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US-Präsidentschaftsanwärter: Jeb Bush hält Irak-Einmarsch aus heutiger Sicht für fals
AP/dpa

"Aus heutiger Sicht hätte ich den Befehl zum Einmarsch in den Irak nicht gegeben": Jeb Bush distanziert sich von der wohl umstrittensten Entscheidung seines Bruders George W. - und nimmt damit seine eigene Aussage vom Montag zurück.

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sachse78 15.05.2015, 07:13
50. Ähnlich

Wie in Deutschland habe ich das Gefühl, dass es wurscht ist, wer das offizielle Gesicht der Regierung ist und aus welchem Lager es stammt

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schreckenohneende 15.05.2015, 07:23
51. Hinreichend qualifiziert

Mit der Aussage die Sloldaten seien nicht umsonst gestorben "da sie die besten der Welt seinen" ist der Intellekt und das aussenpolitische Gespür dieses Mannes wahrscheinlich deutlich umrissen. Darüber, dass die ganze Region in Schutt und Asche liegt und täglich hunderte Zivilisten sterben braucht man dann ja nicht mehr sprechrn.

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pigtime 15.05.2015, 07:39
52.

Zitat von cromwelluk
enttäusch mich nicht. 2 x Obamaweicheierei hintereinander im Oval Office lässt die Weltlage nicht zu. Kante zeigen ist angesagt .........
Naja, zwischen "Affen machen" und wirklich "Kante zeigen" liegt doch ein Unterschied!

So ließ Bush jun. in 8 Jahren ca. 340 Menschen durch Drohnen töten. Obama schaffte in 5 Jahren ca. 2400.
Dann gab es da noch den arabischen Frühling, Bürgerkrieg in Syrien, Maidan und diverse NSA-Aktionen gegen Freund und Feind. Dagegen war GWB ne richtig faule Socke!

Nein, Obama ist ein skrupelloser typischer Berufspolitiker wie auch seine Vorgänger und nicht "Mr. yes we can" ...

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dondon 15.05.2015, 08:04
53. Was für ein Fähnchen

im Wind. Mal links mal rechts. Wo gibt's noch ein paar Stimmchen für mich und was muss ich dafür sagen? Steht da der nächste Fremdbestimmte Mitläufer in den Startlöchern? Persönlich fände ich einen Republikaner, der es schafft seine Partei wieder auf Kurs zu bringen, gar nicht so verkehrt. Aber diese Aktion von Mr. Bush III. lässt ihn wie seinen Bruder wie eine Marionette erscheinen.

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Lekcad 15.05.2015, 08:12
54.

Zitat von Der Pragmatist
"Aus heutiger Sicht hätte ich den Befehl zum Einmarsch in den Irak nicht gegeben", sagte Jeb Bush. Dann fuegte er noch hinzu, dass auch sein Bruder George aus heutiger Sicht nicht den Befehl zum Einmarsch gegeben haette. Diesen Satz unterdrueckt der SPIEGEL wieder einmal, wohl aus guten Gruenden. Ich habe zufaellig das Interview mit Jeb Bush gesehen und weiss genau, was er gesagt hat. Wieder einmal typisch SPIEGEL. Die Wahrheit wird vertuscht, damit die Foristen jetzt wieder festen gegen den "boesen Bush" loslegen koennen. Klingt so etwas wie das "Neue Deutschland" der 70er jahre. Dann kommt wieder die alte Floskel von den nicht-vorhandenen Massenvernichtungswaffen. Was sind denn nun Massenvernichtungswaffen? Es sind Waffen, die Massen vernichten. Es ist hoffetnlich den meisten Leuten bekannt, dass Sadam durch Einsatz von Giftgas ganze Doefer im Kurdistan ausgerottet hat. Wenn 5000 auf einen Schlag getoetet werden, dann darf man wohl von Massenvernichtungswaffen sprechen. Oder reichen 5000 Tote nicht aus? Muessen es mindestens 10000 sein?
Nein.
Muessen es nicht.
Und ja, Giftgas ist eine Massenvernichtungswaffe.

Über die der Irak zum Zeitpunkt der Invasion aber recht offensichtlich nicht mehr verfügte.

Und ob es G.W. Bush jetzt auch leid tut oder nicht.
Es ändert rein gar nichts an der Tatsache das der Krieg trotzdem ein Verbrechen war.

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gwun 15.05.2015, 08:56
55. Jeb Bush ist für Merkel der einzig richtige Partner

Zitat von flo_bargfeld
... dass dieses Wesen ab Anfang 2017 auch über die deutsche Kolonie herrschen könnte.
Wenn, dann kann nur Jeb Bush der einzig richtige und für unsere Geheimdienste und Kriegstreiber beste Partner im Kampf für die Rüstungskonzerne Merkels und unsere Drohnen-Uschi sein. Wir haben im Irak-Krieg Verbrechen der US-Militärs mit unterstützt und im Kampf gegen alles auf der Welt, was den USA nicht in das Bild passt ist Merkels Regierung führend. Berlin wird vor Bush knien, Gauck wird für die USA beten und die Opfer werden weiterhin in Deutschland der Verspottung als Kollateralschaden anheim gestellt. Das ist das Neue Deutschland. Demokratie ist etwas anderes.

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Hermes75 15.05.2015, 09:18
56.

Was für eine Geschichtsklitterung! Ja, natürlich waren die Geheimdienstinformationen auf welche Bush jr. seinen Krieg stützte falsch. Das wusste auch jeder.

Die Beweise die Colin Powell vor dem UNSR vorstellen musste waren so schlecht, dass er selbst von den Außenministern befreundeter Staaten wie Deutschland und Frankreich nicht ernst genommen wurde.

Aber diese Zweifel wurden von der damaligen US-Regierung arrogant zur Seite gewischt, weil der Krieg längst beschlossene Sache war. Die Beweise waren nämlich absichtlich vom Pentagon gefälscht worden und Bush jr. muss das auch gewusst haben.

Wenn sich Jeb Bush jetzt hinstellt und so tut als ob sein Brüderchen damals Opfer falscher Informationen geworden wäre, verkauft er seine Zuhörer schlicht für dumm...

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nhorwath 15.05.2015, 10:08
57. Das wissen Sie ganz genau.

Zitat von Xtasy178
Nur fördern die Iraker und Chinesen öl in Irak, nicht die USA.
So genau wie in Afrika die Afrikaner Öl fördern.Schäuble hat auch einmal so einen Schmarren verzapft als er lauthals verkündete wir Deutsche sollen mit den USA im Irak einmarschieren.Davon redet heute auch keiner mehr.Im Gegenteil dem damaligen Kanzler Schröder der dagegen war und uns aus dieser Sch....herausgehalten hat, trifft heute noch die Häme der Christlichen Partei-Freunde.Einfalt wird bei uns massenhaft produziert.

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betasheet 15.05.2015, 12:06
58.

Lieber Jeb als Hillary. Amerika braucht einen starken Präsidenten, der Amerikas wichtige Rolle als führende Weltmacht ernst nimmt und mit Entschlossenheit fortführt. Was man in Deutschland von ihm hält, spielt keine Rolle, schließlich findet man im Irak mehr Fürsprecher für die Bushs als in der BRD.

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C. Goldbeck 15.05.2015, 14:19
59.

Zitat von betasheet
Lieber Jeb als Hillary. Amerika braucht einen starken Präsidenten, der Amerikas wichtige Rolle als führende Weltmacht ernst nimmt und mit Entschlossenheit fortführt. Was man in Deutschland von ihm hält, spielt keine Rolle, schließlich findet man im Irak mehr Fürsprecher für die Bushs als in der BRD.
Selbstverständlich braucht die USA einen starken aber auch klugen Präsidenten und keinen Dilettanten. Falls J. Bush Präsident würde hoffe ich, dass er das große Format seines Vaters und nicht das seines Bruders hat.

Sorry, G. W. Bush hätte wohl besser nicht US Präsident werden sollen, das war offensichtlich eine Nummer zu groß für Ihn:

Er hat das Land so sehr verschuldet wie alle Präsidenten in den 200 Jahren vor Ihm, obwohl er einen ausgeglichenen Haushalt von Clinton übernommen hat.

Die Bankenkrise um Lehmann eskalierte zu einer Weltwirtschaftskrise, weil sein Krisenmanagement zugunsten von Goldman Sachs agierte.

Der Irakkrieg wurde am Ende zum totalen Desaster und die US amerikanischen Soldaten waren in den Augen der Iraker keine Befreier sondern verhasste Besetzer, weil eine gut durchdachte Strategie für eine Nachkriegsordnung fehlte. Dadurch wurde dieser Krieg unnötig zum US-Finanzgrab, von den vielen Toten mal ganz abgesehen.

Collin Powell, ein gestandener General, der vor dem Irakkrieg ein sehr hohes Ansehen genoss, hat es als seinen größten Fehler gesehen, die Welt von den Massenvernichtungswaffen im Irak zu überzeugen. Selbst Putin meinte noch scherzhaft, wenn er nach Massenvernichtungswaffen gesucht hätte, dann wären auch welche aufgetaucht.

Das Vertrauen in die amerikanische Außenpolitik wurde ramponiert und mit ihr das Ansehen der USA. Das ist eine Katastrophe, wenn die führende westliche Nation, die nun einmal wichtig ist, ihr Vertrauen bei den Partnern und Verbündeten leichtfertig aufs Spiel setzt und z.T. verspielt hat. Selbst befreundete Verbündete wie Deutschland und Frankreich standen nicht hinter dem Irakkrieg und weigerten sich mitzumarschieren. Und auch sein Bruder J. Bush gibt mittlerweile zu, dass der Einmarsch in den Irak ein Fehler war.

Und der internationale Terrorismus ist seit W. G. Bush eskaliert, die Welt ist deutlich unsicherer geworden.

Beim Lösen der Probleme wurden absurderweise nur noch größere Probleme geschaffen.

Die Welt kann sich keinen weiteren Stümper mehr als US Präsidenten leisten. Dafür ist bereits zu viel demoliert worden.

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