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US-Politik unter Donald Trump: Die fünf Lehren aus dem Kavanaugh-Desaster
REUTERS

Trotz aller Widerstände setzt Donald Trump seinen Richterkandidaten Brett Kavanaugh durch. Der Fall markiert eine Zäsur und ist zugleich exemplarisch für den Zustand der amerikanischen Politik.

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observerlbg 07.10.2018, 09:34
50. Oje, die Trumpisten wieder hier......

...sie werden nie begreifen wollen, dass es Ämter gibt, bei denen es keine Rolle spielt, ob Anschuldigungen wahr oder falsch sind. Sind sie nicht eindeutig zu widerlegen, ist die betroffene Person "beschädigt". Ist meistens unbedeutend, selbst bei einem US.-Präsidenten. Aber für den Surpreme Court sind nur Richter, die über JEDEN Zweifel erhaben sind, geeignet. Sollten die Anschuldigungen von Frau Ford eindeutig erlogen sein, muss sie mit ernsten Konsequenzen rechnen. Erst wenn sich DAS raustellen sollte, wäre Kavanaugh "reingewaschen". Jetzt steht ein Richter des Surpreme Court unter extremer Beobachtung. Und sollten die Anschuldigungen sich irgendwann bestätigen.....

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Magna Carta 07.10.2018, 09:34
51. 'McCarthy' in USA

sie war "glaubwuerdiger' als er. Der Autor des Artikels neigt dazu Schuldigkeit an Glaubwurdigkeit zu messen. Der Masstab galt schon in der McCarthy Zeit, wenn allein Glaube ausreichte um Menschen fuer immer zu vernichten. Die historischen Filmaufnahmen von McCarthy Anhoerungen im Senat und den jetztigen unterscheiden sich nicht.

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qoderrat 07.10.2018, 09:36
52. Polarisierung

Interessant dass man im Fall von Trump plötztlich die Schädlichkeit der politischen Polarisierung erkennt und einfordert, einen Kandidaten des Ausgleichs und des Kompromisses zu ernennen, bei uns zu hause aber genau diese Spaltung selbst betreibt.

Letzten Endes ist das Problem überall dasselbe. Ein mehr oder weniger grosser Teil der Bevölkerung schafft es nicht mit dem gesellschaftlichen Wandel Schritt zu halten. Es setzt eine Art Trotzreaktion ein, auf die dann mit noch grösserem Druck reagiert wird, bis sich die Folgen politisch manifestieren in Personen wie Trump, Salvini, Strache, Gauland und wie sie sonst noch alle heissen, die über Nationalismus den Weg zurück versprechen.

Das Problem, mit keinem Argument der Welt kann man diese Leute überzeugen, egal wie sehr man recht hat. Es bleiben zwei Varianten, entweder man nimmt die Geschwindigkeit der Veränderungen so weit zurück, dass alle irgendwie damit leben können, oder man drückt durch, erzwingt damit aber die Spaltung.

In USA ist man eben wie in einigen anderen Ländern einen Schritt weiter, da drückt jetzt inzwischen die Gegenbewegung durch. Ich hoffe bei uns kommt es nicht auch zu so einer Entwicklung.

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DorianH 07.10.2018, 09:36
53.

Zitat von stroemfeld
Also solange es mehr Augenzeugen für die Existenz bigfoots gibt als für ihre Geschichte, würde ich das so nicht unterschreiben! Kavanaugh musste bereits sechs background checks des FBIs über sich ergehen lassen und absolut nichts spricht dafür das er was getan hat!
Das lässt sich nur dann seriös beurteilen, wenn man die Qualität dieser background checks einschätzen könnte.

Sonst ist das Spekulation, nichts weiter.

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Valis 07.10.2018, 09:37
54. Was verpasst???

Ein Mensch ist in einem Rechtsstaat so lange unschuldig bis seine Schuld bewiesen ist. Haben wir nicht aus Kachelmann gelernt?
Keiner von all jenen die protestieren können seine Schuld oder Unschuld beweisen.
Wenn jetzt welche sagen " Amerika hat seine Werte verloren" ist das Falsch.
Die Demokratie verliert seine Werte wenn Menschen verurteilt werden ohne Anklage und Beweise!
Und nebenbei:
mit solchen Anschuldigungen lässt sich mittlerweile viel Geld verdienen.
Und für viel Geld haben schon viele Menschen vieles gemacht.

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Öko Nom 07.10.2018, 09:37
55. Rationalität obsiegt

Schön, dass es noch rationale Entscheidungen gibt in dieser Welt, in Deutschland ja mittlerweile eher unüblich. Kava erhielt letztendlich sogar Stimmen aus dem Demokratenlager, toll wenn sich Politiker nicht in Lagerhaft nehmen lassen.
Nun in Deutschland zählen Fakten ja mittlerweile nur noch wenig bei politischen Entscheidungen, Bauchgefühl, Kampagnen, Rechtsbeugung etc. prägen die Entscheidungen deutlich stärker, und zwar sehr häufig von links.

Verleumdungskampagnen gegen rechtsstaatliche Parteien, ihre Politiker, gegen Staatsbeamte, die nicht dem linken Mainstream einfach folgen. Das deutsche Asylrecht wird zur illegalen Masseneinwanderung verbogen bis zur Unkenntlichkeit. Und so weiter und so fort.

Denk ich an Deutschland in der Nacht ...

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xyz999 07.10.2018, 09:38
56. Yes, we can

hat damals der demokratische Heilsbringer als Wahlslogan eingebracht...... und was hat er gekonnt? DIe Verschuldung der USA auf die Spitze getrieben - von 8 Billionen auf 20 Billionen. Dabei wollte er Amerikas Verschuldung halbieren? USA first sagt de neue Präsident. Und er sit auf dem besten Weg dieses Versprechen einzulösen.......leider geht es manchmal nur mit dem Knüppel. Ich wünschte wir in Europa hätten auch mal wieder ainen Knüppel aus dem DAck, damit die Welt wieder in Ordnung kommt.!!!!!! Dieses "demokratische" und "liberale" Geschrei - auch der Medien, geht mir auf den ....!!!!!!!!!!!!!!!!

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SanchosPanza 07.10.2018, 09:39
57. Kulturkamp, vorerst

Zitat von ronomi47
Ist es tatsächlich so, dass wir uns in einem regelrechten Kulturkampf befinden, der nicht nur Amerika, sondern auch die einstmals westliche Welt in zwei unterbittliche Parteien spaltet?
Ja, das ist leider so. Dieser Kampf wird früher oder später auch gewalttätig und führt zu Genickschuß und GULAG. Im Freundes- und Bekanntenkreis erlebt man einen noch vor wenigen Jahren ungekannten Hass auf Andersdenkende. Schade um dieses früher so friedliche Land.

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Liton 07.10.2018, 09:40
58. Der größte Feind ...

der Demokratie sind die Sozial Media und allem voran Facebook mit seiner Filterblase. Will man die Demokratie retten, muss der Umgang mit dem Internet ein wichtiger Bestandteil des Bildungssystem werden.

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Freedom of Seech 07.10.2018, 09:40
59. Armutszeugnis

Wenn die Demokraten nun schon schmutzige Wäsche von Pubertierenden vor 35 Jahren waschen müssen, dann zeigt das vor allem Eines: Hilflosigkeit. Statt schmutziger Wäsche zu waschen und sich im Wochentakt hysterisch über irgendwelche Tweets von Trump zu erregen (was ebenfalls die Gesellschaft polarisiert), sollten die Demokraten lieber überzeugende Politikangebote machen. Dazu wird es erst einmal nicht kommen und Trump bekommt damit eine zweite Amtszeit.

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