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US-Präsidentschaftskandidat: "Dirty Harry" unterstützt Romney
AP

Prominente Schützenhilfe für Republikaner Mitt Romney: Hollywood-Legende Clint Eastwood sprach sich öffentlich für den Konservativen als nächsten US-Präsidenten aus - der Regisseur erhofft sich ein gerechteres Steuersystem.

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forkeltiface 04.08.2012, 12:31
30. optional

Mutig von Clint. Denn auch in den USA ist es gerade im liberalen Hollywood ein absolutes "no-go" sich offen zu den Republikanern zu bekennen.

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malaclypse_the_younger 04.08.2012, 12:34
31. offensichtlich keine Demenz

Wenn jemand seit einem halben Jahrhundert erfolgreich im Filmgeschäft gearbeitet hat und entsprechend verdient hat und sich ausgerechnet von den Republikanern ein gerechteres Steuersystem erhofft, dann steckt dahinter wahrscheinlich eine andere Definition von Gerechtigkeit als die meisten Menschen haben. Wahrscheinlich nach dem Motto, wer viel leistet soll belohnt werden.
Ob seine Ansicht wirklich gerecht ist, ist natürlich fragwürdig, allerdings ist sie aus seiner Sicht nachvollziehbar. Es gehört zu einer Demokratie, die Partei/den Kandidaten zu unterstützen, der die eigenen Interessen am besten vertritt.

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iron_net 04.08.2012, 12:34
32. optional

Es wäre ganz erfreulich, wenn in dem Artikel auch ein paar Sätze zu den Hintergründen stünde. Inwiefern behauptet denn Romney, für eine gerechtere Steuerpolitik zu stehen?

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spon-facebook-10000385159 04.08.2012, 12:40
33. Steuersystem?!

Zitat von sysop
Prominente Schützenhilfe für Republikaner Mitt Romney: Hollywood-Legende Clint Eastwood sprach sich öffentlich für den Konservativen als nächsten US-Präsidenten aus - der Regisseur erhofft sich ein gerechteres Steuersystem.
Seine jetzt bekannte Sympathie für Romney wird wohl eher daran liegen, dass Eastwood eine Gallionsfigur der Waffenlobby ist und Obama sich vor einigen Tagen für strengere Waffengesetze positioniert hat.

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ak-73 04.08.2012, 12:40
34. Internetnutzer und Intelligenz

Zitat von Indigo76
Alterssenilität ist ein ernstes Thema und man sollte diese Leute nicht auslachen, nur weil sie wirres Zeug von sich geben.
Es gibt ja auch schon Schwachsinn bei jüngeren Leuten. ZB bei allen Menschen, die sich Dirty Harry anschauen und nicht erkennen, dass diese Filmreihe rechte Law & Order-Thematik propagiert. (Natürlich finde *ich* die ganz gut.)

Aber angesichts dieser Filmreihe zu glauben, dass Clint Eastwood erst im Alter seine politischen Ansichten gewechselt hat (was Senilität impliziert), halte ich für verwegen.

Alex

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Schleswig 04.08.2012, 12:53
35. xxx

Zitat von lauterbachheiner
bisher hielt ich Eastwood für ein cleveres Kerlchen, aber wie er von einem Republikaner ein gerechteres Steuersystem erwarten kann ist mir schleierhaft. Republikaner wollen vorrangig keine Steuern zahlen und vor prozentual weniger je mehr sie scheffeln. Republikaner vertreten doch die Meinung das man mit Geldhandel errafftes Geld am wenigsten besteuern dürfe... Ach Herr Eastwood.
Natürlich ist es das Alter, und die damit verbundene Lebenserfahrung die sich nicht an Dogmen und Ideologien orientiert.

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Moewi 04.08.2012, 12:57
36.

Zitat von think_tank
Sehr schlechtes Beispiel. In dem Film geht es um Fremdenfeindlichkeit - wenn man den Film gesehen hat, würde man eher vermuten, dass Eastwood kein Republikaner sondern für die Demokraten ist.
Hach ja, mit bösen Rassisten legt sich Dirty Harry schon vor dem Frühstück an.

Aber wenn es an's Geld geht, hört der Spass auf ;o)

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graf_krolock 04.08.2012, 13:06
37. Ein Fremder ohne Worte

Zitat von sysop
Prominente Schützenhilfe für Republikaner Mitt Romney: Hollywood-Legende Clint Eastwood sprach sich öffentlich für den Konservativen als nächsten US-Präsidenten aus - der Regisseur erhofft sich ein gerechteres Steuersystem.
Dass Eastwood Republikaner ist, ist ja allgemein bekannt. Immerhin hat er sich aber seinerzeit von George W. Bush distanziert. Dass er sich nun auf Romneys Seite schlägt schockiert dann aber doch. Insbesondere seine Regiearbeiten legen doch den Schluss nahe, dass er ein durchaus intelligenter Bursche ist. Vielleicht wird er langsam alt.

Dass Amerikas Vorzeigeintellektuelle wie Chuck Norris, Kid Rock und Gene Simmons, vermutlich auch Bruce Willis, Sly Stallone, Paris Hilton und Mickey Mouse Romney unterstützen überrascht hingegen nicht die Bohne. Und sagt doch eigentlich schon viel aus.

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Demokrator2007 04.08.2012, 13:11
38. Herrsche ohne zu teilen

Zitat von wutentbrannt
Hierzulande würden ganz bestimmt auch mehr Promis die Konservativen unterstützen, wenn sie nicht zu befürchten hätten, von den Medien dafür an den Pranger gestellt zu werden.
Das glaube ich weniger, wenn damit Promis gemeint sind, die ein bißchen was im Koppe haben und ihr Publikum nicht nur als Melkkuh verstehen. Die gibt es natürlich auch.

In den USA sind das alles -zigfache Dollarmillionäre, egoistisch gesehen wären sie dämlich gerechte Steuer- und Sozialsysteme zu fordern, das würde nämlich bedeuten- abgeben, nicht gerade eine Charaktereigenschaft die ich Gene Simmons,Chuck Norris Donald Trump oder Clint Eastwood zutraue.

Ciao
DerDemokrator

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GJC 04.08.2012, 13:13
39. Romney vs Obama

Die Hoffung auf ein gerechteres Steuersystem kann ich nicht so richtig nachvollziehen, allerdings wissen wir nicht, was er darunter versteht.

Obwohl ich finde, dass Obama der sympathischere Typ ist, glaube ich mittlerweile, das Romney für uns Europäer die bessere Wahl wäre. Insbesondere, weil Obamas Bilanz in der Wirtschaftskrise verheerend ausfällt. Anstatt Geld einzusparen, beträgt das US Haushaltsdefizit jedes Jahr eine Billion Dollar! Wenn das so weitergeht, werden wir in den USA bald griechische Verhältnisse sehen. Jeder Wille zu tiefgreifenden Reformen und eine Einschränkung des Staatssektors werden im Keim erstickt. Obama hat hier leider völlig versagt.
Sobald die Zinsen für die USA nur leicht anfangen zu steigen, ist das Land nicht mehr in der Lage seine Schulden zu bedienen und für die USA spannt niemand einen Rettungsschirm auf. Der totale Wirtschaftskollaps wird die Folge sein.

Ob Romney das besser macht ist schwer zu sagen. Wahrscheinlich tauscht man hier Pest gegen Cholera. Eine meiner Meinung nach gute Alternative wäre der Republikaner Ron Paul gewesen, aber dessen radikale Reformvorschläge hatten im konservativen Amerika keine Chance.

So bin ich mir sicher, dass der unglückliche Kandidat, der die Wahl gewinnen wird, den Karren endgültig über die Klippe fährt und darauf ist Euro Krise nur ein ganz leichter Vorgeschmack.

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