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US-Medien über Trumps Militärschlag in Syrien: Krieg geht immer
REUTERS/ U.S. Navy

Donald Trump inszenierte seinen Militärschlag gegen Syrien wie eine billige Realityshow. Doch die US-Medien beißen willig an - denn nichts verkauft sich so gut wie Krieg.

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mostly_harmless 11.04.2017, 10:43
180.

Zitat von halblinks
wie weiland bei Bush. Wenn der Rückhalt in der Bevölkerung bröckelt wird ein Krieg vom zaun gebrochen und "gods owen nation" steht wieder gechlossen hinter ihrem Präsidenten. So sind sie nunmal unsere freunde.
In den USA reicht es, ein paar hohle Sprüche zu klopfen, mit der Fahne zu wedeln, und schon ist eine Mehrheit begeistert bereit, sowohl andere Leute irgendwo hinter den 7 Bergen umzubringen, oder auch die eigenen Sohne und Töchter zu opfern.
Ich bin wirklich froh, dass wir hierzulande über diesen Irrsinn hinaus sind.

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spon-facebook-10000063024 11.04.2017, 10:43
181.

Zitat von Sandlöscher
der nibelungentreue deutsche Mainstream-Journalismus liefert das passende Weltbild: USA und seine Marionetten-Alliierten verteidigen das Gute und die Russen sind die Bösen. Bevor nicht eine unabhängige Kommission die Vorfälle um dem Giftgaseinsatz untersucht und ein Ergebnis vorliegt glaube ich gar nichts. Der hiesigen Medienlandschaft muss man leider eine moralische Doppelzüngigkeit vorwerfen: Bombardieren die Amerikaner eine Moschee in Syrien mit 100 Toten spricht nach 1-2 Tagen niemand mehr davon. Werden im Jemen Hochzeitsgesellschaften durch die USA beschossen ist das nur eine kleine Schlagzeile. Bomben die Wahhabitischen Alliierten aus Saudi-Arabien den Jemen in die Steinzeit und bedrohen das Leben von Hunderttausenden Kinder ist das eine Randnotiz. Es ist schon bemerkenswert, wie sich das Rückgrat einer Journalisten verbiegen lässt.
Wenn ich das Wort von den Mainstreammedien lese, dann Frage ich mich immer, ob der Verfasser sich selber eherr im "Neuen Deutschland" oder der "Jungen Freiheit" informiert. "Lügenpresse"(das wollten sie wohl eigentlich sagen) und "Mainstreammedien" sind ja im rechten und linken Lager gleichermassen beliebt.
Die "Mainstreammedien" haben über ALLES, vovon sie unterstellen, es würde vernachlässigt, berichtet. Und sie haben objektiv und sehr kritisch berichtet.

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adal_ 11.04.2017, 11:16
182. Überraschung

Zitat von poppei
Und Assad, macht einen sinnlosen Giftgasanschlag aus heiteren Himmel, um der ganzen Welt seine Macht zu zeigen?
Nö. Assad tat es, um die rote Linie der Trump-Administration zu testen. Hätte Trump nicht reagiert, hätte das für ihn bedeutet, ich habe freie Hand bei der systematischen Auslöschung von Zivilbevölkerung, wie es mir beliebt.
Anzeichen dafür, dass Trump ihm eventuell noch mehr durchgehen lässt als Obama, gab es ja. Das war ein Irrtum, wie wir jetzt wissen.
Von der Trumpschen Kehrtwende überrascht wurde nicht nur Assad, überrascht wurden wir alle, sogar Sie, oder?

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klmo 11.04.2017, 11:55
183.

Zitat von adal_
Nö. Assad tat es, um die rote Linie der Trump-Administration zu testen. Hätte Trump nicht reagiert, hätte das für ihn bedeutet, ich habe freie Hand bei der systematischen Auslöschung von Zivilbevölkerung, wie es mir beliebt. Anzeichen dafür, dass Trump ihm eventuell noch mehr durchgehen lässt als Obama, gab es ja. Das war ein Irrtum, wie wir jetzt wissen. Von der Trumpschen Kehrtwende überrascht wurde nicht nur Assad, überrascht wurden wir alle, sogar Sie, oder?
Wenn ich so einen Unsinn als Begründung lese, dreht es mir den Magen um.
Was macht das militär/strategisch für einen Sinn, eine Zivilbevolkerung, hier überwiegend auch Kinder, mit Giftgas auszulöschen?
So dämlich war nicht einmal ein Diktator wie Hitler, da er die Folgen rational richtig einordnen konnte. (War ja selbst ein Giftgasopfer im I.Weltkrieg)
Solch einen Einsatz machte auch für Assad absolut keinen Sinn, ob mit oder ohne rote Linie.
Wenn der Assad tätsächlich den Befehl zum Giftgasangriff gegeben hat, gehört der in die Psychatrie und sollte sofort aus dem öffentlichen Verkehr gezogen werden.

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mostly_harmless 11.04.2017, 12:15
184.

Zitat von klmo
[...] Wenn der Assad tätsächlich den Befehl zum Giftgasangriff gegeben hat, gehört der in die Psychatrie und sollte sofort aus dem öffentlichen Verkehr gezogen werden.
Ob Assad den Befehl gegeben hat, oder ob einer seiner Verwandten verantwortlich war (wie AFAIR 2013) halte ich für ein eher nachrangiges Problem.

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bammy 11.04.2017, 12:59
185.

Zitat von mostly_harmless
In den USA reicht es, ein paar hohle Sprüche zu klopfen, mit der Fahne zu wedeln, und schon ist eine Mehrheit begeistert bereit, sowohl andere Leute irgendwo hinter den 7 Bergen umzubringen, oder auch die eigenen Sohne und Töchter zu opfern. Ich bin wirklich froh, dass wir hierzulande über diesen Irrsinn hinaus sind.
In Russland sieht es leider nicht besser aus. Da nimmt der Nationalismus und Putinverehrung teilweise einen religiösen Charaktern.

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hotgorn 11.04.2017, 13:00
186.

Zitat von mostly_harmless
In den USA reicht es, ein paar hohle Sprüche zu klopfen, mit der Fahne zu wedeln, und schon ist eine Mehrheit begeistert bereit, sowohl andere Leute irgendwo hinter den 7 Bergen umzubringen, oder auch die eigenen Sohne und Töchter zu opfern. Ich bin wirklich froh, dass wir hierzulande über diesen Irrsinn hinaus sind.
Ich denke Sie sollten Farbe für die USA bekennen alles herumeiern und abwägen liegt den Amerikanern im Gegensatz zu den deutschen nicht. Das Deutschland ein friedliebendes Habitat ist wird von ziemlich zwielichtigen Gestalten wie der NPD oder von radikalen teilen der Linkspartei vertreten. Risiko und Opferbereitschaft für die Demokratie das haben Leute wie Peter Scholl Latour den deutschen gründlich ausgeredet.

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