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US-Präsident im Interview: Trump nennt EU-Handelspolitik "sehr unfair"
DPA

Donald Trump hat im britischen Fernsehen gegen die EU und seine britische Alliierte Theresa May ausgeteilt. Auf Nachfrage verriet er im Interview mit ITV Details zu seinen Ess- und Twitter-Gewohnheiten.

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opinio... 30.01.2018, 02:47
120. Abgase

Zitat von obersterhofnarr
die EU ist tatsächlich nicht ganz ohne was den Protektionismus anbelangt. Der spiegelt sich zwar nicht so sehr in Zöllen wieder sondern versteckt sich hinter Umwelt- und Verbraucherschutzvorschriften. Das beste Beispiel hierfür sind die EURO 6 Abgasnormen, die selbst die einheimischen Hersteller offensichtlich nur noch mit Tricksereien einhalten können. Das ist im weiteren Sinne Protektionismus für die europäische Autoindustrie vor den tw. sehr viel günstigeren Fahrzeugen aus China, Indien, Russland und den USA die ohne EURO6-Dieselmotoren praktisch vom Markt ausgeschlossen bleiben. Ein übriges tuen dann der ADAC der die Autos als unsicher einstuft und der TÜV-Report der alles was nicht von den üblichen Verdächtigen in Deutschland hergestellt wird als qualitativ minderwertig betrachtet. DT kapiert vielleicht nicht die genauen Zusammenhänge, aber so ganz daneben liegt er nicht.
ziemlich dünn ihre Argumente über den Gestank und seine Wirkung.
Trump propagiert hemmungslos staatlichen Egoismus und tötet das dünne Pflänzlichen der internationalen Gemeinschaft. Statt es zu fördern, macht er auf dicke Sau in der Suhle. Da kann man keine EU-Norm anführen!

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NauMax 30.01.2018, 12:34
121.

Zitat von duke_van_hudde
links/linksradikalen Trump Hassern, aber trotzdem hier die antwort zu dem Thema. Bei der Steuer um die es hier geht ist die Einfuhrumsatzsteuer gemeint. Diese Art der Steuer gibt es in den USA nicht(fast nicht!). Die Wirkung ist so wie Trump beschreibt das EU Firmen da einen klaren Vorteil haben gegenüber Firmen aus den USA.
Dann waren es aber die USA, die es verpasst haben, für Chancengleichheit zu sorgen. Oder anders ausgedrückt: Wer im eigenen Land verkaufte Produkte mit einer Umsatzsteuer belegt, aber es versäumt, denselben Steuersatz auf Importprodukte zu verhängen, subventioniert damit Importe und belegt die eigene Industrie mit einem Nachteil. Wobei: Haben die USA nicht ohnehin ein sehr kompliziertes UST-System? Teilweise unterscheiden sich die Sätze von County zu County, da sie von lokalen Behörden erhoben werden und nicht von der Bundesregierung in Washington. In Europa zählt die EUSt rechtlich gar nicht zu den Zöllen, sondern stellt wie der Name schon sagt eine Steuer dar - und die WTO sieht es als gerecht an, Einfuhren grundsätzlich mit denselben Steuersatz zu belegen, wie die "richtige" USt. In dieser Sache ist eher der Präsident gefordert, das Steuerwirrwarr in seinem Land in den Griff zu bekommen und einen einheitlichen Umsatzsteuersatz zu formulieren.

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NauMax 30.01.2018, 12:40
122.

Zitat von obersterhofnarr
Wenn auf einem banalen Topflappen kein CE-Zeichen pappt, darf dieser nicht in den Handel gelangen weil der Topflappen eine sg. PERSÖNLICHE ......
Diese Normen würden in den USA eine Menge Sammelklagen verhindern, bevor sie überhaupt eingereicht werden... Wenn man sich trotz Nutzung eines CE-Topflappens die Hand verbrennt, lag dies in 99% der Fälle an nachweislich falscher Handhabung. Nicht vergessen: Viele EU-Richtlinien resultierten aus dem Wunsch der Hersteller und Konsumenten nach einheitlichen Standards. Auch in den USA kann man nach CE-Norm produzieren.

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