Forum: Politik
US-Politikerin im Interview: Clinton entschuldigt sich bei Merkel für Handy-Affäre
AP/dpa

Hillary Clinton bedauert, dass US-Dienste das Mobiltelefon von Kanzlerin Merkel abgehört haben. Im SPIEGEL-Interview spricht die frühere Außenministerin über die NSA-Affäre - und erklärt, warum sie Jürgen Klinsmann dankbar ist.

Seite 12 von 12
NewYork76 07.07.2014, 22:38
110. Nein

Zitat von kuac
Was meinen Sie mit der "harten Realität der Globalisierung"? Millionen von Leute ohne Krankenversicherung und leben von Essensmarken? Zerstörung von Irak? Aufbau der Islamisten weltweit? Demokratie und Privatheit abschaffen durch die NSA? Drohnenmorde ohne Beweise und Gerichtsprozesse? Sind das die Realitäten der Globalisierung? Dann, nein Danke.
Die innenpolitischen Probleme der USA (Armut/Unterversicherung) haben nur am Rande mit Globalisierung zu tun. Zu:
"Zerstoerung von Irak": Ein (weiterer) falscher Krieg der USA in einem Land, dass sich auch ganz ohne Ausseneinwirken selbst zerstoeren kann. Was waere die Alternative gewesen? Deutschland haette sicher weiter gerne mit Saddam diplomatische Beziehungen unterhalten und sich an gegebener Stelle empoehrt, wenn mal wieder zu viele Unschuldige mit "falschem Glauben" von Saddam's Schergen verschleppt, gefoltert und getoetet werden. Und was kuemmert es Saddam was Deutschland denkt solange es sein Oel kauft? Genau....
"Aufbau der Islamisten weltweit": Des einen Freiheitskaempfer ist des anderen Terrorist. Die Agency versucht zumindest die richtigen Kraefte zu unterstuetzen und das kleinere Uebel zu waehlen. Was waere die Alternative? Lamentieren und nichts tun (das kann Deutschland besonders gut) und die mordenden und vergewaltigenden Horden uebers Land ziehen lassen. Sind ja keine deutschen Frauen, die vergewaltigt und ermordet werden; sind ja keine deutschen Kinder, die verschleppt werden. Alles gut solange deutsche Waffen verwendet werden. Oder?
"Demokratie und Privatheit abschaffen durch die NSA": Was glauben Sie ist die Aufgabe der NSA, des BND oder jedes anderen beliebigen Nachrichtendienstes? Aber das hat nichts mit Globalisierung zu tun.
"Drohnenmorde ohne Beweise und Gerichtsprozesse": Drohnenmorde gibt es genauso viele wie Soldatenmorde ohne Beweise und Gerichtsprozesse. In den Laendern in denen Kampfdrohnen eingesetzt werden herrschen faktisch kriegsaehnliche Zustaende. Aber auch das hat nur am Rande mit Globalisierung zu tun.
Was hingegen mit Globalisierung zu tun hat sind die oekonomischen Zusammenhaenge der Weltwirtschaft, der Zugang zu Rohstoffen und Energie sowie Stabilitaet und Sicherheit. Das sind Faktoren, die ueber den Wohlstand ganzer Laender entscheiden. Und ohne die "Drecksarbeit" der USA wuerde es mit dem Wohlstand in Mitteleuropa nicht so sonnig aussehen. Aber ich habe das Gefuehl, dass die USA langsam genug davon haben sich die Stiefel schmutzig zu machen. Und dann kann sich Europa warm anziehen wenn es auf dem Balkan und im mittleren Osten wieder zu kochen beginnt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
otelago 08.07.2014, 01:12
111. was will die hier

Zitat von NewYork76
2) Was ist den bitte hier mit den ganzen Foristen los? Da wird ohne jedliche sachliche Kritik eine potentielle Praesidentschafts-Kandidatin als Frauen- und Kinder-Moerderin, Luegnerin etc. bezeichnet. Sobald es hier um US-Theme geht, setzt wohl bei einigen hier der Verstand aus..
Nein, der Verstand hat eingesetz. Es ist vorbei, endgültig, mit den Sympathieschleier, der die USA sogar noch über ihr merkwürdiges "911" gerettet hat. Der Kredit ist aufgebraucht. Die NSA überwacht unsere Omas und Kinder, unsere Wissenschaftler und Militärs, unsere Journalisten und Rentner, sogar mein Verschlüsselungsprogramm. Dagegen ist die Stasi ja ein Kindergarten.

Und dann schicken diese PR Profis eine Wahlkämpferin hierher und glauben daß irgendjemanden das noch juckt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Blooming 08.07.2014, 07:05
112.

Zitat von maliperica
Obwohl richtig, eine unerträgliche vereinbarte Farce! Weil von 350 Millionen darf eine handvoll starke Gruppe auf eine reale Nominierung hoffen.
Nahezu alle US-Präsidenten entstammen dem gleichen kleinen elitären Kreis. Es wird sich also nichts ändern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mcvitus 08.07.2014, 11:07
113. Billiges Wahlgeplapper

ohne Substanz! Oder Werbegeschwätz für ihr Buch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wiebitte??? 08.07.2014, 11:08
114.

Lang geredetes bla bla.
Zu was soll dieses Interview führen.
Ich kann da keinerlei Sympathie entwickeln.
Sie soll weniger schwätzen und für Veränderungen sorgen.
Es gibt Menschen in den USA die auf der Straße hungern und das nicht wenige.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
otelago 08.07.2014, 14:16
115. die USA

Zitat von wiebitte???
Lang geredetes bla bla. Zu was soll dieses Interview führen. Ich kann da keinerlei Sympathie entwickeln. Sie soll weniger schwätzen und für Veränderungen sorgen. Es gibt Menschen in den USA die auf der Straße hungern und das nicht wenige.
Haben unglaublich viel Ressourcen, Platz, Raum, Leute.

Allerdings haben sich ihre Banken, Industrien und politische Führung auf ein verbohrtes "America first" eingeschworen. Gesellschaftliche Weiterentwicklung in internationalen Fragen von Umwelt und Sozialem interessieren sie nicht sonderlich. In der EU wiegeln sie die kleineren Südländer gegen Mittleuropa auf, in der Russland-Frage sind sie seit langem am sabotieren, im mittleren Osten geht es bekanntlich drunter und drüber.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cavete 08.07.2014, 17:52
116. Bedeutungslos

"Und die Überwachung des Telefons von Kanzlerin Merkel war definitiv falsch. Unser Präsident hat sehr deutlich gemacht, dass er das inakzeptabel findet."

Wenn Praesidenz Obama die Überwachung von Frau Merkels Telefon "inakzeptable"
findet, wie nun von Frau Clinton dargestellt, dann kann das zweierlei suggerieren:

Z u m E i n e n erweckt es den Anschein, der amerikanische Praesident weiss nicht, was seine Geheimdienste treiben.
Demnach haette er keine Kontrolle ueber sie, und diese machen, was sie wollen. Ein Staat im Staate also. Was sagt das ueber den Praesidenten selbst aus?

Der Terminus "inakzeptabel" beschreibt eine nachtraegliche Miss Billigung eines bereits abgelaufenen Geschehens, auf das Herr Obama keinen Einfluss mehr ausueben kann.
Anderenfalls, bei vorheriger Kenntnis, haette er es wohl verhindert - wenn man seiner Aussage Glauben schenken will.

Z u m A n d e r e n - und dies gilt fuer den Fall, dasz die zuvor genannte Alternative nicht zutrifft - bliebe noch die Moeglichkeit, dasz Herr Obama sehr wohl Kenntnis von der Telefonuebelwachung hatte, nun aber, in der Oeffentlichkeit, lediglich heuchelt, er habe sie nicht gehabt.

Welche der vorgenannten Alternativen die schmeichelhaftere darstellt, moege der Leser entscheiden.

"Clinton: Ich bin zwar nicht mehr in der Regierung, aber nun denn: Es tut mir leid."

Welchen Sinn soll eine durch die Spiegel-Redakteure herbeigefuehrte Entschuldigung von Frau Clinton haben?

Sie kann nicht im Namen der amerikanischen Regierung sprechen, da sie nicht deren Mitglied ist. Allenfalls laesst sich die Aussage als private, persoenliche Missbilligung einer Parteifreundin und ehemaligen Amtsinhaberin in der Regung Obamas intepretieren. Vielleicht liesse die Entschuldigung sich als so etwas wie eine imaginäre, gefuehlte Anteilnahme deuten, der allerdings keine offizielle Bedeutung im politischen Washingtn beizumessen ist.

IM Uebrigen: Den anderen Menschen, die sich einer fortwaehrenden, verdachts- und anlasslosen Ausforschung ihrer Privatsphaere ausgesetzt sehn, ist damit nicht im Geringsten Genüge getan.

Und darueberhinaus: Wenn ausser Frau Merkel a l l e anderen Menschen - auch die der Bundesregierung - weiterhin der Ueberwachung ausgesetzt sind, mit wem will sie dann ohne Übewachung kommunizieren? Dies kann allenfalls gelingen, wenn die neu angeschafften Krypton-Telefone nicht kompromittiert worden sind.

Das Versprechen an sick, Frau Bundeskanzlerin Merkel sei zukueftig von einer Überwachung ausgenommen, laeuft ins Leere und ist de fackto bedeutungsless.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
WOLF in USA 10.07.2014, 21:56
117. Frau Clinton

Lassen Sie mich unserer (Wert-)Einschätzung versichern: Wir glauben Ihnen kein Wort - denn was immer Sie sagen ist so verlässlich wie das Wort eines Kleptomanen. Soweit ist es mit unserem Bild von den USA gekommen. Aber das wird Sie nicht weiter interessieren - sonst hätten wir diese Zustände ja offensichtlich erst gar nicht. Schade ... wirklich Schade ... aber leider ist es jetzt mit leeren Floskeln nicht mehr getan. Auf sehr lange Zeit nicht ... man wird sich anderweitig orientieren ... und Partnerschaften mit verlässlicheren Partnern anstreben. Und das, Frau Clinton, gilt für (fast) ganz Europa - und ausser ihrem Vasallenstaat GB natürlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
WOLF in USA 10.07.2014, 21:58
118. Was soll der Titel?

Hat es denn irgendeine Bedeutung wenn sich eine Privatperson für die Verfehlungen ihrer Regierung entschuldigt ... Lächerlich und unglaubhaft sowieso.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 12 von 12