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US-Gesandte in Berlin: Die Beziehungsarbeiter aus Amerika
AFP

Sie wollten in der Geheimdienst-Affäre versöhnen, doch es hagelte Vorwürfe: Die US-Delegation warb bei den enttäuschten Deutschen um Vertrauen. Doch sie brachten das Wort "Entschuldigung" nicht über die Lippen.

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widower+2 25.11.2013, 23:15
40. Missglücktest Beispiel

Zitat von spon-facebook-10000340030
daran kann man mal sehen welche Blüten ein missbrauchtes Vertrauen treiben kann. Angenommen ihre .....
Dann nehme ich doch die Freundin.

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robert.lechl 25.11.2013, 23:26
41. Das sind gute Menschen

Wahrscheinlich müssen die NSA Mitarbeiter einmal im Monat auf die Bibel schwören, verbrennt die Hand, sind sie böse und werden gefeuert.
Wie Snowden das bloss geschafft hat...?

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analyse 25.11.2013, 23:51
42. Unsere Medien haben nun mal Herrn Snowden als Helden

aufgebaut und die USA als böse Macht.Da ist mit Vernunft nicht viel zu machen,im Gegenteil im vorauseilenden Mediengehorsam ist man empört.Die kleinste Abweichung von der von den Medien vorgegebenen Linie löst überfallartige Beschimpfungen aus in jedem Fall:Druck,Untersuchungsausschuß,Rücktrittsforderu ngen ! Da ist es schwer,die Wahrheit zu sagen !

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gctuser 26.11.2013, 00:05
43. lächerlich....

Zitat von petsy157
So langsam sollte auch der letzte verbohrte Deutsche kapiert haben, dass dieser Verräter nichts anderes veröffentlicht hat, was jeder Deutsche eigentlich in der Schule hätte lernen sollen. Alle Aktivitäten auf Deutschen Grund und boden sind rechtens und legal!!! Warum sollte sich eine Delegation für eine legale Tätigkeit entschuldigen? Gut, als Kunde in Deutschland muss man sich ja beim Mitarbeiter auch entschuldigen, dass man ihn zwischen seinen Regelpausen stört. So langsam wird es lächerlich. Zur Weiterbildung derer die es bis heute nicht einsehen wollen, bitte mal eine Stunde für die beiden Videos investieren, schadet auch Jornalisten nicht.
diese reichlich komplexe thematik wird ja in den letzten Monaten sehr intensiv und auch kontrovers diskutiert. Ich bin zwar kein Staatsrechtler - aber ein pauschales "Alle Aktivitäten auf Deutschen Grund und boden sind rechtens und legal!!!" halte ich für eine gewagte Simplifizierung. ich konnte das bisher nicht rauslesen aus den Beiträgen, die ich dazu gelesen habe (inkl. dem Beitrag hinter ihrem Link).

Selbst wenn es so wäre, die Argumentationskette, die sie um ihre Behauptung aufbauen ist dermaßen tendenziös - es ist einfach nur lächerlich.

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montaxx 26.11.2013, 01:12
44. Vorher/Nachher

Zitat von sysop
Sie wollten in der Geheimdienst-Affäre versöhnen, doch es hagelte Vorwürfe: Die US-Delegation warb bei den enttäuschten Deutschen um Vertrauen. Doch sie brachten das Wort "Entschuldigung" nicht über die Lippen.
"SPONLINE" fragt nach der Gefühlslage.Die Frage ist einfach zu beantworten.Es gibt die Zeit,bevor bekannt wurde,dass die NSA ein ganzes Land,Deutschland,rundum abschöpft (Wirtschaftsspionage inklusive) und es gibt die Zeit,nachdem dies bekannt wurde.Edward Snowden sei Dank für diese Aufklärung.Und es besteht,nachdem die Pläne der Spitzelagentur für die nächsten Jahre bekannt wurden ("Goldenes Zeitalter für die NSA-Spionage"),für Deutschland kein Anlass,dass dieses Abgreifen von Seiten der amerikanischen Freude eingestellt würde.

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Vermalia 26.11.2013, 01:43
45. Vergangenheitsbewältigung...

...ist ja auch uninteressant.

Wirklich wichtig sind unser aller Daten der Gegenwart und Zukunft...

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ex_t_kunde 26.11.2013, 01:46
46. Drohung

Die Aussage, dass eine Aufnahme Snowdens in Deutschland in den USA nicht gut ankomme, war eine fuer diplomatische Wortwechsel unverhohlene Drohung.

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stormking 26.11.2013, 01:48
47.

Zitat von pragmat
Die beiden "Comic-Figuren"-, wie Sie sie nennen, sind erklärte Gegner der Ausspähpraxis der NSA und wollten sich unter anderem Unterstützung für ihre Arbeit in Deutschland holen. Nach den Pöbeleien, mit denen sie hier in Deutschland konfrontiert wurden, schwenken die vielleicht auf die andere Seite um. Die NSA dankt!
So ein Unsinn. Ein Überwachungsgegner wird bestimmt nicht zum Überwachungsbefürworter, nur weil er von einem Überwachungsopfer angepöbelt wurde.

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titopoli 26.11.2013, 02:46
48. Entschuldigungen sind uninteressant

Wer glaubt denn noch amerikanischen Firmen? Sie dürfen ja nicht die Wahrheit sagen, müssen lügen. Und wenn sie die Wahrheit sagen, glaubt ihnen wieder keiner. Ein Catch 22. keine Chance!

Die Reaktion wird eine langsame Reduktion der deutschen Firmenkontakte zu amerikanischen Firmen sein. Es werden sich deutsche Alternativen entwickeln, Marke: "Made in Germany, NSA safe"

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john_doe_iii. 26.11.2013, 04:00
49. Worte ohne Taten

Im Gegensatz zu vielen Foristen hier, glaube ich tatsächlich, dass all die nun bekannten Überwachungsmaßnahmen zwar nicht ausschließlich, aber doch vor allem anderen der Terrorabwehr dienen. Die Politik und Gesellschaft der Vereinigten Staaten haben sich nach dem 11. September 2001 verändert. Das gesamte Land ist auch über zwölf Jahre nach den Anschlägen noch immer in einer Art Schockstarre, ständig in Angst, geplagt von Paranoia.
Sicherheitspolitik hat die Aufgabe, einen Kompromiss zwischen Freiheit und Sicherheit zu finden. In den Vereinigten Staaten kippt dieser seit "Nine Eleven" mehr und mehr in Richtung Sicherheit, permanent wurden Freiheiten beschnitten oder deren Aussetzung leicht gemacht - bisher vor allem innerhalb der Vereinigten Staaten. Nach verschiedenen Umfragen wird dies von Bürgerseite sogar mehrheitlich begrüßt.

Die nun öffentlich gewordenen Totalüberwachung ist ein Kind dieser Paranoia: Warum ein Risiko eingehen und die technischen Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen, nicht nutzen? Zumal die Kosten verhältnismäßig niedrig sind.
Und machen Sie sich nichts vor: Auch deutsche Behörden haben diese Entwicklung begrüßt. Wie in verschiedenen kriegerischen Auseinandersetzungen seit Ende des Kalten Krieges, machen sich auch hier wieder die Amerikaner die Hände schmutzig, während all die Verbündeten profitieren und, nun, da das Ganze aufgeflogen ist, die Verantwortung von sich weisen können.
Auch die deutsche Gesellschaft ist nicht unschuldig: Die Paranoia hat auch auf uns übergegriffen. Nicht in dem Ausmaß, wie wir es in den USA beobachten, aber doch merklich. Auch wir opferten gerne Freiheiten für Sicherheit. Und noch immer tun wir das: Ja, viele sind gegen die Totalüberwachung. Viele empören sich im Freundeskreis - oder in Foren wie diesem. Doch ist der Leidensdruck wirklich groß genug, um seiner Stimme tatsächlich Gehör zu verschaffen? Um auf die Straße zu gehen? Um auch selbst Protest zu organisieren oder Petitionen zu starten, wenn es sonst niemand tut? Ganz offensichtlich beantwortet die große Mehrheit der Bürger diese Frage für sich mit "Nein".

Ich will mich hier nicht von meiner Krtitik ausnehmen. Ich will nur darauf hinweisen, dass es etwas scheinheilig ist, permanent Kritik zu üben an unseren und deren Regierenden und die Zustände anzuprangern, wenn man selbst nicht zu deren Änderung beitragen möchte.
Ich bin, wie so viele, strikt gegen Totalüberwachung. Tatsächlich beeinträchtigt sie mein Leben aber nicht genug, um mich aus meiner "comfort zone" zu locken.

Aber ist es nicht die Aufgabe unserer gewählten Vertreter und Repräsentanten, für uns zu sprechen? Ja, in der Tat.
Versetzen wir uns aber in deren Position: Zu vehementer Protest und die Konsequenzen, die daraus zu ziehen wären, würden die für uns so wichtigen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten verschlechtern. Also protestieren Sie nur, wenn es tatsächlich nicht anders geht und hören sich nun um: Wie wichtig ist dieses Thema unseren Wählern? Und was müssen sie feststellen: Auch wenn einige wenige dafür umso lauter schreien, hält die Mehrheit sich zurück. Ich gehöre zu dieser Merheit - und Sie, werter Leser, mit großer Wahrscheinlichkeit ebenso.

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