Forum: Politik
US-Präsident im Interview: Trump nennt EU-Handelspolitik "sehr unfair"
DPA

Donald Trump hat im britischen Fernsehen gegen die EU und seine britische Alliierte Theresa May ausgeteilt. Auf Nachfrage verriet er im Interview mit ITV Details zu seinen Ess- und Twitter-Gewohnheiten.

Seite 9 von 13
swerd 29.01.2018, 11:48
80. Die USA

sollten ihre Produkte wettbewerbsfaehig fuer
den europaeischen Markt herstellen, dann
wuerden sie auch mehr verkaufen.
Europa muss jetzt unbedingt in wirtschaftlichen
Fragen zusammenhalten.

Beitrag melden
aliof 29.01.2018, 11:52
81. Wahrhaftig ..

.. hat Trump auch in diesem Punkt RECHT.

Aber eben gegenseitig und weltweit. - Eben weil auch „wir“ (glücklicherweise) knallhart verhandeln können, haben auch „wir“ weiterhin Chancen im weltumspannenden Wettbewerb.

Ist das nicht (zumindest) etwas besser als die wahnsinnigen Kriege (und Genozide) der vorhergegangenen Generationen.

Nebenbei würde etwas mehr realitätsgerechte Aggressivität (nicht zu verwechseln mit verletzender Gewalt) „unserer“ Machtvertreter auch rechtsextremen Flügeln ebensolche stutzen können.

Beitrag melden
Leser161 29.01.2018, 12:18
82.

Zitat von forky
Wenn Apple, Google, Amazon und so weiter ihre Produkte und Dienstleistungen nicht in China und anderen Billigländern herrstellen und erbringen würden, hätte die USA kein Handelsdefizit. ...
Da hat er doch grad eine entsprechende Steuerreform gegen gemacht und da haben auch alle über den bösen Trump gezetert, dass er doppelt besteuern würde und sich nicht an internationale Standards halten würde.

Ich glaub ja gar nicht, dass der Trump irgendne Ahnung hat, aber seine Gegner scheinen mir auch nicht besser, wenn sie die Wahrheit immer so drehen wie es ihnen passt.

Beitrag melden
Korken 29.01.2018, 12:18
83.

Zitat von mostly_harmless
Das ist schlicht und ergreifend falsch. Die Militärausgaben sind von Trump um rund 10% erhöht worden.
Ihr genommens Zitat wurde im Futur geschrieben. Natürlich kann Herr Trump die Militärausgaben jetzt (in der Gegenwart) erhöhen, das Geld ist von der Vorgängerregierung ja noch verfügbar. Und zukünftig, d.h. in einigen Jahren, wenn sich die Steuergesetze bemerkbar machen? Wahrscheinlich dürfen die Demokraten die angerichtete Sch... wieder aufwischen und die Republikaner sich daran entzürnen, wie man das arme Volk doch so knechten kann...

Beitrag melden
BertieBallermann 29.01.2018, 12:22
84. Freihandelsabkommen

Es ist schon so, dass die EU es nicht leicht macht, ihren Markt zu betreten. Das merken auch andere Länder, die seit Jahren versuchen dorthin zu exportieren. Das Freihandelsabkommen zwischen EU und USA sollte hier ja eigentlich Abhilfe schaffen. Allerdings wurden von beiden Seiten dabei so viele Ausnahmen diskutiert, dass es mit Freihandel wenig zu tun gehabt hätte. In diesem Punkt gebe ich Trump Recht - Freihandel sollte echter Freihandel sein, ohne Ausnahmen auf beiden Seiten.

Beitrag melden
birdie 29.01.2018, 12:27
85. Es ist doch so einfach

Klempner haben andere Aufgaben als Ingenieure. Beide sind Fachleute die sich gegenseitig brauchen. Beide haben unterschiedliche Ausbildungen und damit Erfahrungen. Womit ausgeschlossen ist, dass sie sich vollwertig gegeneinander vertreten können. Dies gilt auch in der Politik. Zum Problem wird es, wenn ein einfacher "Schrauber" wie Herr Trump sich als promovierten Diplomingeniuer sieht und weitreichende "Entscheidungen" trifft. Über dieses Kasperletheater wird weltweit täglich herzlich gelacht. Wir verdanken insofern Herrn Trump eine gesundheitsfördernde Wirkung.

Beitrag melden
Korken 29.01.2018, 12:29
86.

Zitat von duke_van_hudde
links/linksradikalen Trump Hassern, aber trotzdem hier die antwort zu dem Thema. Bei der Steuer um die es hier geht ist die Einfuhrumsatzsteuer gemeint. Diese Art der Steuer gibt es in den USA nicht(fast nicht!). Die Wirkung ist so wie Trump beschreibt das EU Firmen da einen klaren Vorteil haben gegenüber Firmen aus den USA.
Wieso haben die EU Firmen hier einen Vorteil. Wenn sie etwas in der EU verkaufen wird die Umsatzsteuer (Mehrwersteuer) fällig, wenn aus dem EU-Ausland jemand etwas hier vekauft, wird die gleich hohe Einfuhrumsatzsteuer fällig - die man normalerweise als Vorsteuer wieder zurückbekommt, wenn man es anschließend gewerblich verkauft und dann die normale Umsatzsteuer fällig wird. Insofern gleiche Schwerter bei verkauf in der EU von EU-Erzeugern oder EU-Drittstaatenerzeugern. Lediglich Zoll kann noch anfallen, welcher aber auch immer weniger wird. und Zoll hat auch die USA, bald wohl noch zusätzliche Strafzölle. In den USA ist eben die Sales Tax, die größtenteils Bundesstaatenmäßig gehandhabt wird, für Steuern verantwortlich. Also auch hier, abgesehen von den Strafzöllen, gleichlange Schwerter. Im grunde geht es aber um die gleiche Umsatzbesteuerung von EU und EU-Drittländern und die ist gegeben.

Beitrag melden
Korken 29.01.2018, 12:30
87.

Zitat von obersterhofnarr
die EU ist tatsächlich nicht ganz ohne was den Protektionismus anbelangt. Der spiegelt sich zwar nicht so sehr in Zöllen wieder sondern versteckt sich hinter Umwelt- und Verbraucherschutzvorschriften. Das beste Beispiel hierfür sind die EURO 6 Abgasnormen, die selbst die einheimischen Hersteller offensichtlich nur noch mit Tricksereien einhalten können. Das ist im weiteren Sinne Protektionismus für die europäische Autoindustrie vor den tw. sehr viel günstigeren Fahrzeugen aus China, Indien, Russland und den USA die ohne EURO6-Dieselmotoren praktisch vom Markt ausgeschlossen bleiben. Ein übriges tuen dann der ADAC der die Autos als unsicher einstuft und der TÜV-Report der alles was nicht von den üblichen Verdächtigen in Deutschland hergestellt wird als qualitativ minderwertig betrachtet. DT kapiert vielleicht nicht die genauen Zusammenhänge, aber so ganz daneben liegt er nicht.
Ja aber wo ist hier der Nachteil gegenüber Herstellern in Europa? Diese müssen sich ja auch daran halten!

Beitrag melden
stadtmusikant123 29.01.2018, 12:37
88. xxx

Zitat von lionel_hutz
"Die Amis" gibt es nicht. Amerika hat ein paar hervorragende Universitäten und es gibt haufenweise "Amis", die das kapieren. (Die Mehrheit hat ihn ja auch nicht gewählt.) Leider sind davon wenige bis keine in der Trump-Administration angekommen oder wenn doch bevorzugen sie populistische Lügen. Ja, es gibt Zollunterschiede, aber es wird andauernd von 30% und mehr Zöllen erzählt und das stimmt einfach nicht. Sie in ihrem blinden Trump-Vergöttern sind sachlichen Argumenten leider nicht mehr zugänglich, sonst würden Sie eine andere Meinung haben. Bitte die konkreten Zollunterschiede mit der Höhe benennen. Ich kenne keinen Satz der höher als 12,5% ist, lasse mich aber gerne belehren, dass es irgendwelche obskuren Waren gibt, bei denen mehr fällig wird. "Weit höher als Sie uns hier weißmachen wollen", ist selber weißmachen. Das Gegenteil ließe sich ganz einfach beweisen, also los! Trumps Administration wird damit beschäftigt sein, den Unsinn, der der Mann so von sich gibt, wieder zu relativieren, wie sie das sonst auch tut. Irgendwas von seinem Quatsch im Einzelnen vorrechnen hat sie nämlich noch nie überzeugend hinbekommen und in der Regel auch gar nicht versucht ...
Ich weiss zwar nicht in welchem Zusammenhang das mit den 30 % herkommt, anderseits weiß ich aber , dass man , wenn man auf unfaire Handelspraktiken abzielt, die "nichttariffären Handelshemmnisse" mit berücksichtigen muss.

Beitrag melden
Korken 29.01.2018, 12:39
89.

Zitat von obersterhofnarr
Wenn auf einem banalen Topflappen kein CE-Zeichen pappt, darf dieser nicht in den Handel gelangen weil der Topflappen eine sg. PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNG ist, die nur nach DIN-EN gestaltet werden darf und am besten noch vom TÜV zertifiziert ist. Da können die Topflappen noch so gut sein, kein CE-Zeichen kein Verkauf in der EU.
Da muss man nichts drauflegen. Das CE Zeichen ist eine, eigentlich sehr einfache vereinheitlichung des Verbraucherschutzes in der EU. Die CE-Kennzeichnung ist daher kein Qualitätssiegel oder Gängelsiegel, sondern eine Kennzeichnung, die durch den Inverkehrbringer in eigenem Ermessen aufzubringen ist und mittels der er zum Ausdruck bringt, dass er die besonderen Anforderungen an das von ihm vertriebene Produkt kennt und dass selbiges diesen entspricht. Wenn etwas passiert und der Hersteller kann dann nicht nachweisen, dass es sicher war, haftet er. Wer also will, kann das zeichen einfach aufkleben - bis etwas passiert. Der Hersteller erstellt normalerweise eine EU-Konformitätserklärung und bringt die CE-Kennzeichnung an dem Produkt an. Manchmal muss eine benannte Stelle prüfen, was gerade im medizinbereich durchaus sinnvoll ist. Und ACHTUNG: Das gilt für Hersteller in der EU - als auch außerhalb, die ihre Produkte in der EU vertreiben wollen. Wo ist eine Benachteiligung?

Beitrag melden
Seite 9 von 13
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!