Forum: Politik
US-Präsident Trump: Der ewige Zocker
AP

Iran, Handel, Nordkorea: Momentan ist die rabiate Politik des US-Präsidenten scheinbar erfolgreich. Doch wehe, wenn sie scheitert.

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eunegin 01.05.2018, 19:03
1. aus Erfahrung: jeder Klassenbully bekommt am Ende eins auf's Maul

So jedenfalls meine Erfahrung. Leider kann er bis dahin großen Schaden anrichten.

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RalfHenrichs 01.05.2018, 19:08
2. Wow!

Nelles gibt zu, dass Trumps Politik erfolgreich sein könnte. Das ist ja fast eine Revolution beim SPON. Natürlich schiebt er nach, dass Trumps Politik auch scheitern könnte. Natürlich könnte sie das. Die Politik von Obama, Merkel, May und Macron sind schon gescheitert. Warum sollte es bei Trump anders sein? Aber zugestehen, dass am Ende - anders als Obama - Trump möglicherweise(!) zu Recht den Friedensnobelpreis erhalten könnte(!), ist ja schon mal ein erster Schritt in Richtung objektiver Berichterstattung.

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Garak 01.05.2018, 19:11
3. Und wehe wenn seine Gegner....

....nach 8 Jahren feststellen müssen das er mehr erreicht hat als jeder Präsident seit Franklin Delano Roosevelt mit seinem New Deal.

Wenn er die Arbeitslosigkeit dauerhaft gesenkt hat, illegale Migration eingedämmt hat und dadurch die Löhne für die einfachen U.S Bürger steigen, die Infrastruktur modernisiert und das Handelsdefizit deutlich gesenkt hat, Frieden nach Korea gebracht hat etc.?

Entschuldigen seine Gegner sich dann oder werden sie behaupten er hätte nur Glück gehabt?

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gandhiforever 01.05.2018, 19:20
4. Voller Komplexe

Trump sieht ueberall Verschwoerungen, Verschwoerungen gegen die USA (durch ihn repraesentiert).

Und, weil alle den USA (ihm) gegenueber unfair sind, muss er handeln, weil vor ihm alle zu schwach waren zu handeln. Das betrifft nicht nur den Handel, die Kriegsausgaben, die Migration, sondern alle Bereiche des Lebens.

Da wird der Klimawandel zur chinesischen Erfindung, die Wissenschaft selbst zum Angriff auf die zu verteidigende Bloedheit der Mitglieder seiner Bewegung.

Trump weiss natuerlich um die Feuerkraft des US-Militaers, weshalb er auch nicht vor Drohungen oder Interventionen zurueckschreckt.

Wer, wenn nicht die Europaeer, kann diesem Irren Einhalt gebieten? Die US-Republikaner sind zu feige, sogar die Never-Trump-Typen unterstuetzen ihn heute. Die US-Demokraten werden aus Gruenden der Staatsraeson den VerFuehrer zwar massregeln wollen, ihn dabei aber nicht in die Schranken weisen.

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Alias iacta sunt 01.05.2018, 19:23
5. Mich beängstigt viel mehr,

dass da international so viele einflussreichen Personen zuschauen (müssen)
und (seit längerer Zeit) nichts dagegen tun können (oder wollen)
Und was noch erschreckender hinzu kommt, dass ein Lebewesen komplett unberechenbar unkontrolliert reagiert, wenn es sich in Gefahr sieht.

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spassfactor 01.05.2018, 19:24
6. Trump - Der Zocker

Und wieder mal ein Artikel, der sich nicht auf die positiven Zwischenergebnisse der Trump'schen Politik in der Gegenwart fokussiert. Es geht offenbar einzig darum, dunkelste Zukunftszenarien zu zeichnen. Ein gutes Beispiel (von vielen) ist sicherlich Nordkorea. Zu Anfang der Trump'schen Nordkorea Politik war die harte Linie des US Präsidenten in der Wahrnehmung der Medien in "hohem Masse" gefährlich für den Weltfrieden und der Untergang der westlichen Welt schien greifbar nahe. Nun ist dieses schlimme Bild zunächst einmal vom Tisch. Die beiden Koreas und die südkoreanische Schutzmacht USA sprechen miteinander, Nordkorea stellt sogar verbal einen Atomwaffenverzicht in Aussicht. Dies ist ganz schlicht ein dramatischer Fortschritt in den Beziehungen mit Nordkorea, der schlichtweg nur positiv zu bewerten ist. Keine andere US Administration hat bisher diesen Erfolg vorzuweisen. Aber das ist allenfalls einen Nebensatz wert, denn medial wird gerade schon wieder ein weiteres zukünftiges Schreckenszenario aufgebaut, für das es nicht einen einzigen handfesten Anhaltspunkt gibt. Natürlich verkennt niemand, dass der verbale Atomwaffenverzicht nur ein Signal ist und bei weitem noch nicht umgesetzt ist. Aber wäre es jetzt nicht an der Zeit für die medialen Beobachter den eigenen negativen Standpunkt gegenüber Trump'scher Politik zu hinterfragen? Nein, es kann nicht sein, was nicht sein darf! Also wird mal wieder gnadenlos das nächste schreckliche Zukunftszenario herbeigeschrieben. Frei nach dem Motto "Irgendwann muss sich doch herausstellen, dass der Mann unfähig ist". Das hat allerdings mit gutem Journalismus nicht das Geringste zu tun, liebe Leute! Schade um die vertane Zeit und den weiteren Vertrauensverlust beim Leser. Oder vielleicht schade um die "Fake News" wie Donald Trump es wohl ausdrücken würde.

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grbxx 01.05.2018, 19:29
7. Also wenn alle negativen Aspekte ignoriert...

... dann ist ein Haufen Mist auch schön:

Warm
Weich
Günstig

Was will man mehr?

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netrose 01.05.2018, 19:32
8.

Zitat von Garak
....nach 8 Jahren feststellen müssen das er mehr erreicht hat als jeder Präsident seit Franklin Delano Roosevelt mit seinem New Deal. Wenn er die Arbeitslosigkeit dauerhaft gesenkt hat, illegale Migration eingedämmt hat und dadurch die Löhne für die einfachen U.S Bürger steigen, die Infrastruktur modernisiert und das Handelsdefizit deutlich gesenkt hat, Frieden nach Korea gebracht hat etc.? Entschuldigen seine Gegner sich dann oder werden sie behaupten er hätte nur Glück gehabt?
Mir ist es ehrlich gesagt egal, was Trump in Amerika erreicht. Ich lebe dort nicht und das ist die Sache der Amerikaner.
Das einzige, was mich interessiert - was macht er aussenpolitisch.

Und da ist es einfach Ansichtssache - ich finde, dass die US endlich ihr wahres Gesicht zeigen. Das kann nur gut für die Welt sein - ob das für die USA gut ist, wage ich zu bezweifeln.

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martin_stübs 01.05.2018, 19:33
9. Zu blöd

Zu blöd, dass Donald auch noch Erfolg hat! Trump ist doch das Letzte! Und wir sind doch die Guten! Und wenn nicht? Das lässt sicher die Heerschar der politisch korrekten Pharisäer nachts nicht gut schlafen....

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