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US-Gesundheitssystem: Richter in Texas erklärt Obamacare für verfassungswidrig
DPA

Bislang konnte Donald Trump die von seinem Vorgänger eingeführte Gesundheitsversorgung nicht abschaffen. Nun nennt ein Richter in Texas Obamacare verfassungswidrig - der US-Präsident jubelt.

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Kiesch 15.12.2018, 16:11
50.

Zitat von a.weishaupt
Absurd, dass hier fast niemand gegen Versicherungspflichten ist. Ich möchte jedenfalls zu keiner Versicherung gezwungen werden, egal ob KV, RV oder sonstwas. Was das für praktische Auswirkungen hat, interessiert mich bei so etwas Grundsätzlichem erstmal nicht; ggf. müssen eben Steuergelder her.
Es tut fast weh was Sie sagen, so traurig ist es. Ihnen ist schon klar, dass wenn "eben Steuergelder her müssen" der Staat das bei Ihnen woanders einziehen muss. Das Geld wächst ja nicht auf Bäumen.

Sie wollen also de facto nichts anderes als eine KV die sich nicht KV nennen soll sondern... nennen wir es mal "Einkommenssteuererhöhung" XD

Sehr intelligent.

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g.eliot 15.12.2018, 16:23
51.

Zitat von mirage122
Vielleicht sollte Melania mal "auspacken". Sie scheint nicht weit davon entfernt! Trau dich endlich!
Ach, sie wird doch ihrem Mann immer ähnlicher, bejammert ihr Schicksal als FLOTUS wegen der Fake News. Im Fall Kavanaugh beklatschte sie die unverschämten Ausbrüche von Micht McConnell, die Prof. Ford auf eine miese Art angriff. Ihre Zustimmungswerte sind inzwischen genauso niedrig wie Trumps.

Ich fand sie anfangs sympathisch. Nach der dämlichen Jacke "I don't care!" und nachdem sie in hohen Stilettos und im 5.000 Dollar Rock im Garten des Weißen Hauses den ersten Spatentisch vornahm, um einen Baum einzupflanzen, halte ich nicht viel von ihr. Außerdem sieht ihre Handschrift exakt so aus wie Trumps, aggressiv wie eine Zahnreihe vom Hai, nur kleiner. Jetzt hat sie sogar ihre Haare blond gefärbt...
Sie hält zu ihrem Mann, was soll sie denn sonst tun?

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g.eliot 15.12.2018, 16:36
52.

Zitat von Nordstadtbewohner
Dazu kommt, dass bei Obama-Care Arbeitgeber die Verhütungsmittel für Beschäftigte mitfinanzieren müssen, was in Deutschland nicht einmal die gesetzlichen Krankenkassen machen.
Das wurde von Trump inzwischen rückgängig gemacht. Der Arbeitgeber kann selbst entscheiden, wenn er aus religiösen Gründen diese Kosten nicht übernehmen will.

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Rüdiger IHLE, Dresden 15.12.2018, 16:39
53. Bin doch immer wieder erstaunt, wie viel Macht in den USA ...

so ein einzelner Richter irgendwo da in Texas auf dem platten Land zu haben scheint !

" Richter in Texas erklärt Obamacare für verfassungswidrig "
Denn immerhin scheint diese Entscheidung - zumindest bis zur Entscheidung des Supreme Court - in allen Bundesstaaten zu gelten !
Stammt wohl aus den Zeiten , als es noch genügte, wenn alle paar hundert Meilen ein Gericht ansässig war .. ?

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geotie 15.12.2018, 17:06
54.

Erstaunlich wie viele hier die Abschaffung von Obamacare begrüßen oder zumindest es akzeptieren. Ich schätze, dass liegt daran, dass die meisten wohl hie in Deutschland leben und versichert sind. Die US-Amerikaner, die aber nicht versichert sind, weil die sich das nicht leisten können oder jetzt vielleicht aus "verfassungsrechtlichen Gründen", nachträglich von der Partei von Trump eingeführt, ihren Versicherungsschutz verlieren. Na, den Leuten in den Staaten, die hier diesen Schritt begrüßen, wünsche ich nicht, dass die Krank werden! Aber was rede ich, diese Leute dürften am besten wissen wie hoch die Preise sind! Und Krank werden, dass kann jeder!

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Neandiausdemtal 15.12.2018, 17:17
55. ???

Zitat von mundi
Da sollten Sie sich besser informieren. Nicht die Kleinverdiener waren von der Versicherungspflicht betroffen, sondern die Mittelschicht. Für diese Menschen war es eine Sondersteuer. Bei uns sind zum Beispiel Selbsständige nicht gezwungen, der gesetzlichen Krankenversicherung beizutreten.
Ich weiß zwar nicht, was Ihre Replik mit meinem Beitrag zu tun hat, aber die Forenbeiträge 16 und 18 berichtigen zum Glück Ihre Behauptung. Und wenn Sie Lust haben, erläutern Sie doch mal, was aus Ihrer Sicht die us-amerikanische Mittelschicht ist.

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Rational nachgedacht 15.12.2018, 23:21
56. Amerika wieder missverstanden

Amerikaner wollen und haben auch eine Krankenkasse. In Sachen Medizin sind die USA in vieles fortgeschrittener als Europa, in der Forschung zum Beispiel. Die Menschen Fragen sich einfach wie tief der Staat dass sagen in ihre persönliche Gesundheit haben sollen. Amerikaner wollen die Krankenkasse und Pflege, aber schätzen halt die Unabhängigkeit, die Staatsskepsis und das Selbstvertrauen mehr als die Europäer.

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gruenerfg 16.12.2018, 10:05
57. Andere Länder.....

Zitat von Michael200669
Er hat eben nicht die Mehrheit der Wählerstimmen gehabt. Er hat die Mehrheit der Wahlmänner auf seiner Seite. Denn es werden Wahlmänner gewählt, die letztendlich den Präsidenten wählen.
Die USA mögen ein anderes Wahlrecht haben, meine Aussage bleibt bestehen. Das trifft ja genau den Kern des Problems: man muß die USA mit ihren eigenen Augen betrachten, so wie andere Länder ja auch, die Welt besteht nicht aus Deutschland oder Europa.

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rloose 16.12.2018, 10:54
58.

Zitat von horstenporst
Fake News! 52 Prozent der Republikaner sind für Medicare for All. https://thehill.com/hilltv/what-americas-thinking/412552-majority-of-republicans-say-the-support-medicare-for-all-poll
Die sind dann ja vielleicht nicht „echt“ im Sinne Ihres Vorposters, alles Fake-Reps....

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Hermes75 16.12.2018, 12:57
59.

Zitat von Rational nachgedacht
Amerikaner wollen und haben auch eine Krankenkasse. In Sachen Medizin sind die USA in vieles fortgeschrittener als Europa, in der Forschung zum Beispiel. Die Menschen Fragen sich einfach wie tief der Staat dass sagen in ihre persönliche Gesundheit haben sollen. Amerikaner wollen die Krankenkasse und Pflege, aber schätzen halt die Unabhängigkeit, die Staatsskepsis und das Selbstvertrauen mehr als die Europäer.
Es nützt aber sehr vielen Amerikanern nichts, dass es im Land Spitzenmedizin gibt, wenn sie sich diese nicht leisten können.
Ohne staatliche Eingriffe bekommen nur junge, gesunde Menschen ohne Vorerkrankung eine Krankenversicherung von privaten Anbietern - also die, die wenig bis keinen Bedarf dafür haben.
Es hat nichts mit "Wahlfreiheit" zu tun wenn es hervorragende medizinische Versorgung gibt, man sich diese aber nicht leisten kann und dann eben verreckt oder an den Behandlungskosten bankrott geht.
Obamas Krankenversicherungsreform hat nichts mit einem staatlichen Eingriff in die persönliche Gesundheit zu tun.
Das Gesetz sagt im Wesentlichen nur, dass jeder eine Krankenversicherung haben muss und dass die privaten Krankenversicher jedem Bürger eine solche Versicherung zu bezahlbaren Konditionen anbieten muss.

BTW: Die Ausgaben für die Gesundheitsversorgung pro Kopf sind in den USA im Schnitt etwa doppelt so hoch wie in anderen hochentwickelten Ländern mit einem staatlich kontrollierten Krankenversicherungssystem. Trotzdem ist die Lebenserwartung in den USA schlechter - woran das wohl liegen könnte?

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