Forum: Politik
US-Präsidentenwahl: Das Gesetz der Serie
AP

Raus mit dem Alten - her mit dem Gegenteil: Nach diesem Credo wählen die US-Bürger seit Generationen ihren Präsidenten. Ein Vorteil für Donald Trump. Und ein riesiges Problem für Hillary Clinton.

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RGFG 28.05.2016, 07:53
1. Das ist jetzt irgendwie nicht logisch.

Das hieße doch, dass Hillary aus ihrer Ignoranz den Regeln gegenüber doch bloß eine Stärke zu machen brauchte, dass sie bloß viel stärker eine "ihr könnt mich mal"-Attitüde gegenüber den Republikanern und ihren e-mail und sonstigen Tribunalen an den Tag zu legen bräuchte.

Das hieße doch, dass sie bloß viel offensiver mit ihren Schwächen umgehen sollte, und dann wäre sie doch auch das Gegenteil von Obama.


Vielleicht ist es dann doch nicht so einfach...

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alaba27 28.05.2016, 07:54
2. Armes Amerika

2/3 der Amerikaner halten beide für Flaschen und trotzdem wird es einer von beiden ? Armes Amerika ! Und dabei gilt der US-Präsident als die mächtigste Person der Welt. Ich halte übrigens auch von beiden nichts. Aber es ist kein rein amerikanisches Problem, auch in der deutschen Politik fehlen die Köpfe.

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citi2010 28.05.2016, 07:59
3.

Jeder Republikaner wäre ein Problem für HRC. Trump oder Cruz oder Rubio aber wären ein Problem für die USA und die Welt.
Sich so früh auf die bereits 2008 in den Vorwahlen gescheiterte Hillary Clinton festzulegen wird ein Problem für das Establishment der Demokraten. Trump wird eine Realität.
Genauso wenig wie die Wechselwähler in Deutschland jemals Sigmar Gabriel wählen würden tun sich die US Wächselwähler mit Clinton schwer - meiner Meinung nach berechtigterweise.

(Clinton baut noch auf identity politics der 90er Jahre und hat sich gleichzeitig die verhassten Banker ins Haus geholt / das funktioniert nur noch begrenzt / ohne die afro-amerikanischen Wähler im Süden wäre Hillary gar nicht so weit gekommen, die vergessen haben wie nasty sie damals gegen Obama gekämpft hat).

Schade, dass Sanders nicht als Unabhängiger angetreten ist. Wäre natürlich auch ein Risiko. Aber vermutlich hätte er mehr Stimmen der kaputten Republikaner abgegriffen als von den Demokraten.

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bikerrolf 28.05.2016, 08:03
4. Das größere Übel

wäre diesmal die bessere Wahl. Trump würde der Welt das wahre Gesicht der USA zeigen. Und nicht wie Obama hinter wohlfeiler Rhetorik mit Drohen morden, sondern offen und laut.Und er würde hoffentlich einer größeren Zahl von Deutschen klar machen, dass ein Ausstieg aus der Nato besser wäre als die gefährliche Konfrontation mit Russland, die nur dem Hegemonialstreben der USA dient.

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Akonda 28.05.2016, 08:06
5. Entsetzliche Vorstellung....

...dass Trump Präsident werden könnte! Man kann nur hoffen, dass die Amerikaner klüger sind, als es derzeit scheint.

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johannesbueckler 28.05.2016, 08:19
6. Eine solide Analyse. Herr Spoerl,

bis auf die Aussage, dass Donald Trump "dümmlich" sei. Ob er "politisch gefährlich" sei, ist Ansichtssache, aber dumm ist er wohl nicht. Zumindest "In my humble opinion"...Man bedenke nur mal , wieviel kostenlose Medienaufmerksamkeit er provoziert hat. Bezüglich HRC: Der Bericht über den Server und das "bullying" ehemaliger Opfer von "Slick Willy" wird ihre Achilles-Ferse bleiben.

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Beat Adler 28.05.2016, 08:27
7. Gesetz der Serie? Stimmt nicht.

Gesetz der Serie? Stimmt nicht. Bush sen. folgte auf Reagan, Al Gore auf Bill Clinton. Dass der gewaehlte Al Gore nicht Praesident wurde, ist eine andere Geschichte. Es gibt diese gesetzmaessige Serie also gar nicht.

Hillary Clinton und Donald Trump sind Beide unbeliebt, das ist richtig. Allerdings sind die Waehlergruppen, welche die Wahl tatsaechlich entscheiden, die Frauen, die Besser-Gebildeten und die Afro-Amerikaner mit den Latinos, alle auf Seiten der Demokraten.
mfG Beat

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omanolika 28.05.2016, 08:28
8. Hillary - oder Donald`s großes Glück

Man sagt ja, die Alten sollen sofort raus,
aber manchmal sind die Neuen ein Graus,
nur ist`s dann leichter über Schwächen,
all der halt unfähigen Alten zu sprechen,
denn davor wird man sich nicht scheuen,
und sich auf die so tollen Neuen freuen...

Für Donald ist die Hillary ein großes Glück,
denn das US-Volk glaubt ihr ja kein Stück,
weil viele denken, für die Clintons sei Ehrlichkeit,
im Prinzip einfach nur eine Entbehrlichkeit,
da Hillary lange Zeit über ihre E-Mails lügt,
so wie Bill, darüber, wie er sich bei der Arbeit vergnügt.

Das Gesetz der Serie hat aber auch etwas gutes, weil,
die US-Bürger nach Trump wieder wählen sein Gegenteil!

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hitcher 28.05.2016, 08:33
9. nicht ganz...

Das Gesetz der Serie ist an einer Stelle schon durchbrochen: Reagan folgte zunächst Bush, und nicht, wie im Artikel beschrieben, Clinton. Trotzdem macht es Sorge, sich Trump als künftigen US-Präsidenten vorzustellen. Ob aber die USA nach einem Farbigen mutig genug sind, erstmals eine Frau als Präsidentin zu wählen, bleibt abzuwarten.

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