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US-Präsident im Interview: Trump nennt EU-Handelspolitik "sehr unfair"
DPA

Donald Trump hat im britischen Fernsehen gegen die EU und seine britische Alliierte Theresa May ausgeteilt. Auf Nachfrage verriet er im Interview mit ITV Details zu seinen Ess- und Twitter-Gewohnheiten.

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Politikübersetzer 29.01.2018, 10:31
50. natürlich ...

Zitat von kuac
Wenn Trump Fairness fordert, dann muss er auch Fairness bieten. Das tut er aber nicht. Amerika first und einseitige Regelungen! Raus aus dem Klimavertrag, raus aus internationalen Organisationen usw. Die USA waren nie fair, sondern immer Interessen bestimmten ihre Handel- und Außenpolitik. Das könnte Trump auch wissen, wenn er sich klug wäre. Oder, er weiss es und er lügt!
natürlich ist das mit der Fairness so eine Sache. Trump hat wohl noch nie fair gehandelt. Er will mit dieser absurden Behauptung ("die anderen sind so unfair") nur moralischen Druck auf diese aufbauen. Inhaltlich kann er doch bei keiner Diskussion mithalten, seine Argumente sind doch keine. Er verhandelt auf einer anderen Ebene, nicht argumentativ. Mit Mafia-Methoden, da fühlt er sich zuhause.

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wolfgang4430 29.01.2018, 10:31
51. Es zeigt sich

mal wieder dass man Trump nicht ueber den Weg trauen kann. In Davos spricht er so - in der UK sieht mal wieder alles anders aus. Er versteht auch nicht dass ein Importzoll für Solaranlagen am Ende der Verbraucher bezahlen muss und damit diese Energiequelle fuer den Dirchschnittshaushalt nicht mehr erschwinglich ist. Durch die hoeheren Loehne in den USA werden Solarkomponenten bis zu 80% teurer werden. Anstatt die Einfuhren zu subventionieren und damit Solarenergie mehr zu foerdern macht Mr. T. mal wieder das Gegenteil.
Dass Mr. T die Importe aus EU Laendern und im besonderen Importe aus Deutschland nicht mag ist verständlich - wie lautet sein Slogan? America First! Es ist auch nicht die Europapolitik warum mehr exportiert als importiert wird - Deutsche und Europäische Produkte sind einfach besser in der Qualität. All das versteht Mr. T nun mal nicht.

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obersterhofnarr 29.01.2018, 10:31
52. Da möchte ich noch eins draufsetzten

Zitat von g5z2z542gv
Im Grunde verhält sich die EU schon lange genau so, wie man es Trump heute vorwirft. Produkte aus den USA oder Asien werden auch hohe bürokratische Hürden und Zölle auferlegt, immer zugunsten der lokalen europäischen Wirtschaftsunternehmen. Trump hat mal wieder Recht damit, das sich die EU hier sehr unfair verhält. Aber das ist nicht schon seit gestern so, sondern je größer und mächtiger die EU mit den Jahren wurde, umso größer wurde auch ihr Protektionismus ggü. Handelspartnern ausserhalb des Schengenraums. Die zunehmende politische Gegenwehr, z.B. jetzt auch in Form der herabgesetzten Unternehmenssteuern, wäre auch ohne Trump mit den Republikanern gekommen. Handel funktioniert immer nur dann über einen langen Zeitraum, wenn auch beide Seiten etwas davon haben.
Wenn auf einem banalen Topflappen kein CE-Zeichen pappt, darf dieser nicht in den Handel gelangen weil der Topflappen eine sg. PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNG ist, die nur nach DIN-EN gestaltet werden darf und am besten noch vom TÜV zertifiziert ist.
Da können die Topflappen noch so gut sein, kein CE-Zeichen kein Verkauf in der EU.

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wittchen2000 29.01.2018, 10:35
53.

Die USA haben Europa nun schön über Jahrzehnte während des kalten Kriegs in ihrem Sinne durchmanipuliert, und neulich die NATO-Erweiterung bis and die russische Grenze vorangetrieben, scheinbar ohne dabei demokratische Grundlagen zu beachten.
Da wirkt Trump mit seinen kindischen Beschwerden jetzt echt wie ein archetypisches Crybaby.

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der.tommy 29.01.2018, 10:36
54.

Genau, die USA haben auch gar keinen Absatz in der DU. Vor allem der Markt mit Smartphones und Computern läuft ja für die US-Hersteller hier bekanntermaßen ganz schlecht ja. Man möchte weinen ob dieser ganzen realitätsverweigerung. Und mal ehrlich, wenn ein Produkt einfach mal nicht so gut ist, wird es halt nicht gekauft. Chevrolet und GM allgemein bringen halt nicht die Autos auf den Markt, die in Europa in der Masse gefragt sind. Was will denn Trump? Dass wir einfach alle Produkte kaufen, die er für richtig hält?

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der.tommy 29.01.2018, 10:42
55. @obersterhofnarr

Also Entschuldigung aber das ist doch jetzt grober Unfug. Eine protektionistische Maßnahme ist im weitesten Sinne eine, die heimische Produkte/Hersteller vor ausländischen bevorzugt, also eine ungleiche Behandlung bedeutet. Eine solche Maßnahme würde ohnehin gegen geltendes Wettbewerbsrecht in der EU verstoßen und wäre daher nichtig. Und die Umwelt- und Verbraucherschutzgesetze sind eben NICHT GERIGNET heimische Produkte/Hersteller in irgendeiner Weise zu bevorzugen. Sie sind nämlich für alle Marktteilnehmer gleich und damit egalitär und NICHT protektionistisch.
Ob sich Fiat, Toyota und co. entschließen, dieselautos zu produzieren oder nicht, ist ihre freie Entscheidung. Jedenfalls wird Ihnen der Marktzugang verglichen mit europäischen Herstellern durch die Gesetzgebung NICHT erschwert, weil selbige eben nicht zwischen VW und Toyota unterscheidet. Mir scheint sie haben auch einige Zusammenhänge nicht ganz verstanden.

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Politikübersetzer 29.01.2018, 10:45
56. genau so sieht es aus ...

Zitat von Harald Schmitt
Bis jetzt hat er doch nur alles was Obama machte rückgängig gemacht. Er hat massenweise Verträge gekündigt oder ist ausgestiegen aber ne verhandelt hat er noch nichts erfolgreich. Obamacare -> nicht ersetzt, Mauer durch Mexico bezahlen lassen -> Pustekuchen, Klimavertrag ->ausgestiegen, Unesco -> ausgestiegen, Nafta -> will er noch neu verhandeln, TTIP -> abgesagt, TPP -> abgesagt, Atomabkommen Iran -> da lässt er andere entscheiden aber will es aufkündigen.... Er ist nur ein kleiner Möchtegerndiktator mit einer verschwindend kleinen Mehrheit. Im Verhandeln ist er bisher ne Niete. Diplomatisch eine katastrophe, sein Stab versucht alles zu retten und im nächsten Moment kommt eine Klatsche über Twitter. So verhandelt man doch nicht! Mit Kim, seinem "kleinen Raketenmann" streitet er wer den größeren Atomknopf hat, das ist Kindergarten!
was er kann ist anderen ihren aus Klötzchen gebauten Turm umzuwerfen und zu schreien ... Mama, Mama schau, ich bin so toll. Boah, geistig ist der doch im Kindergarten steckengeblieben. Wobei man mit seinem charakterlosen Gehabe vielen Kindern Unrecht tun würde.

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lionel_hutz 29.01.2018, 10:47
57. So anders sind die Zollsätze nicht.

Zitat von stadtmusikant123
Qualität ist sicher eine Sache. Stark unterschiedliche Zollsätze eine andere. Nur mal die Kfz-Import-Sätze vergleichen. Dann sieht die Sache anders aus.
Die europäischen Zolltarife sind durchweg etwas höher als die amerikanischen. Wir reden hier typischerweise über irgendwas zwischen 3-12% gegenüber 0-5% auf der US-Seite. Der orange Vollpfosten hat aber - wie manch anderer Populist - nicht kapiert, dass die Einfuhrumsatzsteuer - auch wenn sie an der Grenze erhoben wird - kein Zoll ist, sondern im Ergebnis die gleiche Umsatzsteuer, die auch nationale Produkte trifft. Da manche EU Länder USt-Sätze von deutlich über 20% haben, lässt sich dann natürlich leicht was von über 30% Zöllen schwadronieren.

Dass es so schlimm nicht sein kann zeigt, dass beispielsweise BMW alle X Modelle in USA produziert und für den hiesigen Bedarf zu den entsprechenden Sätzen verzollt in die EU einführt. Wenn der Produktivitätsgewinn einer optimierten Fertigung dabei so hoch ist, dass er offensichtlich ein paar Prozentpunkte Abgabenlast deckt, ist das vermutlich nicht so unfair, wie Mango Mussolini es glaubt.

Mr. President ist leider zu dumm um zu kapieren, dass sowohl die Einfuhrumsatzsteuer kein Zoll ist, als auch dass eine USt durch die Vermeidung einer Doppelbesteuerung tendenziell immer einen höheren Satz hat als eine Sales Tax, die möglicherweise mehrfach erhoben wird.

Berücksichtigt man das, ist der Abgabenunterschied relativ gering, wenngleich es dabei bleibt, dass die EU etwas mehr erhebt. Dafür gab es ja eigentlich TTIP, das hat aber seine angeblich unfähige Vorgängerverwaltung ja offensichtlich so US-freundlich verhandelt, dass es die Europäer am Ende nicht mehr wollten. Wenn Dummheit weh täte, würde man Trumps Schreie von Washington bis mindestens nach New York hören.

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brux 29.01.2018, 10:48
58. Idiot

Der Mann schwadroniert so vor sich hin. Ahnung hat er keine.
Die USA haben immer noch ein Gesetz, dass vorschreibt, dass zwischen US Häfen nur Schiffe aus amerikanischen Werften, in amerikanischem Besitz, und mit amerikanischer Besatzung Transporte machen dürfen. Das kuriose Ergebnis ist, dass Kreuzfahrten nach Hawaii in Kanada starten, denn US Werften wissen nicht, wie man Passagierschiffe baut.
DAS ist Protektionismus, nicht unsere Weigerung den Dreck zu essen, den die Amis für Nahrung halten.

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Beat Adler 29.01.2018, 10:53
59. Was brachte Trump zum Praesidenten?

Zitat von Papazaca
Wenn jemand wie Trump 72 geworden ist, wird der auch weiterhin beratungsresistent bleiben. Die fachlichen Ratschlage hier im Forum wird er sicher nicht lesen ... Und beliebt war er sein ganzes Leben nicht, deshalb hat er sich ja häuslich in seiner Bad Boy-Rolle eingerichtet. Wirklich treffen kann ihn wirklich nur Häme und Spott. Aber auch da muß man vorsichtig sein. Obamas Spott hat Trump so sehr motiviert, das er es zum Präsidenten brachte. Aber einer kann Trump wirklich gefährlich werden: Wenn Mueller Trump zum Beispiel Geldwäsche in Serie mit Russischen Oligarchen nachweisen würde, hat Trump ganz sicher sehr vielr Zeit zum Golfspielen.
Was brachte Trump zum Praesidenten? Die Veraeppelung durch Obma? Wirklich? Vermutlich eher den Befehl des Maechtigen im Kreml, dass er antreten muss, fuer das Gewinnen wird schon gesorgt werden;-) Schliesslich muss Trump seine Schulden bei den Leuten bezahlen, welche der Deutschen Bank gegenueber garantierten ihm, dem Mehrfachpleitier, frische Kredite zu gewaehren;-)
mfG Beat

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