Forum: Politik
US-Präsident im Interview: Trump nennt EU-Handelspolitik "sehr unfair"
DPA

Donald Trump hat im britischen Fernsehen gegen die EU und seine britische Alliierte Theresa May ausgeteilt. Auf Nachfrage verriet er im Interview mit ITV Details zu seinen Ess- und Twitter-Gewohnheiten.

Seite 1 von 13
Korken 29.01.2018, 08:37
1. So ein Kasperle

Er hätte an Stelle Mays also anders mit der "EU" verhandelt. Soso, dabei ist doch UK Mitglied der EU und hat eben für diese Seite gehandelt. Das klingt ja so, als ob der Gouveneur von Kalifornien anders mit den USA zu deren Nachteil verhandelt hätte. Was sind denn das für Annahmen? Die Tatsache, dass UK bald selbst erneut Wirtschaftsverträge mit den USA abschließen wird, dürfte May aufgrund solcher Aussagen nicht gerade hoffnungsfroh stimmen. Abgesehen davon, wenn US Hersteller in der EU keine Ware absetzen können, die armen Apples, Microsofts & Co. bekommen hier ja gar keinen Fuß rein, dürfte das wohl an der Qualität liegen.

Beitrag melden
Paddel2 29.01.2018, 08:41
2. Nichts neues

Trump redet, aber eigentlich sagt er nichts. Mit ihm an der Spitze GBs hätte die EU noch leichteres Spiel. Das Wegschubsen anderer Staatsgäste und verbales Rumpoltern wird harte Verhandlungsgegner kaum beeindrucken.

Beitrag melden
forky 29.01.2018, 08:41
3. Der Typ ist dreist

Wenn Apple, Google, Amazon und so weiter ihre Produkte und Dienstleistungen nicht in China und anderen Billigländern herrstellen und erbringen würden, hätte die USA kein Handelsdefizit.

Im Übrigen sind gerade Amazon, Microsoft, Apple und Google überhaupt nicht fair. Vielleicht kann die EU ihm das mal antworten.

Beitrag melden
Francois S. 29.01.2018, 08:48
4. Noch viel mehr stören Hr. Trump die Handelsbeziehungen zu

China und das Handelsabkommen NAFTA. Beim Thema China sollten wir die Gunst der Stunde nutzen und gemeinsame Sache mit Hr. Trump machen. Vor allem Produktpiraterie und Techonologieklau müssen auf den Tisch. Ebenfalls müssen die unfairen Firmeneigentumsrichtlinien (Ausländische Firmen sind oft gezwungen die Mehrheit ihre Chinesischen Tochtergesellschaten an Chinesen abzugeben) thematisiert werden. Die USA haben bei solchen Verhandlungen ein besonders starkes Gewicht weil China vis-a-vis den USA Handelsüberschüsse von >$700 Milliarden im Jahr erwirtschaftet.

Beitrag melden
rrippler 29.01.2018, 08:51
5. Aus den Schlagzeilen verbannen

Der einzig richtige Umgang mit Donald wäre, diesen Ungeist endlich komplett aus den Schlagzeilen zu verbannen. Einen platz im Hohlspiegel -ja. Und eines hoffentlich baldigen Tages auch in den Nachrufen sei ihm gegönnt. Aber wer ihm fortwährend eine Bühne gibt, macht sich selbst mitschuldig an der Misere. Ignoriert endlich diesen .... !

Beitrag melden
HEK001 29.01.2018, 08:57
6. Die einfachsten Zusammenhänge ...

... begreift er nicht. Zitat:
"Und dennoch senden sie ihre Produkte zu uns - keine Steuern, sehr geringe Steuern. Das ist sehr unfair."
Nun, wenn er Zölle meint, soll er Zölle sagen. Wenn er (Einfuhr-, Straf-) Steuern meint, dann soll er einmal sagen, wo diese in Europa gegenüber den USA erhoben werden. Um es im zeitgemäßen Jargon zu sagen: Er blickt es einfach nicht. Stattdessen senkt er die Unternehmenssteuern in den USA drastisch (was folgende Regierungen auszubaden haben werden) und sorgt so dafür, dass deutsche Unternehmen dort ihre Gewinne versteuern können, auch für Produkte, die sie gar nicht dort produziert haben.
Und zu T. May's Verhandlungsposition: Was glaubt er eigentlich, hätte diese gegenüber der EU in der Hand? Nichts, absolut nichts. Im Gegenteil, die Briten werden noch betteln müssen, wenigstens keine Außengrenze mitten durch Irland zu bekommen. Ihren Status als Finanz-Hochburg Europas werden sie sowieso verlieren, Frankfurt ist dafür bereits gerüstet.
Trump ist der Super-Gau* in der Geschichte der amerikanischen Präsidenten.

*"GAU" bedeutet in diesem Fall "Größte Anzunehmende Unfähigkeit".

Beitrag melden
hefe21 29.01.2018, 08:58
7. No Income

"Wir bekommen unsere Produkte nicht hinein." Abgesehen davon, dass diese Klage in Zusammenhang mit Grabbingdonald nicht unwitzig ist - hat der Showmaster schon mal was von der amerikanischen IT-, Unterhaltungs- und Finanzindustrie gehört? Da geht und ging doch was, und da das daraus geschlagene Kapital ja neuerdings wieder heim ins Reich kann/darf, wird man auch besser erkennen können, wie hoch diese US-Exportkraft tatsächlich ist. Ein nicht geringer Teil der vermaledeiten dt. Exporte nach USanien bleibt ja dann wertmässig ohnehin über den US-Besitz der DAX-Konzerne im gelobten Land. Mr. Cohn, klären Sie den Donald auf!
Ganz abgesehen von der Fähigkeit des Landes, seine Justizkraft weltweit exportieren zu können.

Beitrag melden
two-wheels 29.01.2018, 08:58
8. Wie bitte?

Die bekommen keine Waren hier rein? Ist Software von Microsoft und Apple keine Ware? Wir haben einen freien Markt, den Schund will halt keiner kaufen, oder kennt hier irgendeiner große amerikanische Marken, die für Qualität stehen, und auch in den Staaten produziert werden? Ausser ein paar Nischenprodukte wie Harley Davidson ist da nichts. Qualität ist das aber auch nicht.

Beitrag melden
erwin9 29.01.2018, 08:58
9. Unfair, unfair, unfair....

Ich kann das dumme Geschwätz dieses Menschen kaum noch ertragen. Alle und alles sind “unfair“. Warum? Diese Antwort bleibt er einem, bis auf unhaltbare Allgemeinplätze, wie immer schuldig. Scheint mehr der Ausdruck einer persönlichen Störung zu sein, als wirtschaftliche Analyse. Und das von einem “Geschäftsmann“, der Handwerker und Angestellte um den Lohn prellt und mit nichts lieber, als Erpressung und Nötigung arbeitet. In privatgeschäften, wie auch politisch. Prinzip der verbrannten Erde jedenfalls. Geschäftlich dumm, weltpolitisch fatal. Zum Wahrheitsgehalt seiner Thesen vom unfairen Geschäftsgebahren der “pösen“ EU, möge man sich das Urteil der amerikanischen (!) Handelsschiedstelle im Fall Bomardier (Kanada) - Boing exemplarisch anschauen. Hier hatten die Trumpianer 300 % Strafzölle wegen angeblicher Benachteiligung für amerikanische Produkte und Jobs verhängt. DT tönte wie immer nebulös von Unfairness. Nichts, absolut nichts von diesem dreisten Geschwätz hielt der Überprüfung selbst durch die Amerikaner stand. Sieg auf ganzer Linie für Bombardier. Ups! Doch dieser blonde Offenbarungseid des amerikanischen Bildungssystems bleibt, obwohl ihm das aktuell bekannt sein dürfte oder sollte, auch hinsichtlich der EU weiter bei seinen stereotypen Anklagen, unfähig , die Fakten in die schreckliche Leere unter seiner Kopfwolle zu integrieren. PUH! Liebe Amerikaner, euer Präsident ist eine absolute Zumutung und Gefahr für den Frieden , für die Wirtschaft, für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, für uns für Euch, für alle. Bitte erlöst uns endlich! Alles andere wäre nun wirklich unfair!

Beitrag melden
Seite 1 von 13
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!