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US-Präsidentschaftsbewerber: Donald Trump prahlt mit Vermögen von zehn Milliarden Dol
AP/dpa

Wie reich ist Donald Trump wirklich? Der republikanische Präsidentschaftsbewerber hat sein Vermögen nun mit zehn Milliarden US-Dollar angegeben. Doch Zweifel bleiben.

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Ganzgeber 16.07.2015, 09:27
30. Sympathisch

Immerhin biedert er sich nicht an und tut so, als wäre er "einer von uns". Außerdem sollte man einen Vorteil nicht unterschätzen: Jemand, der bereits auf 10 Mrd. sitzt, lässt sich nicht so leicht kaufen wie so manche/r deutsche/r Politiker/in, der/die für Geld Vorträge vor Bankern hält und dann zufällig auch jedem Bankenrettungspaket zustimmt.

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brehn 16.07.2015, 09:33
31. Soso

Zitat von truedaremedia
hat Trump in der realen Wirtschaftswelt etwas geschafft. Der Community Organizer hat, außer seinen Wahlen, an denen Ungereimtheiten kleben, bisher noch nichts vernünftiges zustande gebracht.
Trump hat von seinem Vater einen Millionenbetrag im zwei- bis dreistelligen bereich geerbt und dazu noch seine geschäftsbeziehungen. "Ins gemachte Nest setzen" würde ich das nennen und nicht "etwas geschafft"....

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PeterPan95 16.07.2015, 09:41
32.

Reichtum als Wahlprogramm - nur ein weiteres Extrem im Kapitalismus. Es hat aber auch etwas amerikanisches - während hierzulande reiche Menschen ihr Geld verstecken, um kein Misstrauen zu erzeugen, ist in den USA persönlicher Erfolg höher angesehen und durchaus als Qualifikation anerkannt. Wer viel Geld verdient hat, muss ja zumindest Ahnung von Wirtschaft haben - an sich gar keine falsche Annahme. Das Soziale ist in den USA ja auch nicht so weit verbreitet, Raubtierkapitalismus kennt eben nur den eigenen Profit. Zudem ist das amerikanische Wahlsystem auf reiche Leute/Gruppen zugeschnitten (worden), so dass auch dort Geld immer eine Rolle spielt.

Unterm Strich verspielt Trump sich die Sympathien über seine Intoleranz, seine Vorurteile, seine Hasstiraden. Sein Reichtum (und sein öffentlicher Umgang damit) ist aber durchaus amerikanisch, wenn auch vielleicht nicht aus diesem Jahrtausend.

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carlitom 16.07.2015, 09:53
33.

Zitat von hannac.
gebe es weniger auf dieser Welt, wenn Typen wie dieser mindestens 90 Prozent ihres Vermögens wieder in die Gesellschaft zurückgühren müssten. Kein Mensch braucht mehr als eine Milliarde zum Leben.
Wie viel jemand wirklich zum Leben braucht, das ist wirklich wenig. Aber Sie haben sicher auch mehr, als Sie "zum Leben brauchen". Dürfen wir Ihnen alles, was drüber hinaus geht (Zweitauto, Anlagen, Immobilien, Ersatzreifen, Gartensprenger usw.) jetzt auch wegnehmen und "in die Gesellschaft zurück führen"?

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PeterPan95 16.07.2015, 09:54
34.

Zitat von weiß+blau
Bill Gates unterhält eine soziale Stiftung mit einem Volumen von 30 Milliarden Dollar. Dreißig Milliarden. Für wohltätige Zwecke! Das hätte er nicht tun müssen. Ist er auch ein "sozialer Verbrecher"? Wikipedia: Bis zu seinem Tod will Gates nach eigenen Aussagen 90 bis 95 Prozent seines Gesamtvermögens spenden, „lediglich“ 0,02 % seines Gesamtvermögens wird er jedem seiner Kinder zukommen lassen. Auch Warren Buffett hat einen großen Teil seines Vermögens für die Stiftung in seinem Testament zugesagt Vielleicht überdenken sie ihr "Reich= böse"-Weltbild nochmal?
Der grundsätzliche Unterschied liegt in der Verantwortung für das Geld, denn selbst wenn es in einer Stiftung liegt ist es noch Privatvermögen. Darüber bestimmen darf der Verwalter der Stiftung. Mit dem vorhandenen Geld (bzw. mit den Erträgen, die dieses Geld generiert) kann also etwas gefördert werden, was der Stiftung gefällt. Ob das Medikamentenforschung, künstliche Intelligenz, Genomprojekte, Waffenentwicklung, eine Revolution in Kuba oder der nächste Präsident sind - einzig die Stiftung bestimmt darüber.

Hingegen gibt es über Geld, das der Staat verwaltet, so etwas wie demokratische Kontrolle. Da dürfen (im Prinzip) alle mitbestimmen, ob von dem Geld Forschung betrieben werden soll oder Kindertagesstätten, Straßen und Schulen gebaut/in Stand gehalten werden sollen.

Natürlich ist nicht jeder Reiche/jede Stiftung böse und nicht jede staatliche Investition gut, aber das grundlegende demokratische Prinzip finde ich persönlich irgendwie sympatischer, als wenn "im Hintergrund" private Einrichtungen über so viel Geld und Einfluss (und damit unkontrollierbare Macht) verfügen. Alle Macht geht vom Volke aus - und Geld ist (ab einer gewissen Menge) Macht.

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g0r3 16.07.2015, 09:56
35.

Ausgerechnet dieser Marktschreier, dessen Wohlstand auf der Arbeit seines Vaters beruht, prahlt herum.

http://www.alternet.org/story/156234/exposing_how_donald_trump_really_made_his_fortune: _inheritance_from_dad_and_the_government's_protect ion_mostly_did_the_trick

Aber das ist ziemlich verbreitet in der Riege der sogenannten "Leistungsträgerschaft"

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notty 16.07.2015, 09:59
36. Bitte nicht....

Nach George W. Bush waere Trump als Pres. die Metapher wert "Vom Regen, unter Umgehung der Traufe, voll in die......") Leider steht T. mit seiner Grossmaeuligkeit, seiner Grossmannssucht, seinen Ausfaellen fuer das, was die Reps heute ausmacht.

Ob jedoch Madame Clinton der bessere Deal waere, bezweifele ich ebenfalls....

Wir Europaeer koennen uns nur wuenschen, dass die Konfrontation USA - Russia nicht heiss auf dem hiesigen Vorfeld stattfindet....

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micromiller 16.07.2015, 10:01
37.

Zitat von winki
würde ich mich nicht wundern wen sie diese Dumpfbacke zu ihrem nächsten Präsidenten wählen. Schon die Tatsache, dass es die Republikaneer zulassen dass sich dieser Spinner als Präsdentschaftskandidat bewerben darf sagt einiges über die geistige Verfassung dieses Landes.
Alles ist relativ, auch wir haben mehr als genug laute Dumpfbacken in der Politik und der Regierung, der wesentliche Unterschied bei den amerikanischen Politikern ist, dass sie mehrheitlich auch im realen Leben erfolgreich waren, was bei unseren Dunpfbackenlautsprechern eher nicht der Fall ist.

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micromiller 16.07.2015, 10:05
38.

Zitat von Beetulli
unwichtig, ob dieser Oligarch nun 1 mrd., 10 mrd. oder 100 mrd. USD Vermögen sein eigen nennt? Hauptsache, die Macht bleibt in den richtigen Händen: ""Die USA wird von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben", sagt der Vorstands-Chef der Atlantik-Brücke, Arndt Oetker." Insoweit ist auch sämtliche Berichterstattung über den Präsidentschaftswahlkampf marginal.
Sie haben allesamt einen wesentlich besseren Job gemacht als die deutschen Anstreicher, Dachdecker und Politintellektuellen. Sie haben trotz aller Fehler der Welt gezeigt was Menschenwürde, Freiheit und Demokratie ist und uns die Freiheit geschenkt.

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outsider-realist 16.07.2015, 10:11
39. stiftung

Zitat von weiß+blau
Bill Gates unterhält eine soziale Stiftung mit einem Volumen von 30 Milliarden Dollar. Dreißig Milliarden. Für wohltätige Zwecke! Das hätte er nicht tun müssen. Ist er auch ein "sozialer Verbrecher"? Wikipedia: Bis zu seinem Tod will Gates nach .....
Überlegen sie mal warum diese Menschen alle Stiftungen gründen und nicht das Geld diversen Organisationen spenden, die sich mit den Problemen dieser Welt befassen. Stiftungen sind Steuerparadiese und mit einigen Tricks steigert sich das eigene Vermögen immens. Durch direkte Spenden nicht.
Die Reichen dieser Welt könnten von heute auf morgen einige grosse Probleme der Welt beseitigen.
Das erreicht man aber nicht, wenn man Stiftungen für einarmige Klavierspieler gründet :-)

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