Forum: Politik
US-Präsidentenwahl: Texas droht OSZE-Wahlbeobachtern
AFP

Wahlbeobachtung kann ein krimineller Akt sein - das glaubt zumindest der Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaates Texas. Beobachter der OSZE könnten sich strafbar machen, sollten sie näher als 30 Meter an ein Wahllokal herankommen.

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Atheist_Crusader 25.10.2012, 08:53
80.

Zitat von notty
Braucht Romney wirklich so dringend Stimmen???
Och ja, als ob die Texaner spontan einen schwarzen Demokraten wählen würden.

Texas ist einer der sichersten Staaten für die Republikaner. Solange die ihr Geschwätz pro Gott und Schusswaffen und contra Ausländer und Abtreibung von sich geben, werden die immer Texas gewinnen.

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Obi-Wan-Kenobi 25.10.2012, 08:54
81.

Zitat von Moritz_h
Skandal: Generalstaatsanwalt kümmert sich darum, dass ein bestehendes Gesetz, dass zudem halbwegs sinnvoll ist (und wohl zum Zeitpunkt der Gesetzgebung höchstwahrscheinlich war) eingehalten wird, weil es sein Job ist.
schon klar. Gibt auch sicher noch ein Gesetz in Texas, dass man einen "Neger" oder Kommunisten vor dem Wahllokal erschiessen darf. Trotzdem tut man das heute nicht mehr. :-)

Gerade die Wahl 2000 hat ja auch gezeigt, dass die USA mit demokratischen Wahlen durchaus ihre Probleme haben.

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feuerwehrmann4711 25.10.2012, 08:59
82. Mit der Muffe gepufft ...

Der Kommentar dieses Staatsanwaltes ist überflüssig wie ein Kropf. Solche Sachen regelt in den USA jeder unstudierte Hilfssheriff schneller und nachhaltiger als ein Aktentiger der Justiz.

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Hank Hill 25.10.2012, 09:01
83. Herrlicher Artikel

um wieder das gute alte Amerika Bashing zu betreiben. Da hat ein Staatsanwalt eine etwas obskure Haltung zur Wahlbeobachtung und gleich geht es um das Demokratieverstaendnis eines Landes mit ca. 310 Millionen Einwohnern. Wie gut dass sich die Amerikaner nicht so sehr fuer Deutschland interessieren. Dann koennten sie in ihren Medien auch jede Menge "Verfehlungen" unserer Volksvertreter anmahnen. (Anruf Seehofers beim ZDF,etc,) LOL

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radiohead225 25.10.2012, 09:02
84.

Zitat von langenscheidt
... gefährlichen Leute gewählt werden können, kann man der putzigen Präsidentschaftswahl als Beobachter auch fernbleiben.
Deine Aussage ist der blanke Hohn! Mitt Romney und Benjamin Netanjahu sind mit Abstand das gefährlichste Duo was ich mir zur Zeit vorstellen kann. Wenn es dazu kommen sollte, dann wird es mit Sicherheit einen Krieg geben!!!
Diese Wahlen sind immens wichtig. Sie können auch auf unser Leben hier in Europa ausschlaggebend sein. da sind mir irgendwelche wahlen in Uganda recht "egal", da dies mein leben nur wenig beeinflusst.
Wir müssen schauen das bei uns vieles besser läuft, erst danach sollten wir den Finger erheben und andere belehren.

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frubi 25.10.2012, 09:17
85. .

Zitat von Hank Hill
um wieder das gute alte Amerika Bashing zu betreiben. Da hat ein Staatsanwalt eine etwas obskure Haltung zur Wahlbeobachtung und gleich geht es um das Demokratieverstaendnis eines Landes mit ca. 310 Millionen Einwohnern. Wie gut dass sich die Amerikaner nicht so sehr fuer Deutschland interessieren. Dann koennten sie in ihren Medien auch jede Menge "Verfehlungen" unserer Volksvertreter anmahnen. (Anruf Seehofers beim ZDF,etc,) LOL
Kaum einer wird Amerika aus purer Freude an Kritik kritisieren. Man sieht halt nur, wie ein befreundetes Land seit einigen Jahren die demokratischen Grundwerte abschafft und alle westlichen Staaten dieser Welt sehen einfach nur zu. Ich persönliche liebe viele Dinge an Amerika und würde gerne einmal in dieses Land reisen aber wenn ich mir die Einreisebestimmungen ansehe, wird mir schlecht und ich lehne es ab wie eine potenzielle Gefahr behandelt zu werden, nur weil ich einmal die Ostküste runter fahren möchte.

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prometheus11 25.10.2012, 09:19
86. optional

Die USA sind ja gar keine Demokratie. Sie tun nur so und toenen rum. Naehere Recherche kann das zweifelsfrei belegen.

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duke_van_hudde 25.10.2012, 09:20
87. Hmm

Obama wird Teaxas mit Sichehreit nicht gewinnen und dazu braucht es natürlch auch kein Wahlbetrug.Wenn müsste man das in anderne Staaten machen.
Wenn es sich um ein Gesetz von Texas handelt dann muss der Herr reagieren.In wie weit da der Zentralstaat drauf reagieren kann um die Beobachter zumindestens beim nächstne mal zuzulassen ist schwer zu beurteilen für mich.

Klar ist aber eins das für die USA mal wieder andere Gesetze gelten.Auf Grund das sie einfach machen können was sie wollen.Den sie sind halt der stärkste auf den Schulhof und bestimmen die Regeln nach denen gespielt wird und müssen sich natürlich nicht um ihre eigene Regeln scheren.
Wenn ich bei der Oraganistion mitmache muss ich halt auch mich selber kontrolieren lassen und das per Gesetz erlauben.Sonst müssen sie halt bei der Oraganisation nicht mehr mitmachen was dann natürlich auch ok ist nur fehlt ihnen dann die moralische Keule auf PRobleme in anderen Ländern hinzuweisen bei deren Wahlen.

Gut die Keule braucht die USA ja auch nicht da sie halt der stärkste auf den Schulhof sind.

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spon-facebook-1425926487 25.10.2012, 09:25
88.

Zitat von Atheist_Crusader
Eine Frechheit! Die blöden Europäer wagen es, die Erfinder der Demokratie und der Atombombe in Frage zu stellen? Was für eine Welt in der wir leben...
Die Demokratie wurde vor über 2000 Jahren von den Griechen und die Atombombe hat ein Deutscher erfunden. Die Amis lästern zwar gern über das "Alte Europa", aber ohne diesen mächtigen Völkerbund wären die USA nicht das Land, das sie heute sind.

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luwigal 25.10.2012, 09:26
89. Eines der grundsätzlichen Probleme mit den Vereinigten Staaten von Amerika

Die USA, eine 50-köpfige Hydra?

Sind internationale Verträge, die die Regierung der USA unterzeichnet hat, nur das Papier wert, auf dem sie unterzeichnet wurden?

Das Problem liegt in der Struktur, der Zusammensetzung der Vereinigten Staaten von Amerika.
Und, das ist keine Neuigkeit, man kennt dieses Problem schon seit langer langer Zeit.
Nur, man will es nicht wahrhaben, man verschweigt es, man will es selbst nicht glauben.
Was soll neu daran sein, dass jeder einzelne der 50 Staaten so gut wie jedes internationale Abkommen für sich selbst in die Tonne treten kann?
Ergo sollte man sich schon fragen, mit wem man in Washington spricht!
Genauer betrachtet stellt sich heraus, dass dort nur ein besonderer "Ombudsmann" mit seinen Gefolgsleuten sitzt, der vermittelt, oftmals nur in den eigenen Reihen.
Er unterschreibt, wie eine Marionette.
Die Verdrahtung der Marionette ist ein Staatenbund, ein, was nur die wenigsten sich vorstellen können, relativer loser Staatenbund.
Reißt einer der 50 Drähte, so mag dies kaum auffallen.
Reißen viele, dann fällt die Regierung auf die Nase, zumindest zeigt sie Lähmungserscheinungen.
Dito gilt das auch für das, was sich Vereinigte Staaten von Amerika nennt.
M.a.W., das Wort "Vereinigte" darf man keinesfalls so verstehen, wie wir es gerne verstehen würden.
Die Realität sieht eben anders aus und deshalb habe ich kein Problem mit dem, um was sich dieser Artikel dreht.
Die USA sind so, sie waren schon immer so, deshalb sollte man sich davor hüten, dass man Schritte einzelner Staaten der USA grundsätzlich, insbes. betreffend internationalem Recht, als rechtswidrig o.vglb. nennt.
Unsere Politiker wollen das nicht wahrhaben, niemand will über das Schlamassel laut nachdenken, das folgen könnte, würde man laut über das geschilderte Problem diskutieren. Eine Lawine ungeahnten Ausmaßes könnte ins Rollen kommen.

Wie auch immer, den meisten von uns ist nicht bewusst, was die Vereinigten Staaten von Amerika überhaupt sind.

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