat von sysop
Doch sie brachten das Wort "Entschuldigung" nicht über die Lippen.
es ist weniger die fehlende Entschuldigung, die hier schmerzt, sondern die ständige Wiederholung der Behauptung, dass es um die gemeinsame "Terror-Abwehr" ginge. Und nicht etwa um Wirtschaftsspionage oder um andere Geheimnisse.

Wie erklärte ein US-Geheimdienstler das Anhören unserer Kanzlerin und anderer ausländischer Staatschefs und Diplomaten noch mal so schön? - Ach ja: "wir müssen doch wissen, ob sie privat dasselbe sagen wie öffentlich". Wenn die Deutschen, überhaupt die Europäer, die Amerikaner bis zum Präsidenten hin genauso unverfroren ausspionieren würden, dann möchte ich hören, was dann die US-Abgeordneten und -Senatoren fordern würden. Das wäre in deren Augen ein Angriff auf die USA.

Und was Herrn Snowden angeht: die US-Gesandten sollten dem Ex-Geheimdienstler dankbar sein. Durch Herrn Snowden wissen wir, dass es noch anständige US-Bürger gibt, die an die freiheitlich-demokratischen Werte glauben, für die die USA einst standen. Vor dem 9/11...

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festuca 25.11.2013, 20:37
2. Wie sich die Zeiten ändern.

Obama in Berlin 2008: Rede vor 200000 begeisterten Berlinern an der Siegessäule

Obama in Berlin 2013: Rede vor handverlesener Claque am Brandenburger Tor

Obama in Berlin 2015?: Gespräche hinter verschlossener Tür im Kanzleramt, das gut hörbare Pfeifkonzert draußen im Tiergarten sprengt sämtliche Dezibel-Rekorde...

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hegauwanderer 25.11.2013, 20:41
3. Was wollten diese Comicfiguren

Zitat von sysop
Sie wollten in der Geheimdienst-Affäre versöhnen, doch es hagelte Vorwürfe: Die US-Delegation warb bei den enttäuschten Deutschen um Vertrauen. Doch sie brachten das Wort "Entschuldigung" nicht über die Lippen.
hier überhaupt. Niemand hat sie eingeladen.
Aber sie scheinen sich für sehr wichtig zu halten.
Wie schön, daß der abgehalfterte Außen-Guido sie doch noch empfangen hat.
Da haben sie hoffentlich begriffen, daß sie uns elegant am Allerwertesten vorbei gehen, oder?

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reinerhohn 25.11.2013, 20:41
4. Nichts, aber auch garnichts. ..

... haben diese Cowboys kapiert! Ich wünsche ihnen das sie von ihren Spaehpeogrammen eingeholt werden. Dass sie, kaum dass sie erfolgreich in ihrem Job sind, irgendwelche Fotos oder Aussagen von Früher vorgelegt bekommen die von der NSA illegal beschafft wurden und darueber stolpern werden. ... nur, was hilft das dem Rest der Welt?

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Talan068 25.11.2013, 20:43
5. und wir haben 9/11

so sieht es aus und deshalb kann man demokratische Werte über Bord werfen und somit den Sieg der Terroristen vervollkommnen.
Leider gewint man, immer mehr den Eindruck, das 9/11 nur vorgeschoben und es beim Abhören, einfach um Vorteilsnahme geht.
Man sollte Snowden ein Denkmal.

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freddygrant 25.11.2013, 20:49
6. Haben wir es nötig?

Uns mit uneinsichtigen US-Amis herumzuschlagen,
die die eigene Charta, die UN-Chata, Menschenrechte und Völkerrecht anhaltend verletzen - ohne Einsicht und nur mit der Begründung, dass sie uns allen mistrauen und damit abhören und ausspionieren müssen? Was ist das für eine Vorlbildfunktion der USA
in der westliche Welt? Schickt die Amis mit einem anständigen "Auf Wiedersehen" wieder rüber über den Teich und lasst sie dort in ihrer "Splendid Isolation" schmoren bis ihnen moralisch und politisch etwas besseres einfällt. Wir haben hier in Europa mit uns selbst genug zu tun.

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Observer 25.11.2013, 20:52
7. Naja, es sind doch bloß Amerikaner,

die überzeugend gezeigt haben, dass sie nicht in der Lage sind, diese Informationen zu verwerten. Vor diesem Hintergrund erscheint ein Snowden dann doch irgendwie als ein Verräter, denn es scheint, er ist der einzige, der das Gehörte auch verarbeiten kann. Wie sonst, bitteschön, ist es zu erklären, dass die brillante Politik von Frau Merkel von unseren amerikanischen Freunden nicht abgekupfert wurde? Stattdessen schlagen sie sich mit hoher Arbeitslosigkeit, geringer Produktivität und einer fehlenden Krankenkasse herum - von einer Rentenversicherung ganz zu schweigen. Da sind ja die Chinesen noch smarter!

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hummel1 25.11.2013, 21:07
8. Favorit!

Also mein persönlicher Favorit unter den getätigten Aussagen ist: "Man habe sich zu wenig gekümmert um die transatlantische Beziehung. Die Finanzkrise, die Wirtschaftskrise - der Kongress hatte einfach zu viel um die Ohren.". Gott bewahre! Wenn sich noch mehr um uns gekümmert wird von Seiten der USA können wir uns warm anziehen.

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Hilfskraft 25.11.2013, 21:09
9. "Entschuldigung"?

Zitat von sysop
Sie wollten in der Geheimdienst-Affäre versöhnen, doch es hagelte Vorwürfe: Die US-Delegation warb bei den enttäuschten Deutschen um Vertrauen. Doch sie brachten das Wort "Entschuldigung" nicht über die Lippen.
das wäre doch wohl auch verdammt wenig, oder?
Also, warum sollten sie?
Das ist nicht wieder gutzumachen.
Vertrauen auf 100 Jahre futsch.
Wir wissen jetzt, woran wir mit ihnen sind und werden jede Annäherung besser einzuordnen wissen.
Wir sind nicht alle Merkel, Friedrich, Pofalla ...!
Einige von uns können sogar denken!
Unsere Noch-Regierung ist nur eine Notlösung, ohne besondere geistige Qualitäten.

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