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US-Präsidentschaftsanwärter: Jeb Bush hält Irak-Einmarsch aus heutiger Sicht für fals
AP/dpa

"Aus heutiger Sicht hätte ich den Befehl zum Einmarsch in den Irak nicht gegeben": Jeb Bush distanziert sich von der wohl umstrittensten Entscheidung seines Bruders George W. - und nimmt damit seine eigene Aussage vom Montag zurück.

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Atheist_Crusader 14.05.2015, 22:43
20.

Zitat von Werder
Gnade uns Gott, wenn der Kerl Präsident werden sollte, der scheint vom Schlage seines Bruders zu sein. Wäre allerdings der kongeniale Partner für Merkel, die Dame geht ihr Geschwätz von gestern morgen auch nichts mehr an ........
Ob Sie's glauben oder nicht, aber unter den republikanischen Kandidaten ist der noch einer der überlegteren und zurechnungsfähigeren.

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p.rubirosa 14.05.2015, 22:51
21. Decision 2000

Was ist eigentlich mit der Stimmenauszählung in Florida im Bush/Gore Wahlkampf "aus heutiger Sicht" ?!
Noch so ein Bush wäre das Schlimmste.
Nicht nur für die USA.
Gott bewahre!

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danielgoldstein 14.05.2015, 22:54
22. Showbiz

Zitat von Werder
werden sollte, der scheint vom Schlage seines Bruders zu sein. Wäre allerdings der kongeniale Partner für Merkel, die Dame geht ihr Geschwätz von gestern morgen auch nichts mehr an ........
ist doch völlig egal wer der nächste Bushama wird in der nächsten amerikanischen Präsidentenkomödie. Hauptsache ist er hält sich ans Drehbuch seiner Sponoren.
Amerikanische Politik ist Showbiz, allerdings äußerst blutig.

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danielgoldstein 14.05.2015, 22:56
23. Reparationen ja, aber....

Zitat von kuac
Nicht nur aus heutiger Sicht, sondern auch schon aus damaliger Sicht war der Einmarsch falsch. Abgesehen davon, wenn das so sein soll, wird es dann eine Entschuldigung und Reparationszahlungen geben, falls JB Präsident werden sollte?
Reparationszahlungen der USA? Die irakische Regierung zahlt Reparationen als Kriegsverlierer und zwar in Form von Öl und Devisen

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B.Buchholz 14.05.2015, 22:57
24.

Zitat von cromwelluk
enttäusch mich nicht. 2 x Obamaweicheierei hintereinander im Oval Office lässt die Weltlage nicht zu. Kante zeigen ist angesagt .........
Bitte? Obama hat den Afghanistankrieg auch befürwortet. Den Krieg gegen den Irak zwar nicht, aber dort starben die meisten Leute an den Folgen der instabilen Lage und islamistischem Terror, nicht an US-Bomben in dem kurzen Krieg. Obama lässt jedoch still und nicht die Medien so aufwirbelnd jeden Tag via Drohnen bombardieren, und zwar in seinem ersten Amtsjahr mehr als in 8 Jahren Bush zusammen. Die Opferzahlen unschuldiger Zivilisten würde Sie erstaunen. Daran sieht man, wie wichtig der Medienkrieg ist und gute Eigen-PR-Arbeit, die Obama zweifelsfrei besser beherrscht.

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danielgoldstein 14.05.2015, 22:58
25. Abgeschlagen

Zitat von Der Pragmatist
"Aus heutiger Sicht hätte ich den Befehl zum Einmarsch in den Irak nicht gegeben", sagte Jeb Bush. Dann fuegte er noch hinzu, dass auch sein Bruder George aus heutiger Sicht nicht den Befehl zum Einmarsch gegeben haette. Diesen Satz unterdrueckt der SPIEGEL wieder einmal, wohl aus guten Gruenden. Ich habe zufaellig das Interview mit Jeb Bush gesehen und weiss genau, was er gesagt hat. Wieder einmal typisch SPIEGEL. Die Wahrheit wird vertuscht, damit die Foristen jetzt wieder festen gegen den "boesen Bush" loslegen koennen. Klingt so etwas wie das "Neue Deutschland" der 70er jahre. Dann kommt wieder die alte Floskel von den nicht-vorhandenen Massenvernichtungswaffen. Was sind denn nun Massenvernichtungswaffen? Es sind Waffen, die Massen vernichten. Es ist hoffetnlich den meisten Leuten bekannt, dass Sadam durch Einsatz von Giftgas ganze Doefer im Kurdistan ausgerottet hat. Wenn 5000 auf einen Schlag getoetet werden, dann darf man wohl von Massenvernichtungswaffen sprechen. Oder reichen 5000 Tote nicht aus? Muessen es mindestens 10000 sein?
An die amerikanischen Rekordzahlen kommt er lange nicht ran.

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herjemine 14.05.2015, 22:58
26. Na im Gegensatz zu Bush erinnere ich mich noch gut

"Doch das hätten sie nicht, da das Militär der USA "das beste auf der ganzen Welt" sei."

Verstehe den Sinn wer will. Selbst wenn es "das beste der Welt wäre" ist jeder Tod aufgrund von Lügen sinnlos.

Und da erinnere ich mich noch sehr gut, wie die taz damals die "Beweisfotos" der USA übertitelte: "Der Beweis: der Irak hat Lastwagen!"

Ich meine, klar kann man mit Lastwagen Mais oder Bier transportieren, aber ja, auch in Europa nutzen wir diese Vehikel eigentlich nur um unseren Chemiewaffen etwas Abwechslung zu bieten.

Wie? Wir haben keine Chemiewaffen? Und wozu all die Lastwagen?

Aber im Ernst: Saddam verdiente es gestürzt zu werden. Aber nicht so!

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holik 14.05.2015, 22:59
27. Und

Zitat von Der Pragmatist
dass Sadam durch Einsatz von Giftgas ganze Doefer im Kurdistan ausgerottet hat. Wenn 5000 auf einen Schlag getoetet werden, dann darf man wohl von Massenvernichtungswaffen sprechen. Oder reichen 5000 Tote nicht aus? Muessen es mindestens 10000 sein?
woher hatte Sadam Giftgas?
Gegen Iran hat er übrigens auch Giftgas eingesetzt. Stört aber niemanden.
Mehr Heuchelei geht nicht.
Oder?
Made in Germany.

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observer2014 14.05.2015, 23:25
28. Einen Frontkämpfer

Zitat von cromwelluk
2 x Obamaweicheierei hintereinander im Oval Office lässt die Weltlage nicht zu. Kante zeigen ist angesagt .........
hätte Jeb Bush mit dem Verfasser von Beitrag #2 ja schon einmal. Einen, der Kante zeigen will. Dann kann ich mich ja beruhigt zurücklehnen. Und wenn es schief geht, kann sich der Verfasser von Beitrag #2 meines Beileids und Mitgefühls sicher sein. Ich spende dann auch meinen einzigen Orden. Ist zwar nur ein Karnevalsorden und für Narren gedacht. Das passt doch!

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gneitzel 14.05.2015, 23:48
29. Kriege und die Parteien

Ganz interessant ist, dass statistisch betrachtet republikanische Präsidenten weniger Kriege geführt haben als ihre demokratischen Kollegen...
Und die letzten zwei Präsidenten handelten entweder ganz offensichtlich als ein A-Loch oder als eine fiese linke hinterlistige intrigante Bazille!
Wenn ich die Wahl hätte wäre mir ersteres lieber, da berechenbarer.
Das Unrechtssystem in Guantanamo gibt es noch immer, jeder Jeder US-Bürger könnte der nächste schwer bewaffnete Amokläufer sein und es gibt täglich mehr unschuldige Drohnen-Tote! Da kann auch keine Pflicht-Krankenversicherung für die Amis hinwegtrösten, welche deren Krankenwesen übrigens auch nicht wirklich nachhaltig verbessert.

So far...

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