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US-Militäretat: Republikaner wettern gegen Sparpläne des Pentagons
REUTERS

Im US-Kongress zeichnet sich heftiger Widerstand gegen die Schrumpfkur beim Militär ab. Verteidigungsminister Hagel will das Heer auf die geringste Truppenstärke seit dem Zweiten Weltkrieg verkleinern. Die Republikaner halten das für falsch, laut einer Umfrage zweifeln auch viele Bürger.

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mojo60 25.02.2014, 17:21
80.

Als Erstes sollten sie mal alle Truppen aus Deutschland abziehen ! Wir erleben hier in Franken tägl. Lärmterror durch diese rieseige Helikopter-Base in Katterbach - Ami go home !

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mojo60 25.02.2014, 17:21
81.

Als Erstes sollten sie mal alle Truppen aus Deutschland abziehen ! Wir erleben hier in Franken tägl. Lärmterror durch diese rieseige Helikopter-Base in Katterbach - Ami go home !

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sfb 25.02.2014, 18:17
82.

Zitat von sysop
...laut einer Umfrage zweifeln auch viele Bürger.
Gedanken machen sollten sich besonders Bürger in den Staaten, die momentan unter dem Schutz der USA stehen.

"Verteilung der Gewalt auf mehrere Pole, wenn sie denn möglich wäre, würde nicht mehr Frieden bringen, sondern weniger."

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Sam_Dicamillo 25.02.2014, 19:24
83. Authenticjazzman

Moment mal, Hagel ist selbst Republicaner, und die ganze Story ist , von der deutschen Medienseite, verlogen und entstellt, nur um die ewige deutsche Republicanerhetze fortzustetzen.
Fakt ist die Democraten haben mehr Kriegen angefangen als die Republicaner.
Die friedensliebenden Democraten Roosevelt und Truman haben Dresden und Hiroshima und Nagaski und Hamburg heimgesucht, und ihnen wird das alles vergeben nur weil sie "Democraten" sind und Democraten sind doch die "Friedlichen", die "Sozialen", während die Republicaner doch die "Kriegstrieber" sind. Beinahe vergessen : Der von den Deutschen am meisten verhasster Krieg, der Viet Nam Krieg, wurde von dem Democraten JFK angefangen, und von dem Republicaner Nixon beendet.

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schreiberausthür.89 26.02.2014, 20:29
84. Verhandlungsstrategie

Ich finde, es ist offensichtlich, dass die drastischen Sparpläne des Verteidigungsministers nur als Verhandlungsbasis dienen. Hagel weiß, dass Einsparungen beim Militär viele, einflussreiche Kräfte in den USA immer sehr bitter aufstoßen. Also fängt er radikal an, am Ende wird man sich wie üblich irgendwo in der Mitte treffen. Ich schätze, die Stärke des Heeres wird sich letztlich bei 480.000 bis 500.000 Soldaten einpegeln. Auch die Kürzungen bei Marine und Luftwaffe dürfen in der Realität deutlich geringer ausfallen. Alles andere wäre eine riesen Überraschung.

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Behaglichkeit 26.02.2014, 23:00
85. Nutzen? und Aussicht!

Zitat von sysop
Im US-Kongress zeichnet sich heftiger Widerstand gegen die Schrumpfkur beim Militär ab. Verteidigungsminister Hagel will das Heer auf die geringste Truppenstärke seit dem Zweiten Weltkrieg verkleinern. Die Republikaner halten das für falsch, laut einer Umfrage zweifeln auch viele Bürger.
Was brächten die Einsparungen in Bezug auf das Haushaltsdefizit der US-amerikanischen Union?

Die Obama-Administration scheint keine klare Linie zu finden; Bsp.:

- Guantanamo ( Schande! )

- Programme der bemannten Raumfahrt, die eingestellt und dann wieder im kleineren Rahmen reaktiviert werden ( Geld verbrannt )

- strategische Ausrichtung auf den pazifischen Raum einerseit, Kürzungen bei der Navy andererseits

Gewiß, alle Administrationen hatten solche Schwierigkeiten. Ärgerlich ist nur, daß der Löwe sich zum Bettvorleger gewandelt hat, sprich, daß Obama kein konsistentes Konzept findet, auf welchen seine Amtsnachfolger setzen können. Es war von Anfang klar, daß mit dem wirtschaftlichen und technologischen Aufstieg anderer Mächte und dem damit verbundenem Rückgang des US-amerikanischen Anteils an der Weltwirtschaft auch die militärische Bedeutung der USA schrumpfen muß. Mit zunehmender Technisierung steigen die Kosten pro Mann und Gewehr. Der Kampfwert in einem größeren Konflikt wird zunehmend zweifelhaft. Das alles verträgt sich nicht mit der überbordenden Interventionitis. Zwar kann man mit NSA, CIA und Drohnen anderen Völkern das Leben zur Hölle machen, aber man kann nicht mit solchen Mitteln Länder besetzen und Besatzungs-Regime verwirklichen. Puppet-Regime wiederum schaffen Porbleme, die - oft Jahrzehnte später - mit militärischen Mitteln behoben werden sollen ( z.B. Iran, Irak usw.).

So führen im Grunde genommen seit Jahrzehnten die USA einen Krieg gegen sich selbst; von den berüchtigten Kollateralschäden abgesehen dürfte dabei der Verlierer feststehen ...

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